Moody’s hat die FBB zum ersten Mal bewertet und sowohl die fortlaufende Unterstützung der Gesellschafter durch Eigenkapital und Bürgerschaften als auch die substanzielle Verschuldung der FBB einbezogen. Die Ratingagentur bewertet die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) mit dem Rating "A1"; der Ausblick ist stabil. Damit wird der Flughafengesellschaft ein sogenannter "Investment Grade" bescheinigt, der für eine gute Bonität steht. Die Gesellschafter sind mit jeweils einem Anteil von 37 Prozent die Länder Berlin und Brandenburg sowie die Bundesrepublik Deutschland mit einem Anteil von 26 Prozent. In ihrer Bewertung weist Moody’s auf die sehr robuste Verkehrsentwicklung der vergangenen zehn Jahre an den Berliner Flughäfen hin. Das jährliche Wachstum betrug im Durchschnitt 5,6 Prozent und war damit das höchste aller großen deutschen Flughäfen.
Die MTU Aero Engines AG hat das Geschäftsjahr 2015 mit neuen Rekorden abgeschlossen: Der neue Umsatz-Höchstwert liegt bei 4.435,3 Mio. Euro (2014: 3.913,9 Mio. Euro). Das operative Ergebnis1 kletterte um 15 Prozent auf 440,3 Mio. Euro (2014: 382,7 Mio. Euro). Beim Gewinn nach Steuern2 liegt die neue Höchstmarke mit 306,9 Mio. Euro um 21 Prozent über dem bisherigen Rekord aus dem Jahr 2014 (253,3 Mio. Euro). Die MTU profitiert zudem davon, dass die Flugzeughersteller hohe Auftragsbestände für Modelle haben, an deren Triebwerken das Unternehmen beteiligt ist. Darüber hinaus wird den Antrieben, die im Instandhaltungsportfolio der MTU sind, auf dem MRO-Markt ein überdurchschnittliches Wachstum bescheinigt.
Immer mehr Stimmen aus der Wirtschaft werben für den Bau einer dritten Start- und Landebahn am Münchner Flughafen: Der Kreis der Unterstützer, die sich beim Airport für den Ausbau des Flughafens einsetzen, umfasst inzwischen schon über 100 Unternehmen und Wirtschaftsverbände. Zu den Partnern aus der Wirtschaft, die öffentlich für die zügige Realisierung der dritten Bahn eintreten, sind in den letzten Wochen renommierte Unternehmen wie die Knorr-Bremse AG und die Wacker Chemie AG hinzugekommen. Dass der Flughafenausbau gerade für die exportorientierte bayerische Wirtschaft von zentraler Bedeutung ist, verdeutlichten die Wirtschaftsvertreter.
Ab dem 01. März 2016 übernimmt Robert Heusmann die Leitung der Flottenplanung der Hub-Airlines bei Lufthansa, Austrian Airlines und SWISS. In dieser Funktion ist er für die kurz- und mittelfristige Flottenplanung der Drehkreuze Frankfurt, München, Wien und Zürich zuständig. Er wird diese Funktion für die Hub-Airlines der Gruppe aus Wien heraus verantworten. Robert Heusmann leitet derzeit das Einflottungsprojekt der Embraer 195 bei Austrian Airlines. Diese Aufgabe wird er bis zum 01. Juni 2016 weiter verantworten. Robert Heusmann (40) startete seine Karriere bei Lufthansa nach dem Wirtschaftsstudium 2001 erst als Trainee und später als Referent in der Tarifpolitik. 2005 wechselte er in die Netzsteuerung, wo er für das Pricing- und Yieldmanagement zuständig war.
Das Passagierwachstum an den Berliner Flughäfen, insbesondere in Schönefeld, setzt sich auch zu Jahresbeginn weiter fort. Im Januar starteten und landeten 2.034.500 Passagiere an den Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das ist ein Zuwachs von 12,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden im ersten Monat des Jahres 705.177 Passagiere registriert (plus 44,0 Prozent), in Tegel waren es 1.329.323 Fluggäste (plus 1,1 Prozent). Die Zahl der Flugbewegungen stieg im Januar auf insgesamt 19.870 Starts und Landungen, ein Anstieg um 9,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich auf 6.567. Das entspricht einem Anstieg von 32,2 Prozent.
Vom 16. bis 21. Februar versammeln sich die Größen der globalen Luftfahrtindustrie in Singapur, um ihre Chancen in einem der größten Luftfahrtmärkte der Welt auszuloten. Dies kommt nicht von ungefähr: Der asiatische Markt für Verkehrsflugzeuge sowie die dazugehörigen Triebwerkstechnologien und -instandsetzungen wird in den nächsten 20 Jahren weiter stark wachsen. 39 Prozent aller weltweiten Flugzeugauslieferungen sind laut Airbus und Boeing für Asien bestimmt. Die MTU Aero Engines, Deutschlands führender Triebwerkshersteller, ist in diesem Jahr auch wieder auf der Singapore Airshow im Changi Exhibition Center nahe des Flughafens vertreten. Das Unternehmen partizipiert bereits heute mit 28 Prozent an der Flotte von Flugzeugen im Schubbereich von mehr als 20 k Schub des asiatischen Marktes und möchte diesen Anteil noch weiter ausbauen.
Im Januar 2016 sind 1.806.820 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Dies entspricht einem Plus von 3,3 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Zahl der Lokalpassagiere stieg im Januar 2016 um 5,5 Prozent auf 1.264.655. Der Transferanteil lag im ersten Monat des Jahres bei 29,6 Prozent (-1,5 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr); die Zahl der Umsteigepassagiere sank um 1,8 Prozent auf 532.964. Mit 20.356 Flugbewegungen reduzierte sich im Januar 2016 deren Anzahl um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 103 Fluggästen 3,4 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung blieb im Januar mit 69,6 Prozent auf Vorjahresniveau.
Im Januar 2016 sind 1.806.820 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Dies entspricht einem Plus von 3,3 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Zahl der Lokalpassagiere stieg im Januar 2016 um 5,5 Prozent auf 1.264.655. Der Transferanteil lag im ersten Monat des Jahres bei 29,6 Prozent (-1,5 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr); die Zahl der Umsteigepassagiere sank um 1.8 Prozent auf 532.964. Mit 20.356 Flugbewegungen reduzierte sich im Januar 2016 deren Anzahl um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 103 Fluggästen 3,4 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung blieb im Januar mit 69,6 Prozent auf Vorjahresniveau.
Die Anzahl der abgefertigten Passagiere stieg im Januar 2016 im Vorjahresvergleich um 1,2 Prozent auf insgesamt 1.339.646 an. Die Anzahl der Lokalpassagiere stieg ebenfalls im selben Zeitraum um 3,3 Prozent an. Bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien im Januar 2016 einen Rückgang von 3,8 Prozent gegenüber dem Januar 2015.
An den Flughafenstandorten Leipzig/Halle und Dresden hat sich das Beschäftigungswachstum fortgesetzt. Bei den ansässigen Firmen, Dienstleistern, Behörden und den Unternehmen der Mitteldeutschen Flughafen AG waren am Stichtag 31. Dezember 2015 an beiden Standorten 10.647 Personen in 242 Unternehmen tätig. Das entspricht einem Anstieg um 5,3 Prozent zum Vorjahr. Die Bereiche Frachtumschlag und Luftfahrzeugbau wiesen überdurchschnittliche Zuwächse auf. Die Unternehmen der Mitteldeutschen Flughafen AG selbst beschäftigten 1.092 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und lagen damit 1,3 Prozent über dem Vorjahresniveau.
Austrian Airlines hat im Januar 2016 617.000 Passagiere befördert. Das entspricht einer Steigerung von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das Angebot, gemessen in angebotenen Sitzkilometern (ASK), wurde um 7,1 Prozent auf 1,6 Mrd. erhöht. Dieser Anstieg spiegelt insbesondere die Aufnahme neuer touristischer Langstreckendestinationen wie Miami, Colombo und Mauritius wider. Die verkauften Sitzkilometer (RPK) sind um 4,7 Prozent auf 1,1 Mrd. gestiegen. Die Auslastung der Flüge (Passagierfaktor) lag im Durchschnitt bei 70,4 Prozent, eine leichte Verringerung um 1,6 Prozentpunkte gegenüber Januar 2015. Die Anzahl der Flüge wurde im Januar 2016 um 1,7 Prozent auf 9.052 Flüge erhöht.
Im ersten Monat des neuen Jahres 2016 nutzten rund 4,2 Millionen Passagiere Deutschlands größtes Luftverkehrsdrehkreuz in Frankfurt. Dies entspricht einem Plus von 2,2 Prozent gegenüber dem Januar des Vorjahres und einem Zuwachs um gut 76.000 Passagiere im Vergleich zum bisherigen Januar-Spitzenwert aus dem Jahr 2012. Auch die Summe der Höchststartgewichte (MTOW) stieg weiter um 1,1 Prozent auf mehr als 2,2 Millionen Tonnen an. Gleichzeitig sank die Anzahl der Flugbewegungen im Januar 2016 auf 34.244 Starts und Landungen, was einem Rückgang von 1,1 Prozent entspricht. Nach wie vor gibt es die Tendenz zum Einsatz größerer Flugzeuge, weshalb das durchschnittliche Höchststartgewicht auf einen neuen Januar-Höchstwert von 130,7 Tonnen anstieg. Auch der Quotient Passagiere pro Passagierflug stieg deutlich um 3,2 Prozent auf 130,3.