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AHS und ver.di mit Tarifvertrag für Frankfurt

 

10. Feb 2018 - 15:34 Uhr


Wirtschaft

AHS und ver.di mit Tarifvertrag für Frankfurt

In der sechsten Verhandlungsrunde konnte am Donnerstag, den 08. Februar 2018 eine Einigung zwischen der AHS Frankfurt GmbH & Co. KG, einem Bodenverkehrsdienstleister am Frankfurter Flughafen, und der Gewerkschaft Verdi erzielt werden.


AHS ist mit 65-jähriger Firmengeschichte das größte unabhängige Abfertigungsunternehmen in Deutschland und unterhält Niederlassungen an den Flughäfen in Hamburg, Hannover, Bremen, Berlin, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München. In Frankfurt bietet AHS Dienstleistungen in den Bereichen Passagierservice und Flugbetrieb an und beschäftigt 224 Mitarbeiter. 2017 bekam AHS Frankfurt hat den Award of Excellence 2016 der israelischen Staatsfluglinie El Al erhalten. Mit dieser Auszeichnung würdigt El Al überdurchschnittliche Leistungen in der Flugabfertigung an ihren weltweiten Zielflughäfen.


Der Tarifvertrag, der rückwirkend zum 01. Januar 2018 eingeführt wird, beinhaltet unter anderem Lohnsteigerungen in zwei Schritten in Höhe von 70 Cent im ersten Schritt und mind. 60 Cent pro Stunde im zweiten Schritt, eine Anhebung der Standardurlaubstage, schnellere Aufstiegschancen und eine jährliche Sonderzahlung. AHS übernimmt in Frankfurt unter anderem die Aufgaben Check-In, Operations sowie Lost & Found für verschiedene Airlines.


Standort attraktiver gestaltet


Man habe sich mit der Gewerkschaft ver.di darauf verständigt, erstmalig am Standort Frankfurt tarifliche Strukturen einzuführen, hieß es seitens der AHS Aviation Handling Service GmbH. Neben der Anerkennung der wertvollen Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter solle damit gleichzeitig auch den Einstieg bei der AHS attraktiver gestalten, um das Wachstum am Standort abzusichern.


Das Unternehmen AHS agiert in einem Markt, der nur sehr geringe Margen erlaubt und steht zudem vor allem in Frankfurt unter extremen Wettbewerbsdruck. "Wir sind mit dem finalen Angebot bis an die Grenze der wirtschaftlichen Belastbarkeit gegangen, sehen es jedoch als positive Investition in die Zukunft des Unternehmens und seiner Mitarbeiter", ergänzt der Sprecher.


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