Aufgrund der gestiegenen Nachfrage internationaler Kreditinstitute konnten Etihad Airways und ihre Equity Partner die Mittel im Rahmen ihrer neu gebildeten Plattform für Finanzierungstransaktionen auf 700 Millionen US-Dollar erhöhen. Etihad Airways, Etihad Airport Services, airberlin, Air Serbia, Air Seychelles, Alitalia und Jet Airways hatten am 16. September 2015 bekannt gegeben, dass sie 500 Millionen US-Dollar durch die Transaktion erzeugen konnten. Zuvor hatten die Fluglinien ihre gemeinsame Strategie verschiedenen Finanzinstitutionen in Abu Dhabi, Dubai und London vorgestellt. Als die Nachfrage von Kreditinstituten in verschiedenen Märkten unerwartet stark anstieg, haben die Airlines die Verhandlungen im Rahmen der Transaktion wieder aufgenommen.
Lufthansa hat das größte Kabinenerneuerungsprogramm ihrer Geschichte jetzt erfolgreich abgeschlossen. Ab sofort sind nur noch Flugzeuge mit neuer Kabinenausstattung im Liniendienst. Damit sind alle 106 Lufthansa-Langstrecken-Flugzeuge in der Business und Economy Class mit der neuesten Kabine und den neuesten Sitzen ausgestattet. In 76 Flugzeugen können Fluggäste sich in der neuen First-Class-Kabine verwöhnen lassen. Seit 2011 hat Lufthansa im Schnitt rund eine Million Euro pro Tag in die Neuausstattung der Kabinen investiert. Insgesamt summieren sich die Investitionen auf über 1,5 Milliarden Euro.
Die Alarmierungs- und Leitstelle für den Such- und Rettungsdienst (SAR) der schweizerischen Zivilluftfahrt wird künftig von der Kantonspolizei Zürich übernommen. Ab dem 01. Januar 2016 wird die Alarmierungs- und Leitstelle für den Such- und Rettungsdienst (SAR) der zivilen Luftfahrt in der Schweiz, beauftragt vom BAZL, von der Kantonspolizei Zürich übernommen. Neben einem großen Netzwerk zu allen schweizerischen Blaulichtorganisationen verfügt die Kantonspolizei Zürich über einen 24-Stunden Betrieb und besitzt durch das Betreiben eines eigenen Helikopters für Such- und Rettungszwecke das erforderliche Know-how aus der Luftfahrt. Zudem ist sie mit der Flughafenpolizei Co-Betreiberin des Krisenstabs Flughafen Zürich.
Ab sofort können Mitglieder des Etihad Airways Programms BusinessConnect die gesammelten Meilen in Punkte von airberlin business points umwandeln. So können Firmenkunden aus Deutschland und Österreich weiterhin auf dienstlichen Flügen mit Etihad Airways oder den Partner-Airlines Punkte sammeln. Dabei entsprechen 14 BusinessConnect-Meilen einem Punkt bei airberlin business points. Durch die Verbindung der Programme profitieren die Kunden von airberlin und Etihad Airways gleichermaßen von vielen Vorteilen. Dazu zählen unter anderem die umfangreichen Sammelmöglichkeiten, mit denen sich das Punktekonto schneller als bisher auffüllen lässt.
Die "Plattform Luftfahrt Schweiz" traf sich heute in Bern, um Fragen zur Luftfahrtinfrastruktur und Wettbewerbsfähigkeit zu erörtern. Sie sprach zudem über die Weiterentwicklung der Luftfahrtpolitik des Bundes. Im Zentrum des Treffens stand die Infrastruktur der Schweizer Luftfahrt. Das BAZL hat im vergangenen Jahr dazu mit drei Studien die "Flugplatzlandschaft Schweiz" beleuchtet. Dabei wurde zum Beispiel abgeklärt, welche Ausweichplätze für die Geschäftsluftfahrt und die Leichtaviatik in den Regionen Genf und Zürich in Frage kommen, wenn die beiden Landesflughäfen an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Ebenfalls thematisiert wurde die Weiterentwicklung der Luftfahrtpolitik. Dazu ist eine Aktualisierung des Luftfahrtpolitischen Berichts (LUPO) von 2004 in Arbeit. Diskutiert wurde außerdem, wie sich die Wettbewerbsfähigkeit des schweizerischen Luftfahrtsystems entwickelt.
Nach mehreren Wochen der intensiven Vorbereitung erfolgt zwei Tage vor dem Sitzungstermin die einseitige Absage des Treffens durch die Flughafen Hamburg GmbH (FHG). "Eine solch kurzfristige Absage des zweiten Allianztreffens aus derart fadenscheinigen Gründen, stellt einen Affront gegenüber den weiteren Teilnehmern der Allianz dar. Diese erneute massive Geringschätzung und Respektlosigkeit seitens der FHG gegenüber den Fluglärmbetroffenen und deren Vertretern in der Allianz ist inakzeptabel", so Martin Mosel, Sprecher der BAW Bürgerinitiative für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein, und er ist dabei sichtlich verärgert.
Im Rahmen ihres Programms "7 to 1 – Our Way Forward" richtet sich die Lufthansa Group mit Wirkung zum 01. Januar 2016 organisatorisch neu aus und stärkt damit ihre Position als führender Konzern in der Luftfahrt. Die Airlines und Service-Gesellschaften des Konzerns sollen sich dabei in ihrer Organisationsstruktur und ihren Prozessen künftig noch konsequenter an den Bedürfnissen ihrer Kundengruppen orientieren. Zudem steigert die Neuausrichtung die Effizienz der Lufthansa Group, erhöht die Entscheidungsgeschwindigkeit und reduziert Komplexität.