Unter der Flugnummer OS177 hob nun ein weiterer Embraer Jet für Austrian Airlines zu seinem Erstflug von Wien nach Stuttgart ab. Der Embraer mit der Kennung OE-LWI ist der fünfte von insgesamt 17 Flugzeugen dieses Typs, die Austrian Airlines bis Ende 2017 einflotten und damit schrittweise 21 Fokker Flugzeuge ersetzen wird. Seit der Einflottung des ersten Embraers im Januar dieses Jahres hat die Embraer Flotte von Austrian Airlines bereits mehr als 1.700 Flüge mit insgesamt rund 2.100 Flugstunden absolviert. Im Durchschnitt wird ein Embraer Jet pro Tag auf fünf bis sechs Flügen eingesetzt und ist rund sieben Stunden in der Luft.
Im Juni 2015 beschloss der Aufsichtsrat des Flughafens das Konzept "Unternehmensentwicklung 2020". Damit verbunden war der Auftrag an die Geschäftsführung, den aktuellen Ausbaustand der Start- und Landebahn zu bewerten. In seiner Sondersitzung am Freitag nahm der Aufsichtsrat den Bericht der Geschäftsführung und eingeladener Sachverständiger entgegen. Detailliert wurden die Anforderungen der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA), die Entwicklung des Streckennetzes der Fluggesellschaften, die Verfügbarkeit der Landestrecke und die Voraussetzungen für den Einsatz neuer Flugzeugmuster (A321neo) den tatsächlichen Gegebenheiten am Flughafen gegenüber gestellt.
Lufthansa Cargo hat sich auf seiner siebten Luftfracht-Sicherheitskonferenz klar für eine weitere Vereinheitlichung der Sicherheitsstandards in Europa ausgesprochen. Beim Thema Sicherheit gebe es für die Airline keine Kompromisse. Jedoch gebe es effizientere Methoden, die der Frachtflieger an seinem Drehkreuz Frankfurt noch nicht einsetzten dürfe, erläuterte der Sicherheitschef der Lufthansa Cargo, Harald Zielinski. Beispielsweise seien in den Niederlanden und weiteren europäischen Ländern bestimmte Hundekontrollen für viele Einsatzzwecke zugelassen, in Deutschland dagegen noch nicht.
Sicherheit hat im Luftverkehr oberste Priorität. Daher werden am Flughafen Münster/Osnabrück – wie für alle internationalen Verkehrsflughäfen vorgeschrieben – alle zwei Jahre Großübungen abgehalten, um die Zusammenarbeit der internen und externen Rettungskräfte und sonstigen beteiligten Organisationen zu trainieren.
Premiere anlässlich der diesjährigen European Business Aviation Exhibition (EBACE) in Genf: Der erste PC-24 Prototyp wird am morgigen 24. Mai 2016 von 10:00 bis 18:00 Uhr auf dem Außengelände der Messe gezeigt.
Die Lufthansa Technik wird in den nächsten Wochen mit der umfassenden Kabinenmodifikation einer Boeing BBJ 787-8 (Boeing Business Jet) beginnen. Die Liegezeit für die Arbeiten ist auf rund zwei Monate angesetzt. Das Flugzeug eines ungenannten Kunden, das ohne Kabinenausstattung als "green aircraft" vom Hersteller kommt, wird Anfang Herbst 2016 im VIP & Special Mission Center der Lufthansa Technik in Hamburg ankommen. Grundlage der auf die spezifischen Anforderungen des Kunden zugeschnittenen Kabinenmodifikation ist eine Servicemitteilung (Service Bulletin) des Flugzeugherstellers Boeing.
Austrian Airlines startet ein Wet-Lease Agreement mit SunExpress Deutschland. Ziel dieses Abkommens ist es, Passagierspitzen vor allem im besonders dichten Sommerflugplan abzudecken. Von 01. Juni bis Ende Dezember 2016 wird ein Flugzeug vom Typ Boeing 737-800 zusammen mit Cockpit und Cabin Crew von SunExpress Deutschland im europäischen Streckennetz von Austrian Airlines eingesetzt. An Bord erhalten Passagiere das gewohnte Service von DO & CO. Geplante Destinationen aus dem Austrian Hub Wien sind Amsterdam, Berlin, Bukarest und Kopenhagen.
Ascent hat Airbus Helicopters in Großbritannien als Serviceanbieter für das britische Military Flying Training System (UKMFTS), mit einem Volumen von 500 Millionen Pfund und einer Laufzeit von 17 Jahren, ausgewählt. Airbus Helicopters wird über 18 Monate hinweg Maschinen ausliefern und umfassenden Support bereitstellen.
Airbus Defence and Space, das weltweit zweitgrößte Raumfahrtunternehmen, hat mit dem Bau des Europäischen Servicemoduls (ESM) begonnen. Das ESM ist ein Schlüsselelement von Orion, dem NASA-Raumfahrzeug der nächsten Generation, das erstmals seit dem Ende des Apollo-Programms Astronauten in die Tiefen des Alls befördern wird.
Energiesparen und Nachhaltigkeit sind wesentliche Unternehmensziele für den Flughafen Wien. Nach der erfolgreichen EMAS-Zertifizierung erhielt der Flughafen Wien gestern, am Donnerstag den 19. Mai 2016, von Umweltminister Andrä Rupprechter, den EMAS Preis 2016 für vorbildliches Umweltmanagement. Der Flughafen Wien, mit mehr als 20.000 Beschäftigten am Standort einer der größten Arbeitgeber Ostösterreichs, hat zuletzt ein umfassendes Energieeffizienzprogramm mit mehr als 100 Maßnahmen umgesetzt, dadurch konnten beispielsweise der CO2 Ausstoß in den letzten drei Jahren um rund 20 Prozent und der Energieverbauch je Verkehrseinheit um rund 12 Prozent reduziert werden.