In einer von A4E vorgelegten Lobby-Studie werde behauptet, die Entgelte hätten sich an den Flughäfen um 80 Prozent erhöht. Dem widerspricht der Flughafenverband ADV: "Tatsächlich beliefen sich die Flughafenentgelte in Deutschland im Jahr 2014 im Schnitt auf 10,25 Euro. Das Gegenteil ist der Fall. In den vergangenen Jahren haben die deutschen Flughäfen entweder auf Entgelterhöhungen verzichtet oder sind mit den Erhöhungen weit unter dem geblieben, was im Vorfeld als eine angemessene Höhe beurteilt worden ist. Beispielhaft sei der Flughafen Hamburg zu nennen. Hier sind die regulierten Entgelte pro Passagier seit dem Jahr 2000 um 3,8 Prozent gesunken. Dies entspricht inflationsbereinigt einem Rückgang von 22,8 Prozent", kontert Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV.
Ryanair kündigt im Rahmen des Winterflugplans 2016 eine neue Strecke von Berlin-Schönefeld nach Toulouse an. Die Route soll ab November 2016 viermal pro Woche bedient werden. Derzeit sind schon 27 Routen im Ryanair-Sommerflugplan 2016 zu vielen europäischen Destinationen buchbar. Der vollständige Winterflugplan 2016/2017 wird in Kürze bekannt gegeben. Ryanair startet wieder eine Aktion mit der Bekanntgabe. Um die neue Route ab Berlin zu feiern, hat Ryanair Flüge ab 19,99 Euro für Reisen im November 2016 freigeschaltet. Diese Flüge können bis Donnerstag, den 28. Januar 2016 um Mitternacht auf der gebucht werden.
Knapp 24 Jahre nach der Eröffnung des Münchner Flughafens wird die Ansiedlung des Airports von den weitaus meisten Bewohnern der Flughafenregion positiv bewertet. Das ist eines der Ergebnisse einer neuen repräsentativen Befragung, die Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh heute gemeinsam mit dem Beauftragten für die Flughafenregion, Rudolf Strehle, am Münchner Airport den Bürgermeistern und politischen Mandatsträgern aus der Region vorstellte. Das Münchner Institut TNS Infratest hatte im Auftrag der Flughafen München GmbH (FMG) eine Studie mit knapp 2.500 Gesprächspartnern in insgesamt 43 Gemeinden der Flughafenregion durchgeführt.
Mit 395 ausgelieferten Hubschraubern aus den zivilen, halbstaatlichen und militärischen Produktlinien stärkte Airbus Helicopters im Jahr 2015 seine Führungsposition im zivilen und halbstaatlichen Segment und sicherte seinen Anteil am internationalen Militärmarkt. Airbus Helicopters erfüllte in dem Jahr trotz anspruchsvoller Marktbedingungen und Verzögerungen in wichtigen Militärkampagnen seine Unternehmensziele und hatte dazu konsequent eine Transformation mit strategischem Leitplan mit Kundenzufriedenheit, Qualität und Sicherheit sowie Wettbewerbsfähigkeit verfolgt. Das Unternehmen verbuchte 383 Bestellungen, die zu einem großen Teil auf die mittelschwere H175 der neuen Generation zurückgehen.
Der erste Laserknoten des Europäischen Datenrelaissatellitensystems (EDRS) wird am 29. Januar von Baikonur in Kasachstan aus gestartet. EDRS, das bisher ehrgeizigste Telekommunikationsprogramm der ESA, ist einmaliges Vorhaben, mit dem die Infrastruktur für ein völlig neues Marktsegment der kommerziellen Satellitenkommunikation geschaffen werden soll. Als neue Datenautobahn im Weltraum soll EDRS unter Einsatz einer hochentwickelten Lasertechnologie einzigartige, echtzeitnahe Relaisdienste zur Übertragung von Massendaten zur Verfügung stellen und dadurch den Zugang zu zeitkritischen Daten, wie etwa für Notfalldienste im Katastrophenmanagement oder die Meeresüberwachung, revolutionieren.
Der Besucherservice des Leipzig/Halle Airport bietet während der Winterferien in Sachsen-Anhalt und Sachsen montags bis freitags für alle großen und kleinen Airportfans zusätzliche Besichtigungstouren an. Während einer zweistündigen Rundfahrt können die Besucher einen Blick hinter die Kulissen des Airports werfen. Die Tour startet im zentralen Check-in-Bereich am Schalter "Flughafen-Führungen". Im weiteren Verlauf wird das Airportgeschehen im Zentralterminal und auf dem Vorfeld gezeigt. Tourteilnehmer können den Flugbetrieb und das Geschehen rund um die Flugzeuge hautnah miterleben. Bei einem Halt an der Flughafenfeuerwehr erwartet die Besucher ein Einblick in diese eindrucksvolle Spezialtechnik.
Umfangreiche Baumaßnahmen an den St. Vincentius-Kliniken in Karlsruhe erfordern die vorübergehende Verlegung der Luftrettungsstation der DRF Luftrettung. Der Rettungshubschrauber "Christoph 43" wird daher übergangsweise vom Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden aus zu Einsätzen starten. "Dieser Schritt war notwendig, damit wir den Betrieb unseres Rettungshubschraubers "Christoph 43" auch während des Klinikneubaus sicherstellen können", erläutert Dr. Hans Jörg Eyrich, Vorstand der DRF Luftrettung. "Ein anderer Interimsstandort stand aufgrund der für den Betrieb notwendigen Infrastruktur und der benötigten umfangreichen luftfahrtrechtlichen Genehmigungen nicht zur Verfügung", so Dr. Hans Jörg Eyrich.
Der weltweit erste Airbus A320neo von Lufthansa ist mittlerweile nach Frankfurt überführt worden. Die A320neo mit der Kennung D-AINA hob mit der Flugnummer LH9922 am Freitag um 13:34 Uhr auf dem Airbus-Werksgelände in Hamburg-Finkenwerder ab und landete 40 Minuten später um 14:14 Uhr sicher an ihrem zukünftigen Heimatflughafen in Frankfurt.
Die AeroGround Flughafen München GmbH, die als Tochter der Flughafen München GmbH (FMG) in der Flugzeugabfertigung tätig ist, macht einen weiteren wichtigen Schritt im Off-Campus-Geschäft: Zum 01. Januar 2016 erfolgte der Kauf des etablierten Bodenabfertigungsunternehmens Acciona Airport Services, Berlin GmbH und HSD Flughafen GmbH. Die neu gegründete Tochterfirma AeroGround Berlin GmbH erwarb die 100-prozentigen Gesellschafteranteile der Acciona Airport Services, Berlin GmbH von der spanischen Muttergesellschaft Acciona S.A. Die Zusammenführung der beiden Tochterunternehmen AeroGround Berlin und Acciona Berlin wird in den kommenden Monaten vollzogen.
Für den kompletten Prozess der Arbeitsvorbereitung im Umrüstungsprojekt "Passagier- zu Frachtflugzeug Airbus A330-300" (P2F) bei den Elbe-Flugzeugwerken (EFW) in Dresden ist seit Ende letzten Jahres ARTS verantwortlich. Das DLR schätzt, dass das Luftfrachtaufkommen in Deutschland von aktuell 2,3 Millionen Tonnen auf 7,3 Millionen Tonnen jährlich bis 2030 steigen werde und demnach mehr Frachtflugzeuge für den deutschen Markt benötigt werden.