Cargolux Airlines führt zwei neue Destinationen in Afrika ein, Douala in Kamerun und Lubumbashi in der Demokratischen Republik Kongo (DRK). Das erste Cargolux-Frachtflugzeug nach Lubumbashi wird am 15. September abheben, während Douala ab dem 03. Oktober angeflogen wird. Lubumbashi ist, nach der Hauptstadt Kinshasa, die zweitgrößte Stadt der DRK und fungiert als Drehscheibe für die Bergbauindustrie des Landes. Flüge nach Lubumbashi verlassen Luxemburg jeden Freitagabend und kommen in der DRK am Samstagmorgen um 05:25 Uhr an. Der Rückflug erfolgt über Johannesburg, Nairobi und Stansted in Großbritannien. Ankunft in Luxemburg ist am Sonntag um 13:25 Uhr (jeweils Ortszeit).
Mit der Anpassung des SIL-Objektblattes (SIL 2) erhält der Flughafen Zürich die raumplanerischen Rahmenbedingungen für die betriebliche Entwicklung des Flughafens. Der Bundesrat hat das SIL-Objektblatt an seiner Sitzung vom 23. August 2017 genehmigt. Darauf gestützt kann der Flughafen Zürich entsprechende Gesuche für Infrastruktur- und Betriebsanpassungen einreichen. Im Zentrum steht die Verbesserung der Sicherheitsreserven. Wesentliche Elemente sind der Betrieb auf verlängerten Pisten 28 und 32, Südabflüge geradeaus bei Bise und bei Nebel sowie Anpassungen einzelner Flugrouten. Damit wird auch zur Stabilisierung des Flugbetriebes beigetragen.
Weltweit gibt es eine hohe Zahl von Krisengebieten – gleichzeitig steigt die Anzahl der Flugbewegungen stetig. Dabei führen zahlreiche Flugrouten über und sogar in diese Gebiete. Passagiere und Crews werden hierbei besonderen Gefahren ausgesetzt. Die Cockpitbesatzungen erhalten dazu keine ausreichend aktuellen und umfassenden Informationen von Ministerien oder Fluggesellschaften. Daher fordert die Vereinigung Cockpit VC einen zentralen und unabhängigen Ansprechpartner mit aktuellen, Airline übergreifenden Bewertungen zu weltweiten Krisengebieten für die Piloten.
Wie organisiert man den zeitkritischen Transport von 60 Tonnen Rohrleitungssystemen für den Ausbau einer Aufbereitungsanlage von Sharjah nach Houston erfolgreich? Die dringend benötigten Rohrleitungssysteme waren in sechs Kisten mit unterschiedlichen Gewichten und variierenden Abmessungen verpackt, wobei das größte Packstück eine Länge von 13 Metern aufwies. Für dieses spezielle Packstück war es unabdingbar einen B747-400F Nose Loader einzusetzen. Das Cargo Team von Chapman Freeborn hat in einer Machbarkeitsstudie die Verladbarkeit der Fracht analysiert und den Kunden hinsichtlich der Verpackungsanforderungen beraten. Ein Büro in Dubai koordinierte den Charterflug im Auftrag eines Spediteurs.
Die Schweiz und die EU bereiten die Verknüpfung ihrer Emissionshandelssysteme vor. An seiner Sitzung vom 16. August 2017 hat der Schweizer Bundesrat grünes Licht für die Unterzeichnung des entsprechenden Abkommens gegeben. Auch die Europäische Kommission hat Vorschläge für die Unterzeichnung und Ratifizierung des Abkommens beschlossen und dem Rat der Europäischen Union zum Beschluss vorgelegt. Es könnte noch im laufenden Jahr unterzeichnet werden. Danach müssen die Parlamente der Schweiz und der EU der Ratifizierung zustimmen. Das Emissionshandelssystem (EHS) ist ein wichtiges Instrument der Klimapolitik. Es bezweckt die Reduktion der Treibhausgasemissionen in den Sektoren mit dem höchsten Ausstoß. In der Schweiz sind derzeit 54 CO2-intensive Unternehmen ins EHS eingebunden.
Eurowings bringt die Low-Cost-Langstrecke nach München. Nach dem starken Ausbau preisgünstiger Europaflüge insbesondere durch die Anmietung von 33 Flugzeugen der airberlin stellt Eurowings jetzt auch das Langstreckengeschäft auf eine breitere Basis. Eurowings konnte ihr Wachstum am Markt bisher schon sehr gut absetzen. Allein in den vergangenen Monaten hat Eurowings drei neue Basen München, Palma de Mallorca und Salzburg eröffnet. Zum Ausbau der Langstrecke kommt nun München zum Zug. Eurowings wird im nächsten Jahr drei Langstrecken-Airbusse vom Typ A330 nach München (ab Sommerflugplan 2018) stationieren.
Erstmals flog am 08. August ein neues Bombardier CS100 Passagierflugzeug der SWISS (Airline Swiss International Airlines) für einen kommerziellen Flug von Zürich kommend an den London City Airport. Mit dem Airliner will die Fluggesellschaft ältere Avro ersetzen.
Die UBS veröffentlichte eine Studie zu möglicherweise schwindendem Einsatz von Piloten in zivilen Flugzeugen aus Kostengründen. Im Gegensatz zur jüngst veröffentlichen Studie der UBS sind die Experten der Vereinigung Cockpit (VC) nicht der Meinung, dass es innerhalb der nächsten zehn bis 15 Jahre dazu kommt, dass in der zivilen Verkehrsluftfahrt Flugzeuge ohne Piloten fliegen werden. Die VC zählt dazu Situationen auf, die sicherheitsrelevant waren und nicht von einem Boardcomputer behoben oder entschieden werden konnten.
flydubai hat ihre erste 737 MAX 8 von Boeing erhalten. Die Airline aus dem Mittleren Osten ist damit die erste, welche das neue Flugzeug einflottet.
Als Folge des Brexits beantragte easyJet eine Zulassung zum Flugbetrieb auf dem europäischen Festland. Das erste Flugzeuge der easyJet mit "OE"-Kennung ist nun schon am Flughafen Innsbruck gelandet.