In den vergangenen Tagen haben die Piloten des Lufthansa-Konzerns dem Lufthansa Management in großer Geschlossenheit demonstriert, dass sie hinter der Tarifpolitik der VC stehen. Die Lufthansa zeige jedoch keine Bereitschaft zu einer Lösung. Dabei scheint jedes Mittel recht, die VC in der Öffentlichkeit zu diskreditieren – auch, um die Politik zu einem faktischen Verbot von Spartengewerkschaften zu drängen. Aussagen der Lufthansa, dass man nach vielen Monaten der Auseinandersetzung nicht wisse, was die VC eigentlich wolle, seien schlicht unaufrichtig, so die Gewerkschaft.
Training in lockerer Atmosphäre: Die MTU Aero Engines hat auch dieses Jahr wieder junge Frauen dazu eingeladen, an den Stiftungstagen der MTU Studien-Stiftung teilzunehmen. Diese Stiftung richtet sich an Frauen, die ein naturwissenschaftlich-technisches Studium absolvieren und sich professionelle Unterstützung mit Rat und Tat wünschen. "Wir möchten mit der Stiftung speziell junge Frauen dabei unterstützen, ihre Stärken vor allem in technischen Berufen zu nutzen und sich in einer von Männern dominierten Berufswelt durchzusetzen", kommentiert Gudrun Bauer, die Vorsitzende der Stiftung. Das Leitthema der Stiftungstage in diesem Jahr war "Zeit- und Projektmanagement".
Vom erneuten Streik, zu dem die Vereinigung Cockpit die Piloten der Lufthansa bis Dienstag 23:59 Uhr aufgerufen hat, ist am Köln Bonn Airport soweit nur die München-Strecke betroffen. 25 Lufthansa-Flüge von und nach München fallen im Streikzeitraum aus, sieben am heutigen Montag und 18 am morgigen Dienstag. Die Zahl der von den Ausfällen betroffenen Passagiere schätzt der Flughafen auf etwa 2.600. Die Lufthansa-Töchter wie Germanwings oder Lufthansa Cargo sind vom Streik nicht betroffen. Allerdings soll nun auch auf Langstrecken gestreikt werden.
Nachdem die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit für Montag und Dienstag, den 20. und 21. Oktober, im Zeitraum von 13:00 Uhr (20. Oktober) bis 23:59 Uhr (21. Oktober) MESZ einen deutschlandweiten Streik auf allen Lufthansa-Flügen mit Maschinen vom Typ Airbus A320-Familie, Boeing 737 und Embraer angekündigt hat, arbeitet Lufthansa mit Hochdruck an Sonderflugplänen für den Streikzeitraum. Der Sonderflugplan soll für die ersten 24 Stunden des Streiks Gültigkeit haben. Den zweiten Sonderflugplan für den Folgezeitraum hat die Fluggesellschaft am Montag, den 20. Oktober, gegen 13:00 Uhr veröffentlicht.
Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit kündigt den nächsten Streik an. So sollen die Piloten der Lufthansa Passage von Montag, 20.10.2014, 13:00 Uhr bis Dienstag, 21.10.2014, 23:59 Uhr erneut in Streik treten. Betroffen sein werden alle Flüge der Lufthansa Passage mit Flugzeugen vom Typ Airbus 320-Family, Boeing 737 und Embraer deutschlandweit. Die Piloten wehren sich gegen die Abschaffung ihrer Übergangsversorgung.
Nach zwölf Stunden Streik kehrt Germanwings zum Normalbetrieb zurück. Erste Flüge starteten heute kurz nach Mitternacht von Köln/Bonn nach Tanger und Marrakesch sowie von Hannover nach Izmir. Für Freitagmorgen wurde bereits wieder normaler Flugbetrieb erwartet. Germanwings absolvierte trotz des Streiks der Pilotengewerkschaft Cockpit circa 80 Prozent der für Donnerstag vorgesehenen Flugverbindungen.
Germanwings reagiert mit einem Ersatzflugplan auf den Streik der Pilotengewerkschaft Cockpit. Diese hatte ihre Mitglieder für heutigen Donnerstag zwischen 12:00 und 24:00 Uhr zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. 80 Prozent aller 500 Flüge, die für Donnerstag geplant waren, werden jedoch stattfinden. Etwa 100 – vornehmlich innerdeutsche – Flüge müssen gestrichen werden. Die stattfindenden Flüge werden von freiwilligen Piloten der Germanwings, Lufthansa und Eurowings geflogen.
Im Düsseldorfer Stadtteil Lichtenbroich ist heute eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Bombe soll noch heute gegen 20:00 Uhr entschärft werden. Der Flugbetrieb ist durch die Maßnahme nicht beeinträchtigt. Durch die behördlich angeordneten Sicherheitsmaßnahmen wird die Anreise zum Flughafen aufgrund umfassender Straßensperrungen ab 19:00 Uhr deutlich erschwert. Von westlicher Richtung ist der Airport über die Autobahn A52 und die Danziger Straße erreichbar.
Die Vereinigung Cockpit (VC) kündigt für morgen, 16. Oktober 2014 weitere Streiks an. Die Piloten der Germanwings werden am Donnerstag von 12:00 bis 23:59 Uhr ihre Arbeit niederlegen. Betroffen sind alle Flüge der Germanwings deutschlandweit. Die Piloten kämpfen damit gegen die Abschaffung Ihrer Übergangsversorgung. Ziel des Arbeitskampfes ist ein neuer Tarifvertrag für alle Piloten. Bedauerlicherweise habe die Lufthansa alle Kompromissvorschläge der VC nicht aufgegriffen und mauere weiter.
Die Flughafen Zürich AG hat beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) Änderungen des Betriebsreglements zur Genehmigung eingereicht. Dabei geht es u.a. um eine Entflechtung der An- und Abflugrouten im Osten des Flughafens. Das neue Betriebsreglement wird öffentlich aufgelegt. Die Flughafenbetreiberin hat beim Bund zudem ein Plangenehmigungsgesuch für Schnellabrollwege ab den Pisten 28 und 34 eingereicht. Dieses wird ebenfalls öffentlich aufgelegt. Die Anpassungen des Betriebsreglements werden unter dem Titel Betriebsreglement 2014 zusammengefasst.