Die Passagierzahlen an den Flughäfen Schönefeld und Tegel sind im Februar 2016 um 16,1 Prozent gestiegen. Insgesamt starteten und landeten 2.205.795 Fluggäste. In Schönefeld wurden dabei 791.858 Passagiere registriert, ein Plus von 47,4 Prozent, in Tegel waren es 1.413.937 Fluggäste (plus 3,7 Prozent). An beiden Flughäfen zusammen wurden im Februar 20.473 Flugbewegungen gezählt, das sind 14,7 Prozent mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen auf 6.709. Das entspricht einem Anstieg von 31,7 Prozent. In Tegel wurden 13.764 Flugbewegungen registriert, das sind 7,9 Prozent mehr Starts und Landungen als im Februar 2015.
Autorennen, Fußball, Kinderspaß, Tanz- und Fitnesspiele – Wartezeit am Flughafen Frankfurt muss nicht langweilig sein. Wer vor seinem Abflug noch etwas Zeit hat, kann in der ersten Gaming World des Airports kostenfrei die neuesten Spiele mit der Xbox One von Microsoft ausprobieren. Passagiere haben die Wahl zwischen Interaktivspielen auf Monitorwänden und controllergestützten Spielen an sogenannten Gaming-Stelen. Es gibt Spiele für alle Altersgruppen – von klassischem Tetris bis zu Tanzspielen. Der Flughafen Frankfurt geht mit seiner Gaming World einen neuen Weg, seinen Fluggästen die Wartezeit angenehm und kurzweilig zu gestalten. Der Spielspaß ist außerdem kommunikativ und bringt Passagiere zusammen, die ganz spontan mit- oder gegeneinander antreten können.
Ryanair hat nun die Passagier- und Auslastungsstatistik für Februar 2016 veröffentlicht. Das Passagieraufkommen der vergangenen 12 Monate einschließlich Februar 2016 stieg um 17 Prozent auf insgesamt 104,6 Millionen Kunden. Die Passagierzahlen der Airline stiegen im Februar um 28 Prozent auf 7,4 Millionen beförderte Fluggäste, während die Auslastung um vier Prozent auf 93 Prozent zunahm. Das führt der Carrier auf seine günstigen Ticketpreise zurück, ein Grundsatzes, um eine maximale Auslastung durch minimale Preise zu erreichen, wie Kenny Jacobs, Chief Marketing Officer von Ryanair, erläutert.
Der Flughafen Wien konnte in einem Jahr, das er als herausfordernd beschreibt, weil es von krisenbedingten Verkehrsrückgängen und Streiks, aber auch von Passagierwachstum auf der Langstrecke, sowie durch neue Airlines und Destinationen geprägt war, eine deutliche Ergebnisverbesserung erreichen. Im Geschäftsjahr 2015 sind der Umsatz um 3,8 Prozent, das EBITDA um 10,0 Prozent und das Nettoergebnis um 21,8 Prozent gestiegen, die Nettoverschuldung konnte auf 466,0 Mio. Euro reduziert werden. Der Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung liegt bei 2,00 Euro und damit um 21,2 Prozent über der Vorjahresdividende. Auch für das Jahr 2016 ist der Ausblick positiv: So wird ein Anstieg beim Passagieraufkommen zwischen 0 Prozent und 2 Prozent erwartet. Der Umsatz soll auf mehr als 675 Mio. Euro, das EBITDA auf über 280 Mio. Euro steigen.
Heute kommen in Berlin die Vorstände und Geschäftsführer der 22 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland zu ihrer Frühjahrstagung zusammen. Mit Blick auf das Luftverkehrskonzept, das derzeit erstellt wird, fordern sie verbesserte Wettbewerbsbedingungen für die deutschen Flughäfen. Im weltweiten Wettbewerb um Marktanteile hinkt der Luftverkehr in Deutschland hinterher. Zur Kostensenkung fordern die Flughäfen als Reduzierung von wettbewerbsverzerrenden Belastungen, dass die Kosten für Luftsicherheit als hoheitliche Aufgabe vom Bund übernommen werden. Dazu kommen weitere Forderungen an die Politik.
Lufthansa CityLine, die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) haben sich auf ein neues Paket zu den tariflichen Rahmenbedingungen für das Kabinenpersonal geeinigt. Im Ergebnis können rund 420 Flugbegleiter, die an Flughäfen außerhalb der Drehkreuze Frankfurt und München stationiert sind, ihre Wohnorte beibehalten, obwohl die Fluggesellschaft ihre Dienste mittlerweile an den beiden großen Hubs zentralisiert hat. Im Gegenzug haben die Gewerkschaften Maßnahmen zur Senkung der dadurch entstehenden Kosten zugestimmt. Ebenso wurden die Beschäftigungsbedingungen für alle 900 Kabinenmitarbeiter den Anforderungen an einen reinen Hub-Verkehr angepasst.
Jahresauftakt fürs Geschichtsbuch: Am Köln Bonn Airport sind im Januar und Februar zusammen 1,39 Millionen Fluggäste gestartet und gelandet – so viel wie noch nie in den ersten beiden Monaten eines Jahres. Der bisherige Bestwert aus dem Jahr 2008 (1,31 Mio. Fluggäste) wurde deutlich übertroffen. Allein im Februar kletterte die Zahl der Passagiere auf 698.000 – das waren 32 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit konnte der Januar-Wert (plus 30 Prozent) noch einmal leicht übertroffen werden. Köln/Bonn ist damit weiterhin der wachstumsstärkste Flughafen unter den Top-Airports in Deutschland. Hauptgründe für die positive Entwicklung sind vor allem der Start der neuen Lufthansa-Tochtergesellschaft Eurowings, die seit November vorigen Jahres zehn Low-Cost-Langstrecken ab Köln/Bonn anbietet, und das Wachstum der irischen Ryanair.
Nach knapp 20 Jahren folgt der 50-jährige Luftfahrtexperte Alexander Schroll, der für den Flughafen München bisher die Verkehrsgebiete Amerika, Osteuropa, Zentralasien und die Iberische Halbinsel betreute, nun einem Ruf aus Spanien und wird Geschäftsführer des 85 Kilometer nördlich von Valencia gelegenen neuen Flughafens Castellón.
Der Aufsichtsrat und Vorstand der MTU Aero Engines AG werden der Hauptversammlung am 14. April 2016 eine Dividende in Höhe von 1,70 Euro je Aktie zur Beschlussfassung vorlegen. Das entspricht einer Erhöhung um 25 Euro-Cent oder 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Vorschlag basiert auf den Rekordergebnissen der MTU im letzten Jahr 2015. Die MTU hatte dabei Rekorde bei Umsatz und Ergebnis aufgestellt. Die Dividende wird nach der Beschlussfassung durch die Hauptversammlung am 15. April 2016 an die Aktionäre ausgezahlt. Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Eberhardt sagte, die kräftige Dividendenerhöhung sei Ausdruck des Vertrauens in die nachhaltige Ertragskraft der MTU.