Der Pilot des Segelflugzeuges bereitete sich im Rahmen eines Segelflugwettbewerbes an der Startstelle des Flugplatzes Bohmte-Bad Essen (EDXD) auf einen längeren Streckenflug vor. Nach Zeugenaussagen wurde das Segelflugzeug mit ca. 80 l Wasserballast betankt. An diesem Wettbewerbstag sollte es der zweite Start an der Elektrowinde in Startrichtung 28 werden.
In enger Zusammenarbeit zwischen der Empa, der SR Technics und dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat die Schweiz ein Verfahren für die Messung von Feinstaubpartikeln aus Flugzeugtriebwerken entwickelt – und damit international Maßstäbe gesetzt. Das Umweltgremium der internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) hat vor kurzem dank dieser Arbeiten eine erste Vorschrift für die Emission von Feinstaubpartikeln aus Flugzeugtriebwerken verabschiedet. Seit den 1980er Jahren müssen große Flugzeugtriebwerke Schadstoffgrenzwerte erfüllen, die im Laufe der Jahre schrittweise verschärft wurden. So ist der Schadstoffbeitrag durch den Flugverkehr heute in der Schweiz relativ gering, und auch die Zeiten, als die Jet-Triebwerke weit sichtbare Rauchfahnen hinterliessen, sind passé. Nicht gelöst ist dagegen der Ausstoß von ultrafeinen Partikeln durch Triebwerke.
Noch vor der Einführung des Langstreckenflugzeugs A350 mit einem bis zu 50 Prozent kleineren Lärmteppich fliegen in München künftig auch die Mittelstreckenflugzeuge der Lufthansa leiser. Grund ist die Ausstattung der Airbus A320-Flotte mit sogenannten "Sharklets", das sind 2,40 Meter hohe Flügelspitzen-Verlängerungen. Diese bewirken je nach Streckenlänge bis zu vier Prozent Treibstoffersparnis und einen entsprechend geringeren CO2-Ausstoß. Durch die Sharklets verbessert sich zudem die Steigleistung des Flugzeugs, wodurch Lärmemissionen beim Start verringert werden. "Zum Thema Nachhaltigkeit sind wir in München gut aufgestellt. Dass unsere Flotte immer leiser wird, ist vor allem für die Anwohner des Flughafens eine gute Nachricht", sagt Thomas Winkelmann, CEO Lufthansa-Hub München.
Robinson Helicopter von der FAA die Zulassung für einen Zusatztank für den R66-Hubschrauber erhalten, und bietet diesen nun als Option an. Der Zusatztank fasst 43 Gallonen (ca. 163 Liter) und erhöht die Reichweite des Hubschraubers R66 um 200 Nautische Meilen (ca. 370 km).
Der Embraer Phenom 300 ist auch 2015 wieder der meistausgelieferte Business Jet der Welt. Mit 70 Flugzeugen ist der Phenom 300 damit zum dritten Mal in Folge wieder ganz oben auf dem Treppchen.
Die Airbus Group SE hat solide Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2015 veröffentlicht. Der Konzern hat durch kontinuierliche operative Verbesserungen bei allen Schlüsselkennzahlen (Key Performance Indicators – KPI) seine prognostizierten Werte erreicht. Der Auftragseingang¹ der Airbus Group belief sich im Geschäftsjahr 2015 auf 159 Mrd. Euro (2014: 166 Mrd. Euro), der Auftragsbestand¹ kletterte zum 31. Dezember 2015 auf einen Rekordwert von 1.006 Mrd. Euro (Jahresende 2014: 858 Mrd. Euro). Airbus verbuchte 1.080 Nettobestellungen für Zivilflugzeuge (2014: 1.456 Nettobestellungen), einschließlich 136 Flugzeuge vom Typ A330. Die 2015 eingegangenen Bruttobestellungen für 1.190 Zivilflugzeuge enthielten eine Bestellung vom Neukunden ANA über drei A380.
Die Luftfahrt ist für Bevölkerung und Wirtschaft der Schweiz zentral. Der Bund sieht es daher als seine Aufgabe an, Rahmenbedingungen zu schaffen, um eine gute internationale Anbindung der Schweiz beizubehalten und ein hohes Sicherheitsniveau zu gewährleisten. Im neuen verabschiedeten luftfahrtpolitischen Bericht legt der Bundesrat dar, wie sich das Umfeld verändert hat und wie er dafür sorgen will, dass die Schweizer Luftfahrt wettbewerbsfähig bleibt. Dabei geht es beispielsweise um Kapazitätsengpässe bei den Landesflughäfen, welche der Bund gemeinsam mit den Standortkantonen beheben will. Aufgrund des stark geänderten Umfelds hat der Bundesrat beschlossen, nach 2004 einen neuen luftfahrtpolitischen Bericht (LUPO) vorzulegen. Der erste Bericht war unter dem Eindruck der Swissair-Krise und schwerer Unfälle entstanden.
Es war eine der ersten großen, international beachteten Fusionen der deutschen Wirtschaftsgeschichte: Als Zusammenschluss mehrerer kleinerer Fluggesellschaften aus den Gründertagen der zivilen Luftfahrt wurde am 06. Januar 1926 in Berlin die Deutsche Luft Hansa AG gegründet. Schon die 162 Flugzeuge unterschiedlichster Provenienz, mit denen die neue Airline ab April 1926 von Berlin-Tempelhof aus den Linienverkehr aufnahm, trugen den Kranich am Leitwerk, bis heute wohl eines der bekanntesten Markenzeichen in der Weltluftfahrt. "Im Zeichen des Kranichs" lautet der Titel eines in diesen Tagen erscheinenden Buches, das umfassend wie keines zuvor die Geschichte der alten Luft Hansa – der Wechsel auf die neue Schreibweise in einem Wort erfolgte 1933 – von den Anfängen in den 20er-Jahren bis 1945 nachzeichnet.
Reisen in den Norden liegen voll im Trend. Abschalten in den rauen und ruhigen Landschaften Norwegens und doch nah am pulsierenden Leben einer Großstadt sein, das geht ab Bremen im Mai und Juni. Dann fliegt GoTo-Nordics nonstop nach Haugesund. Die junge Kommune an der Südwestküste Norwegens hat Vieles zu bieten: lange Küsten, Wasserfälle, Berge und Gletscher, idyllische Inseln, Fjorde und natürlich Wikingergeschichte. Ab Mitte Mai bis Ende Juni finden einmal wöchentlich die Flüge nach Haugesund statt. Wer nicht eine Woche in Norwegen bleiben möchte, sondern nur mal für einen Tag norwegische Luft schnuppern will, der kann morgens hin und abends zurück fliegen – und hat dann rund sieben Stunden Aufenthalt für einen Kurztrip nach Haugesund. GoTo-Nordics ist ein junges Reiseunternehmen, spezialisiert auf Flüge und Pauschalreisen in Skandinavien.
Rekordbeteiligung am Münchner Airport bei der 51. Ausgabe von "Jugend forscht – Schüler experimentieren": Zum 14. Mal ist der Flughafen Schauplatz des Regionalwettbewerbs München-Nord und noch nie haben sich so viele Nachwuchstüftler zu diesem kreativen Kräftemessen angemeldet. Über 120 junge Forscher werden insgesamt 84 Arbeiten aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Physik und Technik präsentieren. Der Wettbewerb der Nachwuchsforscher findet am Dienstag, den 01. März und Mittwoch, den 02. März 2016, statt und steht dieses Mal unter dem Motto "Neues kommt von Neugier". Die innovativen Projekte werden von insgesamt 30 Juroren begutachtet und prämiert. Für den Regionalwettbewerb haben sich die jungen Forscher eine Menge pfiffiger Ideen einfallen lassen.
Die Lufthansa Technik AG hat ihre Komplettlösung für die Komponentenversorgung an die Zollbestimmungen und die Marktanforderungen in Russland und der Eurasischen Zollunion angepasst. Der maßgeschneiderte Total Component Support TCS® für die Region wird über Lufthansa Technik Vostok Services bereitgestellt, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen von Lufthansa Technik mit Sitz in Moskau. Total Component Support ist die Lösung für alle Flugzeugbetreiber, die eine optimale Komponentenverfügbarkeit suchen, ohne selbst einen Bestand an Ersatzteilen bevorraten und instand halten zu müssen. Die Kunden profitieren von einem besonderen Pooling-Konzept: Lufthansa Technik hält mehr als 100.000 Komponenten auf Lager und garantiert die hundertprozentig zuverlässige Lieferung im Rahmen des vereinbarten Service Levels.