Die luxemburgische Frachtfluggesellschaft Cargolux wird 77 Millionen US-Dollar in ein neues chinesisches Joint-Venture, die Frachtfluggesellschaft Cargolux China, investieren. Das Cargolux Board of Directors bewilligte am 19. Januar die Investition. Die neue Airline, die ihren Firmensitz am neuen chinesischen Hub von Cargolux in Zhengzhou haben wird, nimmt ihren Flugbetrieb voraussichtlich 2017 auf. Schwerpunkt werden dabei transpazifische und innerasiatische Routen sein. Die Flotte soll in den ersten drei Betriebsjahren auf insgesamt fünf Boeing 747-Frachter wachsen. Cargolux wird 35 Prozent an der neuen Fluggesellschaft halten.
Bombardier hat mit den finalen Produktionsstart der neuen C-Series-Flugzeuge bekannt gegeben. Die Produktionsstraße ist vollständig ausgerüstet und Bombardier hält am Plan fest, das erste Flugzeug der CS100 an den Erstkunden SWISS im 2. Quartal 2016 auszuliefern.
Gerade einmal so groß wie eine Getränkedose, voll funktionsfähig und mit einer "Raumfahrt-Mission" bis in eine Höhe von immerhin 1.000 Metern unterwegs – so sollen die Satelliten sein, die von Schülern ab 14 Jahren (Sekundarstufe II) beim dritten deutschen CanSat-Wettbewerb vorgeschlagen werden können.
Die Top-Piloten Petr Kopfstein aus der Tschechischen Republik und Peter Podlunsek aus Slowenien haben zwei heiß begehrte Startplätze in der Master Class der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2016 ergattert. Der Kampf um die Krone in der Air Race Weltmeisterschaft 2016 wird bald eröffnet. Acht Stopps in sieben Ländern stehen auf dem Rennkalender.
Das Jahr 2015 war ein Rekordjahr für den Flughafen Wien: Ca. 22,8 Mio. Passagiere verzeichnete der 4-Sterne-Airport, trotz krisen- und streikbedingter Herausforderungen. Das bedeutet ein Plus von 1,3 Prozent. Wachstumstreiber waren vor allem neue Langstrecken-Verbindungen, neue Destinationen und Frequenzerweiterungen. Auch für 2016 ist der Ausblick optimistisch: Die Flughafen Wien AG erwartet ein Passagierwachstum zwischen 0 und 2 Prozent, sowie Steigerungen bei Umsatz, EBITDA und Nettoergebnis.
Die beiden Verkehrsflughäfen unter dem Dach der Mitteldeutschen Flughafen AG, Leipzig/Halle Airport und Dresden International, zählten 2015 insgesamt 4.048.446 Fluggäste. Das Passagieraufkommen in Dresden und Leipzig/Halle stand 2015 besonders unter dem Einfluss von bis zu acht Streiks, aber auch unplanmäßigen Verbindungseinstellungen nach Nordafrika. Das Passagieraufkommen an beiden Flughäfen lag damit 1,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Frachtumschlag am Flughafen Leipzig/Halle erreichte dagegen den elften Rekordwert in Folge. Für 2016 ist die Airport Holding wieder optimistisch aufgrund neuer und erweiterter Angebote sowohl ab Dresden als auch ab Leipzig/Halle.
Ryanair hat die Anzahl der Flughäfen, an denen Passagiere den Business Plus Fast-Track-Service nutzen können, ausgebaut. Die Airline verbindet viele wichtige Geschäftszentren in Europa mit täglichen Flugverbindungen, mehr als 27 Prozent der Kunden von Ryanair sind Geschäftsreisende. Ab sofort bietet der irische Carrier Geschäftsreisenden an 25 Flughäfen die Möglichkeit einer schnelleren Abfertigung. Mit dem Fast-Track-Service verkürzt Ryanair die Flughafenaufenthalte für Geschäftsreisende, wodurch sie Zeit und Geld sparen. Weitere Services sind kostenloser Flughafen-Check-in, flexible Ticketänderungen, 20 kg Freigepäck, Priority Boarding und Premium-Sitzplätze.
Sechs Monate nach ihrer Gründung sind der Venture-Capital-Fonds und das A³-Innovationszentrum der Airbus Group im Silicon Valley nun voll einsatzbereit. Das erklärte Chief Executive Officer (CEO) Tom Enders vor Teilnehmern der Konferenz Digital Life Design 2016 in München. Ende Mai 2015 hatte die Airbus Group ihre Absicht bekannt gegeben, im Silicon Valley einen unabhängigen Venture-Capital-Fonds und ein Innovationszentrum einzurichten. Der Konzern ernannte Tim Dombrowski zum CEO von Airbus Venture Capital ("Airbus Ventures") und Paul Eremenko zum CEO des Innovationszentrums "A³ by Airbus Group". Airbus Ventures ist mit Mitteln der Airbus Group in Höhe von 150 Millionen US-Dollar ausgestattet.
Nach dem im Dezember 2015 realisierten Kauf der Raiffeisen Hermione Immobilien GesmbH durch Tochterunternehmen der Flughafen Wien AG wurde nunmehr der Mietvertrag für die für den Flugverkehrsbetrieb wesentlichen Immobilien mit der Austrian Airlines neu gestaltet. Dabei handelt es sich vorwiegend um Hangar- und Flugbetriebsgebäude, sowie Werkstätten. Die Austrian Airlines hat im Zuge der Neugestaltung des Mietvertrages nunmehr eine Mietvorauszahlung an den Flughafen Wien in Höhe von 79,8 Mio. Euro geleistet.