Im Rahmen einer Kollektivvertragsreform von Unternehmen, Betriebsrat Bord, Gewerkschaft und Wirtschaftskammer wurde ein neuer Kollektivvertrag bei Austrian Airlines unterzeichnet.Damit haben die rund 1.000 Pilotinnen und Piloten der Fluggesellschaft ein neues Karrieremodell. Der neue "KV" gilt rückwirkend per 01. August 2016 und regelt im Wesentlichen den noch aus der letzten Reform im Jahr 2014 offen gebliebenen Karriereteil für das gesamte Cockpitpersonal. Die Summe der Anpassungen soll eine Beibehaltung der im Lufthansa Konzern benchmarkfähigen Gesamtkostenstruktur ermöglichen.
"Mit dem Rückzug der bestehenden Verträge gesteht Ryanair die Illegalität ihrer eigenen Verträge ein. Statt sich nun aber an Gesetze zu halten, werden erneut Verträge zur Ausbeutung von Arbeitnehmern und dem Sozialsystem vorgelegt," sagt Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit. Nachdem es in den vergangenen Wochen zu mehreren Hausdurchsuchungen bei Piloten der Ryanair und untergeordneten Leiharbeitsfirmen gekommen ist, hat die Fluggesellschaft nun ihren Piloten in Deutschland neue Arbeitsverträge angeboten.
Jeweils ein Plus bei Passagierzahlen und Flugangebot – aber deutlich weniger Verspätungen nach 23:00 Uhr: Der Hamburger Flughafen legt im heute erschienenen Monatsbericht positive Verkehrszahlen für August 2016 vor. Die Bilanz wäre noch besser ausgefallen, hätte das Gewitter-Tief "Kitty" den Flughafen am 28. August 2016 nicht besonders stark getroffen. Im August erhöhte sich die Passagierzahl am Flughafen um 1 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert: Rund 1,51 Millionen Menschen aus ganz Norddeutschland nutzten den Hamburger Flughafen für ihre Urlaubs- und Geschäftsreisen.
Neue Direktverbindung zum Bodensee: People’s Viennaline nimmt zum Winterflugplan die Strecke Köln/Bonn (CGN) – Friedrichshafen (FDH) – St. Gallen/Altenrhein (ACH) in ihr Angebot auf. Die österreichische Fluggesellschaft wird die neue Linie zehnmal wöchentlich bedienen. Von Montag bis Freitag startet People’s Viennaline jeweils um 08:35 Uhr und 19:25 Uhr vom Köln Bonn Airport nach Friedrichshafen am Bodensee. Der Embraer Jet mit bis zu 50 Sitzplätzen benötigt für die Strecke lediglich 55 Minuten.
Die enge Verzahnung vom Passagier- und Luftfrachtverkehr stand im Mittelpunkt des vierten Branchengesprächs Luftfracht. Zur Bedeutung von Beiladefracht – auch bekannt als "Bellyfracht" – in Passagiermaschinen wurde in München eine Studie vorgestellt. Danach beförderten im Jahr 2015 Passagiermaschinen rund 47 Prozent des Luftfrachtaufkommens weltweit als "Bellyfracht". Im gerade für Deutschland bedeutsamen interkontinentalen Luftverkehr zwischen Europa und Nordamerika sind es sogar 57 Prozent des Luftfrachtaufkommens. Häufig gelangen Warentransporte nur mit Passagiermaschinen an Orte, die von klassischen Frachtmaschinen nicht angeflogen werden.
Bei einem Waldbrand oberhalb der Martinswand wurde am vergangenen Wochenende die Flughafenfeuerwehr von Innsbruck als Verstärkung angefordert. Das Tanklöschfahrzeug 8000, das der Flughafenfeuerwehr gehört, ist das einzige Großtanklöschfahrzeug, das im dortigen Gelände fahren kann und leistete somit einen maßgeblichen Beitrag zum erfolgreichen Verlauf des Löscheinsatzes.
Go Airlines (GoAir), eine der führenden Fluggesellschaften Indiens, und die Lufthansa Technik AG haben ihren Vertrag über die Komponentenversorgung für die aktuelle und zukünftige Flotte von Airbus A320- und A320neo-Flugzeugen der Airline vorzeitig verlängert. Die Vereinbarung über einen Total Component Support TCS® hat damit eine Laufzeit bis 2026. Sie umfasst die meisten Ersatzteile, die für die Instandhaltung der 19 A320 sowie der neuen A320neo-Flotte von GoAir erforderlich sind. Die Fluggesellschaft hat vor kurzem zwei A320neo in Betrieb genommen und insgesamt 144 Maschinen dieses Typs bestellt.
Seit Jahresanfang fanden zwischen der Geschäftsleitung des Lufthansa-Konzerns und der Vereinigung Cockpit (VC) zahlreiche Gespräche statt. Deren Ziel war es, nachhaltige Arbeitsplatzperspektiven für das Cockpitpersonal bei Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings zu vereinbaren. Diese Gespräche wurden laut Pilotenvereinigung trotz intensivster Bemühungen nun ergebnislos beendet. Konsequenterweise hat sich die VC dazu entschlossen, die den Gesprächen zu Grunde liegende Vereinbarung zu kündigen.
Der Flugzeugportfoliofonds APF 1 des Asset- und Investment Managers KGAL hat sein maximales Eigenkapitalvolumen von 400 Mio. Euro erreicht und kann damit in Höhe von bis zu 800 Mio. Euro investieren. Der APF 1 richtet sich an institutionelle Investoren und baut ein Portfolio von marktgängigen Verkehrsflugzeugen auf, die an internationale Airlines verleast werden. KGAL beendet die Platzierung des Aviation Portfolio Fund 1 (APF 1) vorzeitig. Der Flugzeugportfoliofonds hat das maximale Eigenkapitalvolumen von 400 Mio. Euro mit einem Investorenkreis aus zwölf institutionellen Anlegern erreicht.
airberlin hat ihre neue Business Class für Kurz- und Mittelstreckenflüge gestartet. Ab sofort kann sie gebucht und ab dem 04. Oktober 2016 an Bord von airberlin genutzt werden. Gäste der Business Class genießen in der ersten Sitzreihe an Bord besonders große Beinfreiheit sowie einen garantiert freien Mittelplatz. Nach einer persönlichen Begrüßung durch die Kabinen-Crew wird ein erfrischender Smoothie in Bio-Qualität der Berliner Fruchtmanufaktur Proviant als Willkommensgetränk gereicht. Darüber hinaus kann jeder Gast nach Belieben ein warmes Gericht sowie Snacks und Getränke aus dem umfangreichen Bordmenü auswählen. Für zusätzlichen Komfort sorgt ein Kissen für jeden Gast.