Condor und die namibische Staatsairline Air Namibia haben ein Codeshare-Abkommen vereinbart. Dieses ermöglicht Condors Fluggästen ab Sommer 2017 tägliche Flugverbindungen nach Windhoek. Die beiden wöchentlichen Condor Flüge ab Frankfurt (montags und freitags) werden mit Flügen von Air Namibia ergänzt.
Digitalisierung ist das Topthema der Wirtschaft: "Alle reden davon, wir machen‘s" – unter diesem Motto gibt Eurowings auf der ITB 2017 den Startschuss für eine konsequente Digitalisierung des Unternehmens. Die Low Cost Airline aus dem Lufthansa-Konzern stellte ihr Zukunftsprogramm "MakeMyWay" am Mittwoch auf der weltgrößten Touristikmesse in Berlin vor. "Make My Way" ist die Grundlage für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Kunden-Services bei Eurowings. Das Programm bündelt zahlreiche innovative Projekte und digitale Services der Fluggesellschaft. Ein weiteres Meilenstein-Projekt von "MakeMyWay", das auf der ITB 2017 Premiere feiert, ist der Reiseanbieter Eurowings Holidays.
Austro Control und die Flugsicherungen aus Slowenien, Kroatien, Serbien und Bosnien-Herzegovina haben anlässlich des World ATM Congress in Madrid ein "Memorandum of Cooperation" unterzeichnet, mit dem Ziel die beiden Free Route Lufträume SAXFRA (Slovenian Austrian Cross-border Free Route Airspace) und SEAFRA (South-East Axis Free Route Airspace) zu verbinden.
Im Sommer 2017 gibt es fünf Direktverbindungen von Nürnberg nach Italien. Neben den bereits etablierten Strecken nach Rom und Mailand startet Ryanair im Sommerflugplan auch Verbindungen nach Verona, Bari und Palermo. Insgesamt dürften im Jahr 2017 rund 285.000 Passagiere eine der Italien-Verbindungen am Albrecht Dürer Airport nutzen.
Etihad Airways und Egypt Air haben eine Codeshare-Partnerschaft vereinbart. Diese soll ab dem 01. März phasenweise eingeführt werden. Im ersten Schritt wird Etihad Airways ihre EY-Flugnummer auf den von Egypt Air durchgeführten Flügen zwischen Abu Dhabi und Kairo einsetzen. Die ägyptische Fluggesellschaft wird wiederum ihre MS-Flugnummer bei Verbindungen von Etihad Airways zwischen den beiden Hauptstädten nutzen. Über das Drehkreuz von Egypt Air in Kairo erhält Etihad Airways in der zweiten Phase Zugang zu wichtigen Zielen in ganz Afrika. Im Gegenzug kann Egypt Air dank Etihad Airways und ihrem Hub in Abu Dhabi Schlüsselrouten nach Australien und Fernost erschließen. In der dritten Phase des Abkommens wird Etihad Airways die EY-Flugnummer auch bei Inlandsflügen innerhalb Ägyptens nutzen.
Boeing hat der Fluggesellschaft Korean Air ihren ersten 787-9 Dreamliner übergeben. Der in Seoul beheimatete Carrier ist damit der erste Betreiber des 787-9 Dreamliners in dem Land. Das Flugzeug soll zunächst nur heimisch eingesetzt werden auf der Strecke Seoul (Gimpo) – Jeju, um die Vulkaninsel mit dem Festland zu verbinden.
In diesem Jahr erwartet Air Mauritius die Auslieferung von zwei der insgesamt sechs bestellten Airbus A350. Zudem hat sich die Airline für zwei weitere Airbus des Typs A330neo entschieden. Und ab Oktober erschließt sich Air Mauritius mit seinem neuen Kooperationspartner KLM ein neues europäisches Drehkreuz.
Eigentlich sollte die neue, europäischen Flugdienstzeiten-Regelung der Verbesserung der Flugsicherheit dienen, indem sie Übermüdung im Cockpit vorbeugen und gleichzeitig den Airlines genug Flexibilität gewähren, um effizient operieren zu können. Stattdessen zeigt sich, dass Airlines und Aufsichtsbehörden Schwierigkeiten mit der Interpretation und Umsetzung der neuen Regularien haben. Ein Jahr nach Einführung neuen Bestimmungen ist laut Vereinigung Cockpit (VC) zu befürchten, dass diese Regelung nur ein gut gemeinter Versuch bleibt. Diese würden regelmäßig zu Gunsten der Airlines so ausgelegt, dass sie den laufenden Flugbetrieb nicht stören und wirtschaftliche Ziele nicht gefährden, ungeachtet der Konsequenzen, die dies für die Ermüdung der Crews hat.
airberlin beschleunigt den Ausbau ihres Angebots auf der Langstrecke und vergrößert zum Frühjahr 2017 ihre Langstreckenflotte mit drei zusätzlichen Flugzeugen des Typs Airbus A330-200. Zum Sommerflugplan werden die drei Jets im gesamten Langstreckennetz von airberlin eingesetzt. Die Langstreckenflotte von airberlin wächst damit von derzeit 14 auf 17 Flugzeuge desselben Typs. Die drei geleasten Jets werden vor ihrem Einsatz in airberlin-Farben lackiert sowie mit 19 Full Flat Seats in der Business Class und einer Economy Class mit 271 Sitzen ausgestattet. Die Economy Class bietet hierbei mit 46 XL Seats und 20 Prozent mehr Sitzabstand die größte Beinfreiheit auf Transatlantikflügen. Die neuen Flugzeuge erhöhen die Kapazität der bestehenden Flotte um fast 1.000 Plätze.
Air India ist der jüngste Betreiber des neuen Airbus A320neo geworden. Die Airline hat das erste von 14 Flugzeugen bekommen, die über die ALAFCO (Aviation Lease And Finance Company) mit Sitz in Kuwait geleast werden.
Wizz Air, die größte Low Cost Fluggesellschaft in Zentral- und Osteuropa, bleibt auf Expansionskurs und wll nun erstmals eine Basis in Westeuropa errichten. Ab 18. Juni fungiert London Luton als 28. Standort. Dort wird ein Airbus A320 stationiert, der das vor Ort bestehende Streckenetz um drei Ziele erweitert. Nur wenige Tage nachdem die Fluggesellschaft den Frankfurter Flughafen in ihr Streckennetz aufgenommen hat, setzt sie nun im Vereinigten Königreich von England ein weiteres Zeichen. Mit den drei neuen Zielen erhöht sie die Zahl der Strecken auf 42. Seit mehr als zwölf Jahren fliegt sie Luton an und ist dort mittlerweile der zweitgrößte Carrier.
Heute startete vom Leipzig/Halle Airport aus ein Großtiertransport mit 165 Rindern in die Golfregion. Durchgeführt wurde der Flug mit einer Boeing 747-400. Die Umladung der Tiere von fünf LKW in Transportboxen erfolgte im Animal Export Center des Flughafens. Die aus Sachsen-Anhalt und Thüringen stammenden Tiere wurden durch die Firma FARHAT GmbH, die im Vieh- und Fleischgroßhandel tätig ist, gemeinsam mit der PortGround abgefertigt. Der Airport betreibt seit 2010 auf einer Fläche von 1.300 m² ein Animal Export Center. Die Anlage verfügt über eine große Anlieferzone, die bei Bedarf auch für den Auslauf der Tiere genutzt werden kann, sowie Aufenthalts- und Ruheräume für die Tierbegleiter.