Kassel Airport gewinnt mit General Logistic Systems (GLS) einen namhaften Frachtkunden. Ab Januar 2017 wird Deutschlands viertgrößter Paketdienst Kassel Airport für Luftexpressfracht nutzen. Von Dienstag bis Freitag wird zwischen 00:00 und 03:30 Uhr zukünftig ein Frachtflieger abgefertigt, der von Kassel aus nach England startet. Seit November 2015 werden am Kassel Airport bereits fünf bis sechs wöchentliche Frachtflüge durchgeführt. Für 2016 ließen sich bereits ca. 300 Frachtflüge realisieren.
airberlin erhöht für den kommenden Sommerflugplan die Frequenzen auf wichtigen europäischen Strecken und führt damit die Neuausrichtung als Netzwerk-Carrier fort. Die zusätzlichen Flüge von und nach Paris, Warschau, Krakau und Tel Aviv sind via Berlin an alle innerdeutschen und europäischen Ziele sowie an alle Langstreckendestinationen von airberlin angebunden. Im Zuge der Neuausrichtung zum Netzwerk-Carrier soll das europäische Streckennetz optimiert, die Konnektivität erhöht und so die Hubs durch mehr Umsteigeverkehr gestärkt werden. Die Flüge sind ab sofort buchbar.
Bombardier hat die erste Bestellung ihres neuen Flugzeugtyps CS300 aus Tansania erhalten. Dei TGFA (Tanzanian Government Flight Agency) möchte zwei Jets der CS300 und ein Q400 Turboprop-Flugzeug anschaffen. Betreiben wird sie die Air Tanzania (The Wings of the Kilimanjaro) mit Sitz in Dar es Salaam.
Mit der gestern im Bundestag anstehenden Abstimmung über die Novellierung des Luftsicherheitsgesetzes (LuftSiG) setzt Deutschland wichtige europäische Vorgaben zur Schaffung gemeinsamer Luftsicherheitsstandards aus dem Jahr 2008 um. Dr. Stefan Schulte, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, begrüßte den Beschluss des Deutschen Bundestages, weil für den Luftverkehr Sicherheit oberste Priorität hat. Mit der Novelle wird eine bundeseinheitliche Zertifizierungs- und Zulassungspflicht für Luftsicherheitskontrolltechnik eingeführt. Damit bestehen einheitliche Qualitätsstandards für alle Bereiche, in denen diese Technik zum Einsatz kommt.
Das neueste Flugzeug der Lufthansa-Flotte hat rund drei Wochen vor der Auslieferung nach München seinen Jungfernflug absolviert. Der Lufthansa Airbus A350-900 hob in Toulouse zu seinem ersten Flug ab, allerdings noch ohne Passagiere. Eine internationale Airbus-Crew testete die Bordsysteme sowie das Verhalten des Flugzeugs in allen Abschnitten eines Fluges.
Die Klimaschutzorganisation atmosfair hat ihren neuen atmosfair Airline Index (AAI) 2016 veröffentlicht. Das Klimaranking vergleicht weltweit die Treibhausgasemissionen der 200 größten Fluggesellschaften und bewertet deren CO2-Effizienz. Insgesamt bildet der AAI mit gut 32 Millionen Flügen rund um den Globus etwa 92 Prozent des weltweiten Luftverkehrs ab. airberlin überzeugt mit herausragend geringen Emissionswerten bei der CO2-Effizienz. Unter den Linienfluggesellschaften mit deutlich mehr als einer Million Passagieren nimmt Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft in Europa den ersten und weltweit den zweiten Platz ein.* Mit 75 von 100 möglichen Punkten und der Effizienzklasse C sichert sich airberlin wie bereits im Vorjahr auch die Spitzenposition unter den deutschen Linienfluggesellschaften.
Der Paderborn – Lippstadt Airport wird künftig an beide Lufthansa-Drehkreuze angebunden. Ab dem 26. März 2017 bedient die Lufthansa neben München auch regelmäßig die Strecke nach Frankfurt. Insgesamt sechs Mal wöchentlich erhalten dann sowohl Geschäfts- als auch Privatreisende zusätzlich attraktive Anschlussverbindungen ab Frankfurt zu vielen weltweiten Zielen. Unter der Woche sowie an Sonntagen starten Lufthansa-Maschinen vom Typ Bombardier CRJ900 mit 90 Sitzplätzen um 11:45 Uhr von Paderborn – Lippstadt nach Frankfurt. Der Rückflug aus der Mainmetropole erfolgt jeweils um 10:25 Uhr. Die Flugzeit beträgt 45 Minuten. Am Drehkreuz Fran kfurt starten Anschlussflüge sowohl zu Zielen in Nord – und Südamerika als auch in Asien.
Im Oktober 2016 sind 2.662.445 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Plus von 8,6 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Anzahl Lokalpassagiere stieg im Oktober 2016 um 9,3 Prozent auf 1.998.350. Die Zahl der Umsteigepassagiere stieg um 6,5 Prozent auf 658.972. Der Transferanteil lag im gleichen Zeitraum bei 24,8 Prozent (minus 0,5 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr). Im Oktober 2016 erhöhte sich die Anzahl Flugbewegungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,3 Prozent auf 23.809 Starts oder Landungen.
Am 10. November hatte der Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments über mehr als 1.100 Änderungsanträge zur Stärkung der vorgeschlagenen neuen "Grundverordnung" der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) abzustimmen. Damit ist eine solide Grundlage für den "Trilog" mit dem Rat der Verkehrsminister und der EU-Kommission Anfang 2017 geschaffen. Die Vereinigung Cockpit begrüßt außerdem eine Reihe weiterer Verbesserungen, die vom Verkehrsausschuss verabschiedet wurden.
Mit dem Offsetting-System CORSIA (Carbon Offsetting and Reduction Scheme for International Aviation) wird die Luftfahrt ab 2020 für ihre wachstumsbedingten Emissionen eine Klimaschutzabgabe für jeden grenzüberschreitenden Flug zahlen. Mit diesen Mitteln werden weltweit CO2-senkende Vorhaben finanziert, die in entsprechender Größenordnung diese Emissionen ausgleichen. Bisher haben sich bereits 66 Staaten, die zusammen 85 Prozent der weltweiten Verkehrsleistung ausmachen, verpflichtet, an der freiwilligen Anlaufphase von 2021 bis 2023 der Resolution teilzunehmen.
Heute liegen die Zuständigkeiten und Kompetenzen für Fragen der Luftsicherheit (Security) bei den Mitgliedsstaaten. Die geplante Zuweisung von Kompetenzen hierzu an die EASA, deren Kernaufgabe die Flugsicherheit (Safety) ist, soll ein Teil der europäischen Aviation Strategie sein. Zu der Entscheidung des Verkehrsausschusses des Europäischen Parlaments, der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) zusätzliche Kompetenzen zu übertragen, erklärte sich nun der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL).
Die Vereinigung Cockpit (VC) stellt im Rahmen eines Parlamentarischen Abends in Berlin am heutigen Dienstagabend ihre Sicht auf die Zukunft der Beschäftigung im Bereich Luftverkehr vor. Dabei wirft Ilja Schulz, Präsident der VC, nicht nur einen kritischen Blick auf die schädlichen Praktiken der irischen Ryanair. Er spricht auch über die Verhältnisse in Deutschland und analysiert die durch die Golfcarrier entstehenden Probleme. "Die deutsche Politik darf sich nicht weiter vor ihrer Verantwortung für Menschen und Arbeitsplätze drücken und muss jetzt handeln!", so Schulz.
Am 14. September 2016 hat das europäische Parlament eine Entschließung zum "Sozialdumping in der EU" verabschiedet. In bemerkenswerter Weise stellt das EU-Parlament darin unter anderem fest, dass atypische Beschäftigung, Sozialdumping und Scheinselbständigkeit Formen der Wettbewerbsverzerrung im Binnenmarkt darstellen und nationale soziale Sicherungssysteme dadurch nachhaltig geschädigt werden, dies gelte insbesondere für den Straßen- und Luftverkehrsbereich. Das Parlament stellt fest, dass das Ausmaß des Sozialdumpings als Folge von Beschäftigungsverhältnissen mit extraterritorialen Elementen zunimmt.