In drei wirtschaftlich starken Quartalen konnten alle relevanten Kennzahlen der Flughafen-Wien-Gruppe deutlich verbessert werden. Dies mit Steigerungen bei Umsatz, EBITDA und Nettogewinn. Eine weitere Reduktion der Nettoverschuldung hat ihr Jahresziel, unter 400 Mio. Euro zu liegen, bereits erreicht.
Nach der Streikankündigung der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) fordert Lufthansa die Gewerkschaft zu weiteren Gesprächen auf. Lufthansa hatte der VC noch am frühen Morgen ihr Angebot für eine Schlichtung der Vergütungstarifverträge der Piloten von Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings erneuert. Bereits Anfang November hatte das Unternehmen dieses Angebot gemacht, da es beiden Seiten nicht gelungen war, in den Verhandlungen eine Einigung zu erzielen.
Die führende portugiesische Fluggesellschaft TAP erneuert die Kabinenausstattung ihrer Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge mit Sitzen des deutschen Flugzeugsitzherstellers Recaro Aircraft Seating. Bislang wurden einige der 41 Flugzeuge der A320 Familie der Airbus-Flotte von TAP, die in das Retrofitprogramm miteinbezogen sind, mit den Recaro Sitzen SL3510 und BL3530 ausgestattet.
Im Oktober 2016 sind 2.662.445 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Plus von 8,6 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Anzahl Lokalpassagiere stieg im Oktober 2016 um 9,3 Prozent auf 1.998.350. Die Zahl der Umsteigepassagiere stieg um 6,5 Prozent auf 658.972. Der Transferanteil lag im gleichen Zeitraum bei 24,8 Prozent (minus 0,5 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr). Im Oktober 2016 erhöhte sich die Anzahl Flugbewegungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,3 Prozent auf 23.809 Starts oder Landungen.
Am Montag erklärte die Vereinigung Cockpit (VC) in Frankfurt das Scheitern der Verhandlungen über die Vergütung des Cockpitpersonals der Lufthansa. Damit ist ab sofort bei Lufthansa und Lufthansa Cargo mit Arbeitskampfmaßnahmen zu rechnen. Die genaue Dauer und der Umfang der Maßnahmen werden mit einem Vorlauf von 24 Stunden bekannt gegeben. Seit mittlerweile mehr als fünf Jahren hat es für die Piloten der Lufthansa keine Gehaltsanpassung mehr gegeben, während Lufthansa im gleichen Zeitraum einen Gewinn von über fünf Milliarden Euro eingefahren hat. Zusätzlich hat die Inflation in dieser Zeit zu einem deutlichen Kaufkraftverlust geführt.
Rund 400 Fachleute haben am Dienstag, 15. November, an der Technologie-Konferenz der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH in Langen teilgenommen. Thema war der Umgang mit Unbemannten Luftfahrtsystemen, sogenannten Drohnen. Als für die Sicherheit im Luftraum zuständiger Organisation kommt der DFS bei der künftigen Anwendung von Unbemannten Luftfahrtsystemen eine wichtige Rolle zu.
Nach Angaben der Deutschen Flugsicherung DFS sind die Piloten mit dem Fluginformationsdienst (FIS) der DFS generell sehr zufrieden. Das sei das Ergebnis einer Umfrage, an der 2.120 Befragte teilgenommen haben. Rund 93 Prozent der FIS-Nutzer zeigen sich sehr zufrieden oder zufrieden mit dem Dienst. Über 80 Prozent der Teilnehmer geben an, FIS häufig oder sogar bei jedem Flug aktiv zu nutzen, etwa 18 Prozent nutzen den Dienst eher selten. Rund 91 Prozent zeigen sich mit der Verfügbarkeit von FIS sehr zufrieden oder zufrieden. Ebenso hoch wird die Qualität der Informationen bewertet. Besonders positiv werden die FIS-Mitarbeiter beurteilt: Rund 98 Prozent bescheinigen ihnen eine hohe Professionalität. Weniger gute Noten erteilen die Nutzer der Frequenzbelastung bei schönem Wetter.
Am 10. November hatte der Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments über mehr als 1.100 Änderungsanträge zur Stärkung der vorgeschlagenen neuen "Grundverordnung" der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) abzustimmen. Damit ist eine solide Grundlage für den "Trilog" mit dem Rat der Verkehrsminister und der EU-Kommission Anfang 2017 geschaffen. Die Vereinigung Cockpit begrüßt außerdem eine Reihe weiterer Verbesserungen, die vom Verkehrsausschuss verabschiedet wurden.