Mit dem Beginn des Liniendienstes der A350 bei Lufthansa am 10. Februar aus München ist auch die Unterstützung des neuesten Airbus-Langstreckenflugzeuges bei Lufthansa Technik (LHT) in vollem Gange. Das Unternehmen ist nicht nur für die Instandhaltung des Airbus A350 in allen Aspekten des Lebenszyklus bereit und lizensiert, sondern auch Know-How-Partner für einzigartige VIP-Ausstattungen der Flugzeugkabine.
Marwan Lahoud (50) wird zum Ablauf seines Mandates als Mitglied des Group Executive Committee von Airbus, seine Position als Head of International, Strategy and Public Affairs, Ende Februar aufgeben. Lahoud war ein Jahrzehnt lang Mitglied des Group Executive Committee und bekleidete 20 Jahre lang verschiedene Positionen innerhalb des Unternehmens. Als Head of M&A bei Aerospatiale Matra war er in den Jahren 1999/2000 maßgeblich an der Gründung der EADS beteiligt und trug 2001 zur Integration von Airbus bei. Fünf Jahre lang führte er erfolgreich das Unternehmen MBDA, bevor er die Leitung des Bereichs Strategy, Marketing and M&A übernahm, der seit kurzem International, Strategy and Public Affairs heißt.
Ryanair hat den bislang umfangreichsten Winterflugplan für 2017/2018 ab Nürnberg vorgestellt. Mit zwei neuen Routen nach Krakau und Vilnius und vier neuen Winterverbindungen nach Bari, Madrid, Palermo und Porto (12 Strecken insgesamt) will Ryanair 57 mit wöchentlichen Flüge dann rund eine Million Passagiere pro Jahr befördern und dabei ein Wachstum von 36 Prozent in Nürnberg verzeichnen.
Seit gestern werden in einem ersten Schritt eingeladene Hacker und Forschungszentren am neu ausgerufenen Bug-Bounty-Programm der Lufthansa Group teilnehmen. Mit festgelegten Spielregeln können sie sich zu Beginn der Bug-Bounty auf die Suche nach Schwachstellen (Bugs) begeben. Je nach Schweregrad der gemeldeten Schwachstelle wird eine Belohnung (Bounty) in Form von Miles & More Prämienmeilen ausgeschüttet. Nach einem erfolgreichen Start eines zunächst eingeschränkten Bug-Bounty-Programms kann nun jeder Hackeronenutzer teilnehmen. Danach wird das Bug-Bounty-Programm auf weitere Webseiten der Lufthansa Group erweitert.
Der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat sich neu konstituiert. Mit Erreichen der Marke von 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erhält das Unternehmen einen paritätisch besetzten Aufsichtsrat mit 20 Mitgliedern. Zehn Arbeitnehmervertreter wurden nach einer Wahl durch die Mitarbeiter in den Aufsichtsrat entsandt. Die andere Hälfte der Sitze verteilt sich entsprechend der Gesellschafteranteile auf Berlin, Brandenburg und den Bund. Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, wurde erneut zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Stellvertreter sind Holger Rößler, Gewerkschaftssekretär von ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Bezirk Berlin, sowie Staatssekretär Rainer Bretschneider, Flughafenkoordinator für die Staatskanzlei Brandenburg.
Neue Geschäftsführer für das VIP und General Aviation Center am Flughafen Wien: Mag. Michael Zach und Joubin Pour, MBA BSc, LLB bilden die neue Geschäftsleitung der Vienna Aircraft Handling GmbH, eine 100 Prozent-Flughafen-Wien-Tochtergesellschaft, und sind damit für das General Aviation Center sowie die exklusiven VIP- und Businessservices am Flughafen Wien verantwortlich.
Im Jahr 2018 wird das Raumfahrzeug Orion für die NASA von einem europäischen Antriebs- und Versorgungsmodul über die Mondumlaufbahn hinaus und wieder zurück gebracht. Die ESA und Airbus Defence and Space haben sich mit der NASA auf den Bau eines zweiten Moduls für eine zweite, diesmal bemannte Mission geeinigt, die bereits 2021 starten soll. Erstmals seit 1972 werden Astronauten mithilfe eines europäischen Moduls, das Antrieb, Strom, Wasser und Temperaturkontrolle für ein maximal vierköpfiges Team bereitstellen wird, die niedrige Erdumlaufbahn verlassen. Diese Vereinbarung stellt eine Ausweitung der im Rahmen der Internationalen Raumstation existierenden Zusammenarbeit zwischen der ESA und der NASA in der bemannten Raumfahrt dar und ist für Airbus und ESA eine überzeugte Anerkennung ihres Know-hows.
Kurz vor der kommenden Verhandlungsrunde für die über 2.000 Beschäftigten der Bodenverkehrsdienstleister in Berlin-Brandenburg hatte die Gewerkschaft Verdi am heutigen Mittwoch zu einem Warnstreik aufgerufen. Bereits in der letzten Verhandlungsrunde am 25. Januar 2017 hatten die Arbeitgeber der Dienstleistungsgewerkschaft die angespannte wirtschaftliche Lage der einzelnen Unternehmen an den Standorten in Berlin und Brandenburg dargelegt, welche immer noch an der Umsetzung der 2013 beschlossenen Entgelterhöhung arbeiten. Für die heutige Arbeitskampfmaßnahme könne man kein Verständnis aufbringen, wo doch in Berlin schon vor drei Jahren ein einheitlicher Tarifvertrag geschaffen worden sei, der den bundesweiten Anforderungen der Verdi entspricht, erklärte die Arbeitgeberseite.
Etihad Airways hat mit 2016 ein weiteres Jahr anhaltenden Wachstums abgeschlossen. Erreicht wurde dies dank neuer Flugzeuge, zusätzlicher Frequenzen und der Einführung weiterer innovativer Produkte. Die Fluggesellschaft hat im vergangenen Jahr 18,5 Millionen Fluggäste transportiert – das ist gegenüber 2015 ein Plus um sechs Prozent. Die Fluggesellschaft war außerdem Teil der Entwicklung der Etihad Aviation Group, ein breiter aufgestelltes Luftfahrt- und Tourismusunternehmen, das nun auch Etihad Airways Engineering, Airline Equity Partners, Etihad Airport Services und die Hala Group umfasst. Die Gründung der Etihad Aviation Group wurde im Mai 2016 verkündet.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hatte die Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste an den Flughäfen Tegel und Schönefeld, Stuttgart und Hamburg zu Warnstreiks am heutigen Mittwoch, dem 08. Februar 2017, aufgerufen. Die Warnstreiks starteten zu Schichtbeginn in den frühen Morgenstunden und sollen bis etwa 11:00 Uhr andauern. Es war daher mit starken Beeinträchtigungen bis hin zu Flugstreichungen an allen genannten Flughäfen zu rechnen. Anlass für die Warnstreiks sind die laufenden Verhandlungen zu einem Vergütungstarifvertrag mit dem Allgemeinen Verband der Wirtschaft für Berlin und Brandenburg e. V., der Stuttgart Ground Services und der arbeitsrechtlichen Vereinigung Hamburg e.V.
Der "Innovationspreis der Deutschen Luftfahrt" (IDL) startet in eine neue Runde: Ideen können ab dem 07. Februar bis zum 01. Mai 2017 (Bewerbungsschluss) in den vier Kategorien "Industrie 4.0", "Emissionsreduktion", "Customer Journey" und – erstmalig – "Fliegen neu denken" eingereicht werden. Die Kategorie "Fliegen neu denken" zeichnet dabei Innovationen rund um alternative und innovative Fluggeräte aus. Das können neu entwickelte An- oder Auftriebsarten sein oder Ideen für ein neu definiertes Zusammenspiel von Pilot, Crew und Passagier sowie Konzepte zum unbemannten oder zum autonomen Fliegen.