Endlich startet Lufthansa einen neuen Direktflug nach Lateinamerika. Flug LH484 ist am Mittwoch um 10:15 Uhr Ortszeit in Frankfurt (FRA) in Richtung Westen abgehoben. Der Flugplan sieht eine Landung auf dem Aeropuerto Internacional de Tocumen in Panama-Stadt (PTY) für heute Nachmittag um 16:40 Uhr Ortszeit vor. Der Rückflug LH485 startet um 18:45 Uhr Ortszeit in Panama und landet planmäßig am 03. März um 11:35 Uhr Ortszeit in Frankfurt. Lufthansa bietet diese Verbindung ganzjährig fünfmal wöchentlich an. Panama liegt zwischen Costa Rica und Kolumbien und verzeichnet in den letzten Jahren ein zunehmend starkes Wirtschaftswachstum. Neben dem berühmten Panamakanal sind der bedeutende Bankensektor, die günstige geographische Lage sowie die gute Infrastruktur Gründe für Geschäfts- und Privatpersonen, um in das mittelamerikanische Land zu reisen.
In Jules Vernes Roman "In 80 Tagen um die Welt" bereist der englische Gentleman Phileas Fogg den Globus in Rekordzeit. Nur am Düsseldorfer Airport geht das noch schneller: Beim Familien Airlebnis am Sonntag, 06. März, geht es für die ganze Familie zwischen 11:00 und 18:00 Uhr über Asien nach Amerika, Afrika, Australien und Europa in die Antarktis. Ob im Rahmen der Shows und Workshops für Kinder und Erwachsene rund um fünf asiatische Kampfsportarten, beim amerikanischen Bullriding oder dem Basteln von bunten, afrikanischen Sandbildern. Für Spannung pur sorgen darüber hinaus gleich zwei ganz unterschiedliche Programmpunkte: die Gruppenauslosung zur internationalen U19 Champions Trophy 2016 um 14:00 Uhr und die Kofferversteigerung um 15:00 Uhr. Und das alles bei freiem Eintritt.
Der Flughafen Wien konnte in einem Jahr, das er als herausfordernd beschreibt, weil es von krisenbedingten Verkehrsrückgängen und Streiks, aber auch von Passagierwachstum auf der Langstrecke, sowie durch neue Airlines und Destinationen geprägt war, eine deutliche Ergebnisverbesserung erreichen. Im Geschäftsjahr 2015 sind der Umsatz um 3,8 Prozent, das EBITDA um 10,0 Prozent und das Nettoergebnis um 21,8 Prozent gestiegen, die Nettoverschuldung konnte auf 466,0 Mio. Euro reduziert werden. Der Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung liegt bei 2,00 Euro und damit um 21,2 Prozent über der Vorjahresdividende. Auch für das Jahr 2016 ist der Ausblick positiv: So wird ein Anstieg beim Passagieraufkommen zwischen 0 Prozent und 2 Prozent erwartet. Der Umsatz soll auf mehr als 675 Mio. Euro, das EBITDA auf über 280 Mio. Euro steigen.
Heute kommen in Berlin die Vorstände und Geschäftsführer der 22 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland zu ihrer Frühjahrstagung zusammen. Mit Blick auf das Luftverkehrskonzept, das derzeit erstellt wird, fordern sie verbesserte Wettbewerbsbedingungen für die deutschen Flughäfen. Im weltweiten Wettbewerb um Marktanteile hinkt der Luftverkehr in Deutschland hinterher. Zur Kostensenkung fordern die Flughäfen als Reduzierung von wettbewerbsverzerrenden Belastungen, dass die Kosten für Luftsicherheit als hoheitliche Aufgabe vom Bund übernommen werden. Dazu kommen weitere Forderungen an die Politik.
Lufthansa CityLine, die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) haben sich auf ein neues Paket zu den tariflichen Rahmenbedingungen für das Kabinenpersonal geeinigt. Im Ergebnis können rund 420 Flugbegleiter, die an Flughäfen außerhalb der Drehkreuze Frankfurt und München stationiert sind, ihre Wohnorte beibehalten, obwohl die Fluggesellschaft ihre Dienste mittlerweile an den beiden großen Hubs zentralisiert hat. Im Gegenzug haben die Gewerkschaften Maßnahmen zur Senkung der dadurch entstehenden Kosten zugestimmt. Ebenso wurden die Beschäftigungsbedingungen für alle 900 Kabinenmitarbeiter den Anforderungen an einen reinen Hub-Verkehr angepasst.
Ein Besuch des Düsseldorfer Flughafens lohnt sich auch ohne Flugticket. Über seine Funktion als Dienstleistungszentrum hinaus will sich der Airport seit den den vergangenen Jahren zu einer Erlebniswelt entwickeln. Besonders für seine wechselnden Events am ersten Sonntag eines Monats hat sich der Flughafen einen Namen gemacht und lockt kleine und große Besucher mit außergewöhnlichen Aktionen. Ein Freiluftkino auf der Flughafenterrasse, eine Skisprungschanze mitten in der Abflughalle oder edle Oldtimer bei der Historien-Veranstaltung "DUS Classics" – das Event-Team vom Flughafen lässt sich immer neue Attraktionen einfallen.
Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH übernimmt ab 01. Januar 2017 die militärische Flugsicherungsausbildung. Sie wird künftig in Kooperation mit der Bundeswehr militärisches Flugsicherungspersonal am Standort Kaufbeuren schulen. Den Vertrag unterzeichneten heute die Bundeswehr, vertreten durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), und die DFS im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Fliegerhorst Kaufbeuren. Die DFS will dazu voraussichtlich am 01. April 2016 ein Tochterunternehmen mit dem Namen "Kaufbeuren ATM Training GmbH" gründen und wird sie mit der Betriebsführung der Flugsicherungsausbildung beauftragen. ATM steht für Air Traffic Management (Flugverkehrsmanagement).
Auf den deutschen Verkehrsflughäfen hat die Elektrifizierung des Autos längst begonnen. Am 08. März 2016 trifft sich die Arbeitsgruppe der Flughäfen in Stuttgart, um weitere Schritte abzustimmen. Aktuell sind bereits über 700 E-Fahrzeuge im Einsatz, es können bis zu 10.000 werden. Damit fördern die ADV-Flughäfen Zukunftstechnologien vehement im Alltagsbetrieb. Die deutschen Flughäfen unterstützen denn auch die Bundesregierung bei ihren energiepolitischen Zielen. Gleichzeitig fordern sie die Bundesregierung auf, einen Rahmen festzulegen und damit Planungssicherheit zu schaffen. Das sei lange überfällig. Die deutschen Flughäfen stünden bereit und wollten in Fahrzeuge und die notwendige Infrastruktur investieren, so der Flughafenverband ADV.
Die durchschnittlichen Lärmklassen am Flughafen Hamburg haben sich zwischen 2007 und 2014 massiv verschlechtert. Während der Anteil der weniger lauten Flugzeuge der Lärmklasse 1 und 2 im Jahr 2007 noch 20 Prozent betrug ist dieser in 2014 auf sechs Prozent zurückgegangen. Dafür ist der Anteil der lauten bis sehr lauten Flugzeuge der Lärmklasse 3 bis 5 von 80 Prozent in 2007 auf 94 Prozent im Jahr 2014 gestiegen. In Anbetracht der steigenden Fluglärmpegel wird für 2015 und 2016 eine weitergehende Verschlechterung erwartet. Mit völligen Unverständnis wird daher von der BAW das Jubilieren über ein heute zehn Jahre anhaltendes Fluglärmmartyrium durch die vier täglichen Flüge eines beängstigend lauten und großen Flugzeugs der Fluggesellschaft Emirates gesehen.