Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH übernimmt ab 01. Januar 2017 die militärische Flugsicherungsausbildung. Sie wird künftig in Kooperation mit der Bundeswehr militärisches Flugsicherungspersonal am Standort Kaufbeuren schulen. Den Vertrag unterzeichneten heute die Bundeswehr, vertreten durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), und die DFS im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Fliegerhorst Kaufbeuren. Die DFS will dazu voraussichtlich am 01. April 2016 ein Tochterunternehmen mit dem Namen "Kaufbeuren ATM Training GmbH" gründen und wird sie mit der Betriebsführung der Flugsicherungsausbildung beauftragen. ATM steht für Air Traffic Management (Flugverkehrsmanagement).
Auf den deutschen Verkehrsflughäfen hat die Elektrifizierung des Autos längst begonnen. Am 08. März 2016 trifft sich die Arbeitsgruppe der Flughäfen in Stuttgart, um weitere Schritte abzustimmen. Aktuell sind bereits über 700 E-Fahrzeuge im Einsatz, es können bis zu 10.000 werden. Damit fördern die ADV-Flughäfen Zukunftstechnologien vehement im Alltagsbetrieb. Die deutschen Flughäfen unterstützen denn auch die Bundesregierung bei ihren energiepolitischen Zielen. Gleichzeitig fordern sie die Bundesregierung auf, einen Rahmen festzulegen und damit Planungssicherheit zu schaffen. Das sei lange überfällig. Die deutschen Flughäfen stünden bereit und wollten in Fahrzeuge und die notwendige Infrastruktur investieren, so der Flughafenverband ADV.
Die durchschnittlichen Lärmklassen am Flughafen Hamburg haben sich zwischen 2007 und 2014 massiv verschlechtert. Während der Anteil der weniger lauten Flugzeuge der Lärmklasse 1 und 2 im Jahr 2007 noch 20 Prozent betrug ist dieser in 2014 auf sechs Prozent zurückgegangen. Dafür ist der Anteil der lauten bis sehr lauten Flugzeuge der Lärmklasse 3 bis 5 von 80 Prozent in 2007 auf 94 Prozent im Jahr 2014 gestiegen. In Anbetracht der steigenden Fluglärmpegel wird für 2015 und 2016 eine weitergehende Verschlechterung erwartet. Mit völligen Unverständnis wird daher von der BAW das Jubilieren über ein heute zehn Jahre anhaltendes Fluglärmmartyrium durch die vier täglichen Flüge eines beängstigend lauten und großen Flugzeugs der Fluggesellschaft Emirates gesehen.
Jahresauftakt fürs Geschichtsbuch: Am Köln Bonn Airport sind im Januar und Februar zusammen 1,39 Millionen Fluggäste gestartet und gelandet – so viel wie noch nie in den ersten beiden Monaten eines Jahres. Der bisherige Bestwert aus dem Jahr 2008 (1,31 Mio. Fluggäste) wurde deutlich übertroffen. Allein im Februar kletterte die Zahl der Passagiere auf 698.000 – das waren 32 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit konnte der Januar-Wert (plus 30 Prozent) noch einmal leicht übertroffen werden. Köln/Bonn ist damit weiterhin der wachstumsstärkste Flughafen unter den Top-Airports in Deutschland. Hauptgründe für die positive Entwicklung sind vor allem der Start der neuen Lufthansa-Tochtergesellschaft Eurowings, die seit November vorigen Jahres zehn Low-Cost-Langstrecken ab Köln/Bonn anbietet, und das Wachstum der irischen Ryanair.
Der Start der ExoMars-Mission 2016 ist für den 14. März um 10:31 Uhr MEZ vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan geplant. ExoMars, eine gemeinsame Mission der ESA und der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos, umfasst einen Spurengas-Orbiter (Trace Gas Orbiter, TGO) und den Eintritts-, Abstiegs- und Landedemonstrator Schiaparelli. Der TGO soll eine detaillierte Bestandsaufnahme der in der Marsatmosphäre vorhandenen Gase vornehmen, wobei der Schwerpunkt auf dem Aufspüren von Edelgasen wie Methan liegen wird, was eine aktive Quelle voraussetzt. Der TGO soll so die geografische und jahreszeitliche Abhängigkeit der Methankonzentration messen und feststellen, ob das Gas einer geologischen oder biologischen Quelle entstammt.
Am Flughafen Köln/Bonn musste gestern Vormittag gegen 10:00 Uhr der Sicherheitsbereich auf der Abflugebene des Terminals 2 geräumt werden. Eine weibliche Person hatte die Passagierkontrollstelle passiert, ohne sich kontrollieren zu lassen. Infolge dessen mussten vorschriftsgemäß alle Personen, die sich im Sicherheitsbereich aufhielten, diesen verlassen, um sich anschließend einer erneuten Kontrolle zu unterziehen. Auch mussten Passagiere von zwei Flugzeugen diese wieder verlassen. Von der Räumung waren mehrere hundert Personen betroffen. Nach gut eineinhalb Stunden konnte der Sicherheitsbereich auf der Abflugebene im Terminal 2 wieder genutzt werden.
Nach knapp 20 Jahren folgt der 50-jährige Luftfahrtexperte Alexander Schroll, der für den Flughafen München bisher die Verkehrsgebiete Amerika, Osteuropa, Zentralasien und die Iberische Halbinsel betreute, nun einem Ruf aus Spanien und wird Geschäftsführer des 85 Kilometer nördlich von Valencia gelegenen neuen Flughafens Castellón.