Mit Unverständnis reagierten die Fluggesellschaften auf die vorgestellten Pläne des hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministeriums für eine Lärmobergrenze am Frankfurter Flughafen. Sollten die Pläne wie vorgeschlagen umgesetzt werden, würde dies nach Auffassung des BARIG die internationale Wettbewerbsfähigkeit des größten deutschen Luftverkehrsdrehkreuzes massiv gefährden – mit ebenso langfristigen wie negativen Auswirkungen auf Wirtschaftkraft, Arbeitsplätze und Mobilität in der Rhein-Main-Region und ganz Deutschland.
Am Abend des 27. Septembers probte die Fraport AG gemeinsam mit Lufthansa, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Behörden am Flughafen Frankfurt die Zusammenarbeit im Notfall. Das Szenario des Trainings basierte auf der Annahme, dass ein Flugzeug auf dem Weg zum Flughafen Frankfurt in heftige Turbulenzen gerät.
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt in der Schweiz, BAZL, legt ab heute die Anpassung des SIL-Objektblattes für den Flughafen Zürich (SIL2) öffentlich auf. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, um die Betriebssicherheit des wichtigsten Schweizer Flughafens weiter zu verbessern. Im Objektblatt sind unter anderem Südstarts geradeaus bei speziellen Wetterbedingungen sowie die Anpassung einzelner Flugrouten enthalten. Im Sommer 2013 hatte der Bundesrat das SIL-Objektblatt für den Flughafen Zürich verabschiedet (SIL1).
Jetzt am Abend des 27. September 2016 findet am Flughafen Frankfurt eine Sicherheitsübung statt. Die internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO (International Civil Aviation Organization) schreibt die Durchführung einer solchen Übung turnusmäßig alle zwei Jahre vor. Diese ist Voraussetzung für den Erhalt der Betriebsgenehmigung eines Flughafens. Die Fraport AG mit ihren Partnern am Flughafen trainieren dabei gemeinsam die Zusammenarbeit.
Im kanadischen Montreal beginnen am Dienstag entscheidende Verhandlungen für den Klimaschutz im Luftverkehr. Die 191 Mitgliedstaaten der internationalen Luftfahrtbehörde ICAO stimmen bei der Vollversammlung vom 27.09. bis 07.10.2016 über die Einführung und Ausgestaltung eines marktbasierten globalen Klimaschutzinstruments ab und stellen mit den Ergebnissen die Weichen für einen weiteren Fortschritt beim Klimaschutz im Luftverkehr.
Nach 2015 hat es die Fluggesellschaft bmi regional jetzt zum zweiten Mal in Folge geschafft, als "best performer" im Rahmen des Munich Exchange Award auf Platz eins zu landen. Mit ihrem sehr erfolgreichen Mix aus einem erweiterten Flugangebot, einem deutlichen Passagierwachstum und einer verbesserten Flugzeugauslastung hat sich die Regionalfluggesellschaft erneut gegen die Mitbewerber durchgesetzt.
Ab dem 30. Oktober gilt der neue Winterflugplan des Köln Bonn Airport. 87 Ziele werden in der kommenden Saison angeflogen, neun davon stehen neu im Plan. Besonders attraktiv wird der Winter wieder für Reisende, die es in der kalten Jahreszeit in die Sonne zieht: Eurowings übernimmt Miami und Mauritius aus dem Sommer- in den Winterflugplan, als neues Langstreckenziel kommt die kubanische Hauptstadt Havanna dazu. Ab 199,99 Euro sollen Passagiere ab dem 15. Dezember wöchentlich in die größte Stadt der Karibik reisen können – dort warten 26 Grad und Sonne. Damit bietet Eurowings inzwischen 14 Langstreckenziele ab Köln/Bonn an.
Der für den 06. November geplante Flughafenlauf wird aufgrund deutlich erhöhter Anforderungen seitens der für Luftfahrtthemen zuständigen Genehmigungsbehörde in diesem Jahr nicht stattfinden können. Die Sportveranstaltung wird bereits seit 2010 am Airport mit bis zu 1.300 Läufern durch geführt und soll ab 2017 mit einem neuen Konzept wieder an den Start gehen. Die Anzahl an Interessenten für die Teilnahme am Airport Run des Flughafens Paderborn/Lippstadt überstieg auch in diesem Jahr wieder weit das Kontingent an Startplätzen. Aufgrund des enormen Zuspruchs soll deshalb zusammen mit den involvierten Behörden ein angepasstes Konzept für den nächsten Lauf im kommenden Jahr entwickelt werden.
Ab 30.10.16 wird Lufthansa das bisherige Angebot von drei täglichen Flügen um einen zusätzlichen vierten Flug am Abend ergänzen, der im Winterflugplan zunächst Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag und ab März 2017 täglich angeboten wird. Damit wird der Bodensee-Airport noch besser an das weltweite Streckennetz der Lufthansa und ihrer Star Alliance-Partner angeschlossen.
Thessaloniki, die zweitgrößte Stadt Griechenlands, wird fester Bestandteil im Sommerflugplan 2017 vom Dortmund Airport sein. Die irische Airline Ryanair wird ab dem 27. März 2017 zweimal wöchentlich (montags und donnerstags) Flüge vom Dortmunder Flughafen nach Thessaloniki anbieten. Guido Miletic, Leiter Marketing und Sales vom Dortmund Airport, freut sich über die neue Sommerverbindung: "Mit Thessaloniki im Programm haben Reisenden ein weiteres attraktives Sonnenziel vom Dortmunder Flughafen zur Auswahl." Ryanair ist am Dortmund Airport die zweitstärkste Fluggesellschaft. Zum Start der neuen Route hält Ryanair ein Kontingent zu besonders günstigen Preisen bereit.
Etihad Airways Partner Pilots Group (EAPP) setzt ihre Bestandsaufnahme zu den Entwicklungen bei den Fluggesellschaften fort und will die Zusammenarbeit weiter intensivieren. Bei der letzten Sitzung, von der European Cockpit Association veranstaltet, konzentrierte sich die Pilot Group insbesondere auf die laufenden Prozesse bei Air Berlin und Alitalia, die Umstrukturierung der Regionalflotten, das potenzielle Wachstum des Langstreckenbereichs und das Wachstum anderer Etihad Partner wie Air Serbia.
Austrian Airlines nimmt mit dem Sommerflugplan 2017 wieder eine neue Langstrecken-Destination in Nordamerika auf. Ab 10. April 2017 geht es bis zu sechs Mal pro Woche mit einer Boeing 777 in die größte Stadt Kaliforniens, nach Los Angeles. Die Airline wird im Sommerflugplan 2017 insgesamt bis zu 44 wöchentliche Nonstop-Flüge nach Nordamerika anbieten. Bis zu fünf Mal pro Woche fliegt ein Jet nach Miami, bis zu sechs Mal pro Woche nach Los Angeles und Toronto sowie bis zu täglich nach Washington und Chicago.