MT Mechatronics GmbH, Mainz (MTM), hat nun das erste Projekt-Review für die mechanischen Systeme der Startanlagen der neuen ARIANE 6 erfolgreich abgeschlossen. Der Auftrag dazu kam am 07. Oktober 2016 über die Muttergesellschaft, MT Aerospace AG, von der französischen Raumfahrtbehörde CNES. MT Mechatronics ist verantwortlich für die Planung, Lieferung und Inbetriebnahme der mechanischen Systeme am Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana. Die Übergabe der Anlagen an CNES und die europäische Raumfahrtagentur ESA ist für Mai 2018 geplant. Die Einhaltung dieses Termins ist Voraussetzung für den in 2020 geplanten ersten Start des neuen europäischen Trägers ARIANE 6.
Seit November starten die Besatzungen von "Christoph 42" mit ihrer neuen Maschine, einer H145 (ehemals EC 145), zu ihren Einsätzen. Jetzt macht die Rendsburger Station der DRF Luftrettung einen weiteren Schritt im Bereich Nachtflug: In der kommenden Woche starten die praktischen Trainings mit Nachtsichtbrillen.
Die OHB System AG hat mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) den inoffiziellen Countdown für den Start des ersten Satelliten der SmallGEO-Baureihe gestartet. Rund 60 Gäste aus Fachöffentlichkeit und Politik informierten sich über Europas neue geostationäre Satellitenplattform aus Deutschland.
Was haben Tintenfische und Raketen gemeinsam? Und wie haben Flugsaurier die Konstruktion von Segelflugzeugen inspiriert? Diese und viele andere Fragen beantwortet "Evolution des Fluges", eine Kooperationsausstellung der Fraport AG und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, die seit heute im Terminal 2 des Frankfurter Flughafens zu sehen ist.
Über 110.000 Besucher waren im vergangenen Jahr in das Dornier-Museum Friedrichshafen gekommen. Damit verzeichnet das Luft- und Raumfahrtmuseum am Bodensee-Airport in seinem achten Jahr einen neuen Besucherrekord und blickt mit der aktuellen Star Trek Ausstellung zuversichtlich auf das Jahr 2017.
Am 28. und 29. Januar 2017 öffnet der Flughafen Münster/Osnabrück bereits zum siebten Mal seine Türen für die Messe "Reise & Freizeit". Einschlägig interessierte Besucher haben dann Gelegenheit, sich ein Wochenende lang bei mehr als 130 Ausstellern zu den Themen Reise, Freizeit und Erholung wertvolle Tipps zu holen.
Airbus Chef Tom Enders stellte auf der Münchner Internetkonferenz in einer für die Pilotenvereinigung Cockpit (VC) technokratischen Art seine Vision vom pilotenlosen Fliegen vor und begründete dies damit, die Luftfahrt noch sicherer zu machen. Das letzte Hindernis seien die Bedenken der Passagiere, die jedoch geringer würden. Was er verschweigt ist, dass selbst die modernsten von seinen Ingenieuren entwickelten Flugzeuge jeden Tag auf das beherzte Eingreifen eines Piloten angewiesen sind. Jeden Tag finden etwa 100.000 Flüge mit Verkehrsflugzeugen statt. Jeden Tag ist es auf hunderten dieser Flüge aufgrund technischer Ausfälle, wetterbedingter Umwege oder Unterbrechungen der Daten- oder Kommunikationsverbindungen notwendig, dass Piloten in die automatische Flugführung eingreifen.
Klimawandel, Digitalisierung, Industrie 4.0 sowie die Transformation des Energie- und Verkehrssystems − diese zentralen gesellschaftlichen Aufgaben stehen 2017 im Fokus der Forschungsarbeiten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). In Berlin stellte das DLR heute die Ausrichtung seiner Forschungsarbeiten sowie ausgewählte Projekte vor.
Sie überfliegen Staus und sind innerhalb weniger Minuten am Einsatzort: Die Piloten, Notärzte und Rettungsassistenten der DRF Luftrettung stehen 365 Tage im Jahr bereit, um Menschen lebensrettende Hilfe zu bringen. Im vergangenen Jahr leisteten sie von bundesweit 29 Stationen aus 35.846 Einsätze (2015: 36.476 Einsätze).
Die Deutsche Flugsicherung DFS schafft die Voraussetzungen für den weiteren Ausbau ihres kommerziellen Drittgeschäfts. Dazu hat sie die DFS Aviation Services GmbH gegründet, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der DFS. Die DFS Aviation Services GmbH vermarktet weltweit Produkte und Dienstleistungen rund um das Thema Flugsicherung. Dieses Geschäft wurde bislang sowohl von der DFS selbst als auch von deren Beteiligungsgesellschaft "The Tower Company" wahrgenommen, die nun in der DFS Aviation Services GmbH aufgegangen ist. Damit bündelt die DFS diese Aktivitäten in einer Hand.
Mit dem weltweiten Anstieg des Luftverkehrs zeigen sich einige neue Herausforderungen bei der Entwicklung moderner Flugzeuge. Denn das immer weiter erhöhte Flugaufkommen führt zu großen Lärmproblemen, vor allem bei den Anwohnern städtischer Gebiete im Start- und Landebereich. Daher muss das Design künftiger Flugzeuge neben Effizienz und Kostenersparnis verstärkt auf die Geräuschentwicklung hin untersucht werden.