Die MTU Maintenance, ein Geschäftsbereich der MTU Aero Engines AG, hat im Geschäftsjahr 2015 ihre Position als einer der weltweit führenden MRO-Serviceanbieter (Maintenance, Repair & Overhaul) weiter ausgebaut. Insgesamt schloss das Unternehmen mehr als 250 Verträge ab. Zahlreiche Bestandskunden haben durch Vertragsverlängerungen oder -erweiterungen ihr Vertrauen erneut ausgesprochen und 45 Neukunden konnten hinzugewonnen werden. Als unabhängiger Instandhalter gewann die MTU im vergangenen Jahr Vertriebskampagnen im Rekordwert von rund 2,1 Milliarden US-Dollar. Das sind rund 25 Prozent mehr als 2014. Mit mehr als 16.000 Shop Visits seit ihrer Gründung hat die MTU Maintenance ihre einzigartige Erfahrung eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
NRWs größter Flughafen erwartet in den zweiwöchigen Osterferien von Freitag, 18. März, bis Sonntag, 03. April, rund 952.000 Fluggäste sowie knapp 8.400 Starts und Landungen. Die Passagierzahlen liegen damit leicht über dem Vorjahresniveau. Zum Start der Ferien rechnet der Düsseldorfer Airport am Freitag, 18. März, mit rund 69.000 Passagieren und etwa 590 Starts und Landungen. Dies ist gleichzeitig auch der Tag mit der höchsten Anzahl an Fluggästen in den gesamten Ferien. Zum Vergleich: An einem durchschnittlichen Tag zählt der Airport rund 61.000 Passagiere und etwa 580 Starts und Landungen.
Die Flughafen Wien AG hat heute überraschend von einer öffentlichen Angebotslegung für eine Anteilsaufstockung um weitere zehn Prozent am Grundkapital der Flughafen Wien AG auf bis zu 39,9 Prozent durch IFM Global Infrastructure Fund erfahren. IFM Global Infrastructure Fund ("IFM GIF") beabsichtigt, ein freiwilliges öffentliches Angebot gemäß §§ 4 ff Übernahmegesetz für bis zu 10,0 Prozent des Grundkapitals an der Flughafen Wien AG, (ISIN AT0000911805) abzugeben, um ihre Minderheitsbeteiligung auf bis zu 39,9 Prozent aufzustocken. Das öffentliche Angebot soll dabei von Airports Group Europe S.à r.l. ("Airports Group Europe"), einer indirekten Tochtergesellschaft von IFM GIF, abgegeben werden. Airports Group Europe hat im Jahr 2014 im Wege eines freiwilligen öffentlichen Angebots gemäß §§ 4 ff Übernahmegesetz eine Minderheitsbeteiligung in Höhe von 29,9 Prozent an der Flughafen Wien AG erworben.
Dortmund Airport wird das Geschäftsjahr 2015 mit einem vorläufigen Betriebsergebnis nach den Flughafen-Leitlinien der Europäischen Kommission (EU-EBITDA) von minus 3,6 Millionen Euro abschließen können. Das berichtete Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager dem Aufsichtsrat am vergangenen Freitag. Damit verbessert sich das Ergebnis im Vergleich zur Planung um 0,3 Millionen Euro. Das Jahresergebnis (einschließlich Abschreibungen, Zinsen und hoheitlichen Kosten) fällt sogar um 1,3 Millionen Euro besser aus und liegt bei 17,9 Millionen Euro. Die positive Entwicklung gegenüber der Planung begründete Mager vor allem mit Reduzierungen beim Personal- und Materialaufwand und dem Anstieg der Passagierzahlen auf 1,985 Millionen (plus ca. 20.000).
SES S.A. und die OHB System AG gaben heute den Vertragsabschluss für die nächste Entwicklungsphase des 2013 gestarteten Programms für Satelliten einer neuen Generation bekannt. Im Rahmen des Programms mit dem Namen Electra wird OHB eine voll elektrische Satellitenplattform entwickeln, um die Masse und Startkosten von Satelliten zu reduzieren. Das Electra-Programm basiert auf dem SmallGEO-Programm, einem von der Europäischen Raumfahrtagentur ESA und der Deutschen Luft- und Raumfahrtagentur DLR finanzierten Projekt mit dem Ziel der Entwicklung einer kleinen geostationären Satellitenplattform für allgemeine Zwecke. Der heute unterzeichnete Vertrag ist Bestandteil des ESA-Programms ARTES (Advanced Research in Telecommunications Systems).
Die Flughafen Zürich AG präsentiert für das vergangene Jahr ein solides Geschäftsergebnis. Unter Ausklammerung verschiedener Sondereffekte erwirtschaftete die Flughafenbetreiberin im Berichtsjahr einen Gewinn von 215,3 Millionen Franken (plus 4,6 Prozent). Unter Berücksichtigung der Sondereffekte beträgt der Gewinn 179,8 Millionen Franken (minus 12,7 Prozent). Die Passagierzahlen haben sich erneut positiv entwickelt. Im Dezember 2015 konnte erstmals in der Geschichte des Flughafens Zürich die Grenze von 26 Millionen Passagieren überschritten werden. Sowohl die Erträge im Fluggeschäft als auch diejenigen im Nicht-Fluggeschäft sind im Berichtsjahr gestiegen. Dank solider Bilanz wird der Verwaltungsrat der Generalversammlung am 28. April 2016 nebst der ordentlichen Dividende auch eine Zusatzdividende aus den Kapitaleinlagereserven beantragen.
Mit dem Abschluss einer langfristigen Vereinbarung mit der taiwanesischen Low-Cost Airline Tigerair Taiwan hat die Lufthansa Technik AG ihre Marktpräsenz in Taiwan weiter ausgebaut. Im Rahmen des neuen Vertrags wird Lufthansa Technik (LHT) die Hilfsgasturbinen (APU, Auxiliary Power Unit) der wachsenden A320-Flotte von Tigerair Taiwan instand halten und auch die Tauschmodule der APUs betreuen. Die langfristige Vereinbarung umfasst die Instandhaltung von APUs der Tigerair Taiwan, die Überholung von APU-Komponenten sowie die Bereitstellung (Pooling) von APU-Komponenten über das Lager der Lufthansa Technik in Singapur.
Die Anzahl der abgefertigten Passagiere am Flughafen Wien stieg im Februar 2016 im Vorjahresvergleich um 3,9 Prozent auf insgesamt 1.348.801. Die Anzahl der Lokalpassagiere stieg im selben Zeitraum um 6,1 Prozent. Bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien im Februar 2016 einen Rückgang von 3,1 Prozent gegenüber dem Februar 2015. Die Flugbewegungen stiegen um 1,5 Prozent an, das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight) entwickelte sich mit plus 6,3 Prozent ebenfalls positiv. Das Frachtaufkommen stieg im Februar 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Prozent. Kumuliert von Januar bis Februar 2016 nahm das Passagieraufkommen um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu.
Mit knapp vier Millionen Fluggästen übertraf der Flughafen Frankfurt den bisherigen Februar-Höchstwert aus dem Schaltjahr 2008 um rund 134.000 Passagiere. Ohne den zusätzlichen Schalttag wäre der Wert auf Vorjahresniveau geblieben. Auch die Höchststartgewichte lagen mit etwa 2,2 Millionen Tonnen um etwa 400 Tonnen über dem bisherigen Februar-Rekord aus 2008. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum beträgt der Zuwachs 6,2 Prozent; ohne Berücksichtigung des 29. Februar würde das Plus bei 2,3 Prozent liegen. Die Zahl der Flugbewegungen belief sich im Berichtsmonat auf 34.097 Starts und Landungen, was einer Steigerung von 3,5 Prozent zum Vorjahr entspricht (ohne Schalttag minus 0,2 Prozent). Die überproportionale Entwicklung der Höchststartgewichte im Vergleich zu den Flugzeugbewegungen und der damit verbundene Einsatz größerer Flugzeuge bleibt also weiterhin bestehen.
BARIG-Generalsekretär Michael Hoppe forderte die Bundesregierung auf, das Versprechen des Koalitionsvertrages umzusetzen und den Luftverkehrsstandort Deutschland attraktiver zu machen. Dazu zähle auch die schrittweise Abschaffung der Luftverkehrsteuer, eine deutliche Kostensenkung bei den Sicherheitskontrollen an deutschen Flughäfen, die Reduzierung der Flugsicherungsgebühren sowie die Planungssicherheit bei den Betriebszeiten deutscher Airports. So dürfe es keine weiteren Nachtflugverbote mehr geben. Die Bundesregierung müsse das seit Jahren diskutierte Luftverkehrskonzept jetzt so schnell wie möglich anpacken. Sonst bestünde die Gefahr, dass Deutschland im interkontinentalen Konkurrenzkampf Schaden nimmt – und damit die deutsche Wirtschaft und ihre Arbeitsplätze gefährdet sind.
CDU/CSU und SPD liegen mit ihrem Koalitionsauftrag "die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Luftverkehrswirtschaft zu stärken" richtig, sagt der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL). Jetzt gehe es darum, entsprechende Maßnahmen auf den Weg zu bringen, sonst geht das Wachstum auf diesem Zukunftsmarkt künftig immer stärker an Deutschland und Europa vorbei. An den deutschen Standorten wachsen im Wesentlichen nur noch die ausländischen Carrier, die deutschen verlieren immer mehr Marktanteil. Und auch die Flughäfen hinken im internationalen Vergleich bei den Wachstumszahlen hinterher. Entscheidend sei, dass bis zur Sommerpause jetzt schnell gehandelt wird, damit noch in dieser Legislaturperiode Maßnahmen umgesetzt werden können.
Nach dem positiven Start ins neue Jahr mit plus 1,6 Prozent im Januar 2016 konnte Austrian Airlines die Passagierzahlen im Februar 2016 weiter steigern: der rot-weiß-rote Carrier beförderte mehr als 620.000 Passagiere. Das entspricht einem Wachstum von 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das Angebot, gemessen in angebotenen Sitzkilometern (ASK), wurde um 9,3 Prozent auf rund 1,5 Mrd. erhöht. Die verkauften Sitzkilometer (RPK) sind um 6,9 Prozent auf über 1,0 Mrd. gestiegen. Die Auslastung der Flüge (Passagierfaktor) lag im Durchschnitt bei 69,8 Prozent, eine leichte Verringerung um 1,5 Prozentpunkte gegenüber Februar 2015. Die Anzahl der Flüge wurde im Februar 2016 um 9,3 Prozent auf 9.104 Flüge erhöht.
Im Monat Februar 2016 konnte airberlin ihre Auslastung (RPK/ASK) im Vergleich zum Vorjahresmonat nahezu stabil halten und verzeichnete nur einen kleinen Rückgang um einen Prozentpunkt auf 83,6 Prozent. Bei der Betrachtung des kumulierten Zeitraums im Vorjahresvergleich steigerte airberlin die Auslastung um 0,8 Prozentpunkte auf 82,1 Prozent. Durch die fortlaufende Kapazitätsreduzierung verringerte sich das globale Passagieraufkommen im Februar um 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 1.705.545 Fluggäste. Einhergehend gingen auch die angebotenen Sitzplatzkilometer (ASK) um 5,7 Prozent auf 3,388 Milliarden zurück. Im weltweiten Streckennetz der airberlin legten die Fluggäste 2,832 Milliarden Kilometer (RPK) zurück, was einem Rückgang um 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht.