Die Verhandlungen um den Verkauf eines Teils der insolventen Techniktochter von airberlin ist in vollem Gange. Es sollen noch vor dem Erwerb durch die Interessenten Zeitfracht und Nayak Anpassungen an den Tarifbedingungen vorgenommen werden. IGL ist hierzu in Tarifgesprächen mit den Spitzen des Bieterkonsortiums. Sollte der Deal für die airberlin Technik klappen, könnten insgesamt rund 300 Arbeitsplätze an den Standorten Berlin und Düsseldorf erhalten werden. IGL vertritt einen Großteil der Belegschaft, die durch eine Übernahme ihren Arbeitsplatz behalten könnte. Die Jobbörsen der IGL hätten gezeigt, dass der Arbeitsmarkt für Techniker gut sei. Es brauche also ein ordentliches Angebot für die Belegschaft, um einen Anreiz zum Bleiben zu geben, erklärt Daniel Flohr, Leiter Tarifpolitik bei IGL.
Nach dem Veto des Vorstands der Vereinigung Cockpit (VC) gegen den Wachstumstarifvertrag bei der Eurowings-Deutschland (EW-D) hat die Geschäftsführung der Eurowings kürzlich mitgeteilt, auch den Flugbegleitern, die sie dringend für ihr Wachstum braucht, Arbeitsplätze bei der Eurowings-Deutschland zu verwehren. Es würden demnach nur Angebote für Eurowings-Europe (EW-EU) erfolgen. Auch wenn UFO Vereinbarungen getroffen hatte, die Arbeitsbedingungen für Kabinenmitarbeiter bei EW-EU in großen Teilen gemäß den Tarifbedingungen der deutschen Gesellschaft auszugestalten, ist dies aus Sicht der Gewerkschaft ein völlig unnötiger Affront gegen die ohnehin verunsicherten Bewerber, die zum Großteil von der insolventen airberlin zur Eurowings wechseln.
Die Luftfahrt der Zukunft steht vor der großen Herausforderung, ihre Emissionen deutlich zu senken. Die Digitalisierung der Luftfahrt eröffnet dafür neue Wege, schon in der Designphase sparsamer Flugzeuge das Gesamtsystem Luftfahrt zusätzlich effizienzsteigernd mitzudenken und später im Betrieb die passgenaue und kosteneffektive Wartung zu revolutionieren.
Michael Garvens, Chef des Flughafens Köln/Bonn, ist ab sofort beurlaubt worden. Dies hat der Aufsichtsrat in einer Sondersitzung beschlossen. Hintergrund sind nach verschiedenen Berichten Verdachtsmomente der Untreue. Intransparenz sei schon länger ein Gebahren unter Garvens gewesen. Freistellungen von angestellten über absurd lange Zeiträume, nur zögerliche Ertüchtigungen der Infrastruktur bis hin zu Zahlungen ohne Gegenleistung sind die Punkte, für die sich teils auch schon die Staatsanwaltschaft interessieren soll. Daher hat sich nun der Aufsichtsrat, unter anderem mit der Beurlaubung, eingeschaltet.
Zur Eröffnung des Louvre Abu Dhabi bot Etihad Airways hunderten internationalen Besuchern am vergangenen Samstag ein ganz besonderes Erlebnis: Die Airline flog mit einem Airbus A380 im Tiefflug über das von Jean Nouvel entworfene Kunsthaus und begrüßte das neue Museum so auf spektakuläre Art und Weise.
Airbus Helicopters hat kürzlich ein Entwicklunsprogramm für das ballistische HForce Waffensystem an der H145M abgeschlossen. Dies beinhaltete auch Feuertests in der Basis Pápa Airbase in Ungarn.
Die Debatte in der Hamburgischen Bürgerschaft zu den Jahresberichten von Senat und Fluglärmschutzbeauftragte und der Volkspetition für ein konsequentes Nachtflugverbot zwischen 22:00 und 06:00 Uhr ergab klare Signale für mehr Fluglärmschutz insbesondere während der Nacht. Fraktionsübergreifend besteht großes Einvernehmen, dass die Anzahl der Flugbewegungen während der gesetzlichen Nachtruhe deutlich reduziert werden müssen. Die Fraktionen sehen sich weiterhin dem sogenannten 16-Punkte-Plan zur Reduzierung der luftverkehrsbedingten Belastungen durch den Betrieb des innerstädtischen Verkehrsflughafens "Helmut Schmidt" verpflichtet.
Mit 29. März 2018 nimmt Volotea eine neue Direktverbindung ab Wien auf. Bilbao, die größte Stadt im Baskenland in Spanien, wird im Sommerflugplan 2018 zweimal wöchentlich bedient. Nach Marseille, Nantes und Genua ist Bilbao bereits die vierte Destination, die die spanische Fluglinie ab Wien aufnimmt. Die Hafenstadt Bilbao ist die größte Stadt im Baskenland. Als wichtiger Standort für die Automobil-Zulieferungsindustrie beherbergt sie auch eines der sechs weltweiten Guggenheim-Museen als sehenswerte touristische Destination. Insgesamt gibt es am Flughafen Wien gerade 45 wöchentliche Verbindungen nach Spanien.