Der Gemischte Luftverkehrsausschuss Schweiz – EU hat jetzt die Übernahme verschiedener EU-Erlasse durch die Schweiz beschlossen. Die neuen Bestimmungen betreffen die Flug- und Luftsicherheit sowie das Flugverkehrsmanagement. Sie treten am 01. Februar 2018 in Kraft. Die Schweiz hat sich heute bereit erklärt, verschiedene Regelungen der Europäischen Union zur Flug- und Luftsicherheit sowie zum Flugverkehrsmanagement in den Anhang des Luftverkehrsabkommens zu übernehmen. Die wichtigsten Bestimmungen zielen darauf ab, das EU-Recht, das für die Schweiz vom Zeitpunkt der Übernahme an anwendbar ist, mit den Regelungen des Chicago-Übereinkommens zu harmonisieren.
Mit der "South East Common Sky Initiative" wird die Verbindung der beiden Free Route Lufträume SEAFRA (South-East Axis Free Route Airspace) und SAXFRA (Slovenian Austrian Cross-Border Free Route Airspace) – und damit eine Optimierung der europäischen Süd-Ost Achse – verwirklicht. Am 15. November 2017 lud Austro Control zum User Forum nach Wien ein, um die Einführung der "South East Common Sky Initiative" mit den Stakeholdern abzustimmen.
Der Hahn Airport bringt sich erneut als Alternative zum überlasteten Nadelöhr in Frankfurt am Main, Amsterdam und Paris ins Gestpräch – mit seiner Lage im Fünfländereck zwischen Belgien, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden und Deutschland. Frankfurt-Hahn (IATA-Code: HHN) entwickelt sich immer mehr zum kompetenten Gateway für Luftfracht im Zentrum Europas. Mit einer direkten Lkw-Anbindung an den Großflughafen Frankfurt am Main komme laut Airport Luftfracht via Frankfurt-Hahn deutlich schneller ans Ziel. Durch schlanke und effiziente Abfertigungsprozesse am Boden sowie seine exzellente Verkehrsanbindung kommen Luftfrachtsendungen via Frankfurt-Hahn deutlich schneller ans Ziel als über benachbarte Großflughäfen. Beispielsweise braucht der Airport Cargo Shuttle nur einer Stunde und 45 Minuten von den Frachtzentren des Flughafens Frankfurt am Main nach Frankfurt-Hahn.
Mit Blaulicht und Martinshorn gelangten die rund 300 alarmierten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren, Rettungsorganisationen wie dem DRK, Johanniter, THW mit ihren Einsatzfahrzeugen zur angenommenen Unfallstelle im Westteil des Flughafens. Auch Vertreter von Polizei, Zoll, Bundeswehr und der Krisenstäbe des Landkreises wurden mit ihren damit verbundenen Aufgaben vertraut gemacht. In dem geplanten Übungsszenario wurde die Landung eines Flugzeuges mit eingeknicktem Bugfahrwerk angenommen, dass nach der Landung von der Piste abkommt und mit einem anderen Flugzeug kollidiert, das daraufhin Feuer fängt. Die Passagiere der gelandeten Maschine werden sofort evakuiert und medizinisch versorgt. Mit diesem Szenario wurde die große Notfallübung "Apron 17" gestaltet.
Die Wizz Air verbindet den Flughafen Dortmund ab dem Sommer 2018 mit drei neuen Zielen in Mittel- und Osteuropa und setzt damit seinen Wachstumskurs in Dortmund weiter fort. Neben den genannten neuen Zielen wird die WIZZ Air auch die Frequenzen auf der Kattowitz Route ab dem Sommerflugplan 2018 von 14 wöchentlichen Flügen auf 18 Flüge pro Woche erhöhen. Mit der Aufnahme der drei neuen Ziele sowie der Frequenzerhöhung bei der Destination Kattowitz erweitert die Wizz Air ihr Angebot in die Ukraine sowie nach Polen und trägt damit dazu bei, die Wachstumsziele des Flughafens 2018 zu erreichen.
Bereits in Kürze soll der erste Trainingsflug in Goodyear/Arizona (USA) für 24 Nachwuchspiloten starten, die ihre Ausbildung zur Pilotin bzw. zum Piloten bei Austrian Airlines begannen. Dabei werden sie in den Genuss kommen, die ersten sechs der von Lufthansa Aviation Training (LAT) neu angeschafften Schulungsflugzeuge zu pilotieren. Eines dieser Cirrus SR20 trägt sogar die bekannte rot-weiß-rote Heckflosse. Es ist somit das weltweit kleinste Flugzeug in der bekannten AUA-Lackierung. Es fasst nur drei Personen inklusive Piloten. Weitere 19 SR20 Maschinen werden bis April 2018 die LAT-Trainingsflotte in den USA erweitern.
Deutsche Piloten von der Vereinigung Cockpit (VC) haben Ryanairchef Micheal O’Leary zu Tarifverhandlungen aufgefordert. Die Piloten der Ryanair in der EU weisen schon seit zwei Monaten daraufhin, dass sie Verhandlungen mit dem Unternehmen aufnehmen möchten, um auf direktem Weg die Probleme anzugehen, vor denen das fliegende Personal und die Passagiere von Ryanair derzeit stehen. Bisher stießen sie bei Ryanair jedoch auf eine vollständige Blockadehaltung, so die VC. Deutsche Ryanair-Piloten haben nun mit Unterstützung der VC eine Tarifkommission gegründet, die Verhandlungen mit Ryanair über Einzelheiten eines Tarifvertrags aufnehmen möchte.
Verletzte Passagiere durch Turbulenzen: ein Flugzeug mit 80 Passagieren und Crewmitgliedern auf dem Weg nach Hamburg gerät in heftige Turbulenzen. Durch diesen Vorfall werden viele Insassen verletzt, unter ihnen ist auch der Flugkapitän. Der Co-Pilot alarmiert noch vor der Landung die Flugsicherung. Kurz darauf löst die Flughafenfeuerwehr Alarm aus. Dies war das Szenario, mit dem der Flughafen Hamburt eine Unfallübung durchführte. Alle drei Jahre übt der Airport gemäß den Anforderungen der internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO (International Civil Aviation Organization) zusammen mit der Hamburger Katastrophenschutzorganisation die Meldewege und Abläufe für das Szenario eines Flugunfalles.
Der Flughafen Zürich hat unter Aufsicht des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) eine groß angelegte Notfallübung abgehalten. Die EU und die internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO schreiben vor, dass auf internationalen Flughäfen mit regelmäßigem Linienverkehr alle zwei Jahre die gesamte Notfallorganisation beübt wird. Beim Szenario der diesjährigen Notfallübung haben sich die Verantwortlichen an aktuelle Ereignisse angelehnt. So ging es bei der Übung darum, dass sich eine entlassene Flughafenmitarbeitende – sie war im Bereich der Flugzeugabfertigung tätig – radikalisierte und sich am Flughafen und der SWISS rächen wollte.
Was kann aus Sicht von Piloten und Flugmedizinern getan werden, um die Flugsicherheit weiter zu verbessern? Welche Risikofaktoren müssen vermieden werden, um Flugzeugunglücke zu verhindern? Mit dieser und weiteren Fragen beschäftigen sich die Teilnehmer der der 25. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) e.V. vom 09. bis 11. November 2017 in Münster. Piloten sind in ihrem beruflichen Alltag zahlreichen Belastungsfaktoren ausgesetzt, insbesondere hinsichtlich stark variierender Dienstzeiten. Hinzu kommt, dass aus wirtschaftlichen Gründen die maximal mögliche Dienstzeit – und dementsprechend minimale Ruhezeit – geplant wird. Vor diesem Hintergrung erscheint eine entstehende Erschöpfung und folglich einer erhöhten Gefahr für Fehlentscheidungen denkbar.