Das Landegerät Philae wurde am 12. November 2014 auf der Oberfläche des Kometen abgesetzt. Nachdem die Sonde den Kometen zwei Jahre lang auf Schritt und Tritt begleitet und bei dessen Annäherung an die Sonne eine beispiellose Flut an wissenschaftlichen Daten bereitgestellt hat, entfernen Rosetta und ihr Komet sich nun wieder über die Umlaufbahn des Jupiter hinaus von der Sonne. Der verschollene Philae wurde kürzlich auf dem Kometen wiederentdeckt.
Der Flughafenverband ADV, als Mitglied von ACI, sieht als Vertreter der Interessen der Flughäfen in Deutschland große Chancen für Wirtschaft und Luftfahrt in Bezug auf den Betrieb von Drohnen an Flughäfen. Allerdings darf die Sicherheit für die zivile Luftfahrt nicht durch Drohnen, etwa von privaten Betreibern, gefährdet werden.
Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH baut ihren Vertrieb und das Beratungsgeschäft für Flugsicherungsdienstleistungen weiter aus. Bereits im Januar 2016 hat die DFS eine Repräsentanz in Singapur gegründet. Ende des Jahres soll ein Regionalbüro in Peking folgen. Das bundeseigene Unternehmen erbringt seit mehr als zwanzig Jahren neben seinem Kerngeschäft der Flugsicherung in Deutschland weltweit Beratungs- und Trainingsleistungen und vertreibt darüber hinaus eigene Flugsicherungssysteme.
Am 14. November 2016 startet erstmals ein airberlin Flug ab Düsseldorf Richtung Genf. Bis zu dreimal täglich verbindet airberlin Düsseldorf mit der zweitgrößten Stadt der Schweiz. Nach Zürich erhöht airberlin ihre Frequenzen ab Berlin und Düsseldorf. 36 Mal pro Woche fliegt airberlin im kommenden Winter ab Düsseldorf nach Zürich und erhöht ihr Angebot damit um 16 Prozent auf dieser Strecke im Vergleich zum Vorjahr. Ab Berlin startet airberlin im Winterflugplan 37 Mal pro Woche und damit dreimal mehr als im Vorjahr Richtung Zürich. Wien wird weiterhin mit 23 Flügen pro Woche an Zürich angebunden. Außerdem fliegt airberlin zahlreiche touristische Destinationen ab Zürich an.
Im August 2016 nutzten knapp 6.000.000 Passagiere den Flughafen Frankfurt, womit die Zahl der Fluggäste 5,0 Prozent unter dem Niveau des starken Vorjahresmonats lag. Die unveränderte geopolitische Lage wirkt sich nach wie vor negativ auf das Passagieraufkommen aus. Insbesondere die Passagierrückgänge nach Ägypten, Tunesien und in die Türkei spiegeln die anhaltende Reisezurückhaltung wider. Diese Rückgänge konnte auch das starke Wachstum Richtung Balearen mit fast zehn Prozent sowie Kanaren, mit sogar etwa 30 Prozent im Plus nicht kompensieren. Auch im Interkontinentalverkehr zeigte sich ein Rückgang der Passagierentwicklung, die insbesondere aus Richtung Fernost auf die dortige negative Einschätzung der Sicherheitslage in Europa zurückzuführen sind.
Hamburg Airport nimmt bald die für 2016 fälligen die Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an seinen Start- und Landebahnen in Angriff. Die Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) muss dazu von Montag, 12. September, bis einschließlich Sonntag, 25. September 2016, außer Betrieb genommen werden. Unter anderem gehören zu den Arbeiten die Beseitigung von Gummiabrieb an den Aufsetzpunkten, Beton- und Asphaltarbeiten, das Spülen der Sielleitungen, Erneuerung der Markierung sowie der Austausch und die Instandhaltung der Startbahnbefeuerung.
RwandAir und die Lufthansa Technik AG haben eine Vereinbarung über die umfassende technische Unterstützung der neuen Airbus A330-Flotte der afrikanischen Fluggesellschaft unterzeichnet. Voraussichtlich im September werden die ersten zwei fabrikneuen Airbus A330-Langstreckenflugzeuge an RwandAir ausgeliefert.
Im Einzelmonat August hat Austrian Airlines mehr als 1,1 Millionen Passagiere befördert. Das entspricht einem Wachstum von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das Angebot, gemessen in angebotenen Sitzkilometern (ASK), wurde um 3,9 Prozent auf mehr als 2,4 Mrd. erhöht. Die verkauften Sitzkilometer (RPK) sind um 1,0 Prozent auf über zwei Mrd. gestiegen. Die Auslastung der Flüge (Passagierfaktor) lag im Durchschnitt bei 84,5 Prozent. Das bedeutet einen Rückgang gegenüber August 2015 um 2,4 Prozentpunkte. Die Anzahl der Flüge wurde im August 2016 um 6,2 Prozent auf 12.377 Flüge erhöht. Dies ist vor allem auf den stärkeren Nachbarschaftsverkehr zwischen Österreich und Deutschland zurückzuführen.
Vor einem Jahr, am 10. September 2015, hat Austrian Airlines die Strecke zwischen Wien und Manchester eröffnet und bietet seither einen täglichen Flug in den Nordwesten Englands an. Im ersten Jahr sind bereits knapp 50.000 Passagiere mit dem rot-weiß-roten Carrier von und nach Manchester geflogen. Zur Feier des Jubiläums wurden Cupcakes an abfliegende und ankommende Gäste verteilt. Neben Manchester bietet Austrian Airlines vier tägliche Flüge nach London und somit insgesamt 35 wöchentliche Flüge nach Großbritannien an.
Den Unihörsaal ins Flugzeug verlegen – bei der DLR_Uni_Summer_School wird dies möglich. Vom 06. bis zum 10. September 2016 verwandelt sich in Braunschweig die Cessna C208B Grand Caravan des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zum Lernort für 32 Studierende. Im "Fliegenden Hörsaal" können sie selbst an Messflügen teilnehmen und die Arbeit im DLR-Forschungsflugbetrieb hautnah miterleben.
Ab sofort hebt die österreichische Fluglinie drei Mal pro Woche ab Wien in die iranische Handelsstadt Isfahan ab. Immer Mittwochs, Freitags und Sonntags geht es mit einem Airbus der A320 Familie in die 4.200 Kilometer entfernte iranische Stadt. Neben den bereits bestehenden bis zu vierzehn wöchentlichen Flügen nach Teheran baut Austrian Airlines somit ihr Portfolio weiter aus und wird zukünftig bis zu 17 wöchentliche Direktverbindungen in den Iran anbieten. Austrian Airlines wird Isfahan ganzjährig im Programm haben.
Die Geschäftsführung des Dortmund Airport stellte heute dem Aufsichtsrat die bisherige Verkehrsentwicklung vor. Nach einer durchwachsenen Halbjahresbilanz folgten die passagierstärksten Monate Juli und August im Jahresverlauf. Gleichwohl blieben die Passagierzahlen deutlich hinter den Erwartungen zurück. So verzeichnet der Dortmunder Flughafen von Beginn des Jahres bis Ende August einen Rückgang von rund 50.000 Passagieren im Vergleich zum Vorjahr. Eine Kompensation durch einen Wachstumsschub bis zum Jahresende ist angesichts der anhaltenden Zurückhaltung bei Reisenden nicht mehr zu erwarten. Es wird derzeit mit 1,96 Millionen Passagieren gerechnet.