Drei Jahre lang dauerte der Rechtsstreit, jetzt hat der Bundesgerichtshof entschieden: Die Vorauszahlungspflicht im Luftverkehr ist rechtmäßig und bleibt als Zahlungsweise für Flugreisen erhalten. Durch die Zahlung des Tickets bei der Buchung wird den Fluggesellschaften die nötige Planungssicherheit gegeben, um effizient zu arbeiten. Effizient auch im Sinne von Umwelt und des Verbrauchers, wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft erläutert, da dieser dadurch von Frühbucherrabatten und günstigen Preisen profitieren kann. Effizient auch im Sinne der Umwelt. Denn so Airlines können so eine möglichst hohe Auslastung ihrer Maschinen erzielen, was zu einer höheren Energieeffizienz und einer besseren Öko-Bilanz des Fluges führt.
Die Lufthansa Technik AG hat mit UTC Aerospace Systems, dem Hersteller der Triebwerksgondel des Airbus A350, einen langfristigen Vertrag zur Materialversorgung und Instandhaltung von Komponenten der A350 XWB-Triebwerksgondel. Lufthansa Technik bietet ihren Kunden jetzt die komplette Bandbreite an Leistungen rund um den Lebenszyklus der A350 XWB-Triebwerksgondel an: Vom Triebwerkswechsel und Möglichkeiten zum Triebwerksleasing und -verleih bis hin zu anspruchsvollen Reparaturen und Modifikationen. Zudem gehören auch vom Hersteller zertifizierte Reparaturen vor Ort im Fall von ungeplanten technischen Störungen (Aircraft on Ground, AOG) zum Leistungsspektrum.
Nach einem umstrittenen Gesetzgebungsverfahren im Jahr 2013, in dem die Annahme durch das Europäische Parlament aufgrund von Bedenken hinsichtlich einer unzureichenden wissenschaftlichen Grundlage der Vorschriften nicht sicher war, treten am heutigen Donnerstag die neuen EU-Vorschriften zu Flugdienstzeiten für Flugbesatzungen in Kraft. Die neuen Regelungen zielen darauf ab, der Ermüdung von Flugbesetzungen zu begegnen, die eine Gefahr für die Flugsicherheit darstellt. Sie gehen allerdings noch darüber hinaus und verlangen auch die proaktive Einführung eines eigenen Risikomanagements in den Betrieben. Doch die Komplexität der Regeln, deren unterschiedliche Auslegung und nur langsame Fortschritte hin zu einem echten Risikomanagement für Ermüdung lassen vermuten, dass auch nach der Übergangszeit von zwei Jahren viele Betreiber und nationale Behörden für den Wechsel noch nicht bereit sein werden.
Moody’s hat die FBB zum ersten Mal bewertet und sowohl die fortlaufende Unterstützung der Gesellschafter durch Eigenkapital und Bürgerschaften als auch die substanzielle Verschuldung der FBB einbezogen. Die Ratingagentur bewertet die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) mit dem Rating "A1"; der Ausblick ist stabil. Damit wird der Flughafengesellschaft ein sogenannter "Investment Grade" bescheinigt, der für eine gute Bonität steht. Die Gesellschafter sind mit jeweils einem Anteil von 37 Prozent die Länder Berlin und Brandenburg sowie die Bundesrepublik Deutschland mit einem Anteil von 26 Prozent. In ihrer Bewertung weist Moody’s auf die sehr robuste Verkehrsentwicklung der vergangenen zehn Jahre an den Berliner Flughäfen hin. Das jährliche Wachstum betrug im Durchschnitt 5,6 Prozent und war damit das höchste aller großen deutschen Flughäfen.
Triebwerke sind technologische Produkte der Extraklasse. Sie verfügen nicht nur über eine Komplexität, die ihresgleichen sucht, sondern erfüllen auch die höchsten Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen. Die MTU Aero Engines verfügt über eine einzigartige Sammlung von Luftfahrtantrieben aus allen Epochen des Motorflugs. Zu sehen sind sie im MTU-Werksmuseum, das auch in diesem Jahr wieder für Besucher geöffnet wird – an drei Sonntagen und während der Münchner Museumsnacht. Los geht’s am Sonntag, 28. Februar. Geöffnet ist von 13:00 bis 18:00 Uhr. Zu sehen gibt es im Werksmuseum an der Dachauer Straße über 30 Exponate: wertvolle historische Flugmotoren, darunter weltweite Unikate, moderne Triebwerke von heute sowie innovative Technologien für die Flugzeuge von morgen.
Cessna hat für die Citation Latitude die Zulassung von der EASA (European Aviation Safety Agency) erhalten. Ca. acht Monate nach der FAA-Zulassung können somit die Auslieferungen nach Europa beginnen. In Hamburg wartet man schon auf das erste Flugzeug.
Die Wartung eines Flugzeugs wird üblicherweise gemäß Handbuch durchgeführt. Falls ein Instandhaltungsunternehmen jedoch über eine Zulassung nach den Bestimmungen Part 21/J verfügt, kann es unabhängig kleine Reparaturen zulassen – so genannte "Minor Repairs" – und das, ohne die entsprechende Luftfahrtbehörde hinzuziehen zu müssen. Die Lufthansa Technik AG hat jetzt von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (European Aviation Safety Agency, EASA) die Erweiterung ihrer Zulassung als Entwicklungsbetrieb für den neuen Airbus A350 XWB erhalten. Nach den EASA-Bestimmungen Part 21/J (Design Organisation Approval) ist Lufthansa Technik damit jetzt autorisiert, Reparaturen und Änderungen in beschränktem Umfang in eigener Verantwortung zu entwickeln und zuzulassen.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf hat die Zehn-Zentner-Bombe mit konventionellem Aufschlagzünder aus dem Zweiten Weltkrieg am Düsseldorfer Airport um 00:37 Uhr entschärft. Zuvor war der Blindgänger bis zum späten Abend freigelegt worden. Bei einem zweiten Verdachtsfall handelte es sich um ein Metallrohr. Für die Entschärfung wurde eine verkehrsfreie Zeit nach Flugbetriebsende genutzt. In Düsseldorf darf planmäßig bis 22:00 Uhr gestartet und bis 23:00 Uhr gelandet werden. Passagiere waren somit von den Sicherheitsmaßnahmen nicht betroffen. Für das Zeitfenster der Entschärfung der gefundenen Zehn-Zentner-Bombe müssen Personen in einem Radius von 500 Meter evakuiert werden.
Am 12. Februar 2016 bekam Recaro Aircraft Seating in Frankfurt den "German Design Award 2016" in Gold verliehen. In der Kategorie "Public Design" setzte sich der Economy-Class-Sitz CL3710 gegen die starke internationale Konkurrenz durch. Mit seinem Premiumpreis in Gold würdigt der Rat für Formgebung Spitzenleistungen des internationalen Designs. Der CL3710 ist das Produkt-Highlight von Recaro Aircraft Seating für die Kabine der Economy-Class. Er ist der erste Sitz, der kundenunabhängig modular entwickelt wurde. Der Preis des deutschen Rats für Formgebung prämiert jährlich einzigartige und wegweisende Gestaltungstrends. In die Auswahl des Gremiums kommen nur Produkte und Projekte, die sich durch ihre gestalterische Qualität nachweislich vom Wettbewerb differenzieren.
Die MTU Aero Engines AG hat das Geschäftsjahr 2015 mit neuen Rekorden abgeschlossen: Der neue Umsatz-Höchstwert liegt bei 4.435,3 Mio. Euro (2014: 3.913,9 Mio. Euro). Das operative Ergebnis1 kletterte um 15 Prozent auf 440,3 Mio. Euro (2014: 382,7 Mio. Euro). Beim Gewinn nach Steuern2 liegt die neue Höchstmarke mit 306,9 Mio. Euro um 21 Prozent über dem bisherigen Rekord aus dem Jahr 2014 (253,3 Mio. Euro). Die MTU profitiert zudem davon, dass die Flugzeughersteller hohe Auftragsbestände für Modelle haben, an deren Triebwerken das Unternehmen beteiligt ist. Darüber hinaus wird den Antrieben, die im Instandhaltungsportfolio der MTU sind, auf dem MRO-Markt ein überdurchschnittliches Wachstum bescheinigt.