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Passagierplus am Flughafen Stuttgart mit Folgen

 

11. Jan 2018 - 15:18 Uhr


Wirtschaft

Passagierplus am Flughafen Stuttgart mit Folgen

Der Flughafen Stuttgart hat den Passagierrekord des Vorjahres übertroffen: Im Jahr 2017 wurden insgesamt 10.975.639 Fluggäste gezählt, ein Plus von 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Starts und Landungen fiel um 1,3 Prozent, es wurden 127.981 Flugbewegungen registriert. Der Umsatz liegt mit rund 280 Mio. Euro erneut auf einem hohen Niveau (2016: ca. 270 Mio. Euro).


Für das Bahnprojekt Stuttgart – Ulm steht für 2017 noch ein Beitrag von ca. 71 Mio. Euro aus, der in das Ergebnis einfließen wird. Winfried Hermann, Minister für Verkehr Baden-Württemberg sagte in seiner Ansprache auf dem Jahresempfang der Flughafengesellschaft: "Ich freue mich ganz besonders über die eindrucksvolle Entwicklung des Flughafens sowohl im Verkehr als auch mit seinem fairport-Konzept. Damit kommen wir auch im Flugverkehr in Richtung Klimaschutz voran. Der Flughafen ist als Verkehrsdrehscheibe des Landes unser Anschluss in die Welt. Jetzt fehlt noch der Fernbahnanschluss. Die Flughafengesellschaft hat ihren finanziellen Beitrag dazu geleistet – jetzt muss das, was in den Verträgen festgelegt ist, auch umgesetzt werden."


Auf Wachstum einstellen


Das Verkehrswachstum ist 2017 stärker ausgefallen als ursprünglich  erwartet – mit knapp 11.000.000 Fluggästen wurde erneut eine Passagierrekord verzeichnet. Das Jahresergebnis ist trotz steigender Kosten und anhaltenden Preisdrucks im Markt deutlich positiv. Die Fluggastzahlen dürften dem Trend folgen und auch zukünftig wachsen. Ein Neubau des bisherigen Terminals 4 soll dem begegnen und wurde initiiert. Im kommenden Jahr soll es internationalen Architektenwettbewerb dazu geben.


Trotz des Marktaustritts der airerlin, die früher einmal zweitgrößter Airline-Kunde in Stuttgart war, konnten die Ausfälle von anderen Airlines in kurzer Zeit überkompensiert werden. Unter dem Strich haben gibt es nun sogar ein größeres Angebot auf vielen Strecken. Beim Streckennetz selbst soll 2018 der Fokus auf mehr Verbindungen innerhalb Europas, nach Italien und auch nach Nordafrika gelegt werden.


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