2016 hat Austrian Airlines 145 fertig ausgebildete Piloten aufgenommen. Der österreichische Flag-Carrier startete nun gemeinsam mit der European Flight Academy der Lufthansa Group die Ausbildung eigener Piloten. 23 Nachwuchspiloten wurden ausgewählt, um Anfang Februar in Bremen/Deutschland den theoretischen Teil der Ausbildung zu beginnen. Der erste Trainingsflug wird voraussichtlich im August 2017 in Goodyear/Arizona (USA) stattfinden. Am Ende der rund 21 Monate dauernden Ausbildung steht die Verkehrsflugzeugführerlizenz (Airline Transport Pilot License, ATPL). Im Anschluss daran müssen die Absolventen die Berechtigung für den Flugzeugtyp erwerben, auf dem sie dann ihre fliegerische Laufbahn bei Austrian Airlines beginnen werden. In diesem Fall werden die Jungpiloten auf Flugzeuge des Typs Bombardier Dash 8-400, Embraer 195 oder A320 geschult.
Das modernste Langstreckenflugzeug der Lufthansa, die A350-900 von Airbus, ist auf dem Hamburger Helmut-Schmidt-Flughafen gelandet. Die Mitarbeiter des Airbus Werkes konnten das neueste Langstreckenflugzeug der Lufthansa Flotte beim Überflug in Finkenwerder bestaunen. In dem Werk wurden wichtige Teile für das Flugzeug gebaut.
Für die schöne Ostsee macht Germania eine Ausnahme und fliegt innerdeutsch. Im Spätsommer wird die Airline das Ruhrgebiet mit der Insel Usedom verbinden und immer samstags direkt von Dortmund nach Heringsdorf fliegen. Vom 02. September bis 28. Oktober 2017 setzt Germania auf dem gut einstündigen Flug von und nach Usedom ein Flugzeug des Typs Boeing 737-700 ein. Usedom ist mit knapp 2.000 Sonnenscheinstunden im Jahr die sonnenreichste Region Deutschlands. Das sind allerbeste Voraussetzungen für einen Spaziergang an Europas längster Promenade, Radsport, Wandern, Reiten oder Golf spielen. Das Meer ist noch warm vom Sommer und sollten die Temperaturen schon abkühlen, entspannt das Rauschen der Wellen in zeitloser Regelmäßigkeit.
In Berlin hat am Freitag die vierte Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Bodenverkehrsdienstleister in Berlin und Brandenburg stattgefunden. Dabei legten die Arbeitgeber ihr Angebot vor. Dieses umfasst die schrittweise Erhöhung der Löhne in allen Entgeltgruppen. Besonders profitieren davon die Mitarbeiter der personell am stärksten besetzten Gruppe. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrages soll bei vier Jahren liegen. Im Ergebnis der letzten Tarifverhandlungen im Jahr 2013 war das Lohnniveau am Standort Berlin bereits auf eines der höchsten bundesweit gestiegen. Als Konsequenz des hohen Abschlusses musste ein Dienstleister seinen Betrieb einstellen.
Inklusive der Beteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice verzeichnete die Flughafen-Wien-Gruppe im Januar 2017 ein deutliches Passagierwachstum von 10,8 Prozent. Auch der Standort Flughafen Wien entwickelte sich sehr gut: Hier stieg das Passagieraufkommen um 7,9 Prozent auf 1,4 Mio. Reisende. Am Standort Flughafen Wien allein stieg das Passagieraufkommen im Januar 2017 gegenüber dem Januar des Vorjahres deutlich um 7,9 Prozent auf 1.445.076 Reisende an. Positiv wirkte sich dabei vor allem die gute Passagierentwicklung bei Austrian Airlines, Eurowings und easyJet aus. Die Anzahl der Lokalpassagiere stieg um 9,1 Prozent an und auch die Anzahl der Transferpassagiere verzeichnete ein Plus von 3,2 Prozent.
Mode und Technologie war das Thema des zweiten Lufthansa FlyingLabs von Lufthansa am 08. Februar 2017. Die Passagiere erlebten während des Fluges LH400 von Frankfurt nach New York zwei Modenschauen, drei Experten-Vorträge und können innovative Fashion-Wearables ausprobieren. Zielgruppe waren Reisende auf dem Weg zur Fashion Week New York, die am 09. Februar 2017 begann.
Das österreichische Bundesverwaltungsgericht entschied, dass der Antrag zur Errichtung und zum Betrieb der geplanten dritten Start- und Landebahn am Flughafen Wien-Schwechat abgewiesen wurde. Die dritte Piste des Flughafens Wien-Schwechat darf damit nicht gebaut werden. Aus Sicht des Bundesverwaltungsgerichtes steht die hohe CO2-Belastung den positiven Aspekten entgegen. Die Ermittlungsergebnisse der Behördenentscheidung des vor zehn Jahren eingereichten Projektes waren im Zuge des Beschwerdeverfahrens durch das Bundesverwaltungsgericht einer neuerlichen umfassenden Überprüfung unter Beiziehung von Sachverständigen unterzogen worden.
Im Januar 2017 nutzten rund 4,2 Millionen Fluggäste den Flughafen Frankfurt, womit der bisherige Januar-Höchstwert aus dem Jahr 2016 um annähernd 75.000 Passagiere übertroffen wurde (plus 1,8 Prozent). Damit setzt sich der positive Trend aus den letzten beiden Monaten des Vorjahres im Januar fort. Das Cargo-Aufkommen verbuchte mit 168.556 Tonnen einen starken Anstieg von 5,6 Prozent. Die Zunahme der weltweiten Nachfrage nach Gütern sowie der diesjährige Termin des chinesischen Neujahrsfests begünstigten diese dynamische Entwicklung zu Jahresbeginn. Die Summe der Höchststartgewichte war mit rund 2,2 Millionen Tonnen (minus 1,6 Prozent) leicht rückläufig. Ebenso nahm die Zahl der Starts und Landungen mit insgesamt 33.900 Bewegungen leicht, um 1,0 Prozent, ab.
Mit den Bundesratsbeschlüssen von 2014 und 2016 wurde festgelegt, dass der jetzige Schweizer Militärflugplatz Dübendorf künftig auch als ziviles Flugfeld genutzt werden soll. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat nun den Auftrag, dem Bundesrat ein Objektblatt zum Flugfeld Dübendorf vorzulegen. Der Koordinationsprozess dafür hat mit einem ersten Gespräch zwischen Bund, Kanton, Gemeinden und der Flugplatz Dübendorf AG begonnen. Der Bund hat auch zugesichert, dass er den Vorschlag der Standortgemeinden für einen "historischen Flugplatz mit Werkflügen" prüfen und dazu Stellung nehmen wird.
Der neue Standort von Lufthansa Technik Middle East (LTME) hat im Luftfahrtbezirk (Aviation District) Dubai South mit Instandhaltungsleistungen begonnen. Vor kurzem erhielt LTME das erste Bauteil zur Reparatur, einen GE90-Triebwerkseinlass von Etihad Airways. LTME bietet eine lokale Material- und Ersatzteilversorgung sowie Triebwerkswäschen für kommerzielle und VIP-Kunden an. Ein möglicher Ausbau weiterer Kapazitäten wird derzeit noch geprüft und hängt von der zukünftigen Nachfrage ab. Der Betrieb am derzeitigen LTME-Standort am Dubai International Airport wird aufrechterhalten.
Die MT Aerospace AG wurde von Boeing mit weiteren Entwicklungsarbeiten für das Space-Launch-Systems (SLS) beauftragt. Mit dem SLS will die US-Raumfahrtbehörde NASA die bisher leistungsfähigste Schwerlastrakete für bemannte und unbemannte Missionen zu Mond, Mars und in die Tiefen des Weltalls schicken.