Das Jahr 2014 wurde für Flugzeubauer Pilatus aus der Schweiz zum erfolgreichsten in der Firmengeschichte. Noch nie zuvor konnte ein so hoher Umsatz erreicht werden: Mit 1,174 Milliarden Franken wurde dieser im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 16 Prozent gesteigert. Und noch nie zuvor hat Pilatus ein so gutes Betriebsergebnis erarbeitet. Mit 200 Millionen Franken ist es sogar um 38 Prozent höher als im Jahr zuvor. Dazu geht es nicht nur in der Produktion und der Geschäftsfliegerei an sich, sondern auch bei Entwicklung spürbar voran.
Die Lufthansa Technik AG präsentiert auf der Aircraft Interiors Expo in Hamburg ihr Kabinen-Portfolio mit Inflight-Entertainment, Lichtkonzept, medizinischer Versorgung oder Sitzkonfigurationen – als Entwicklungsbetrieb und gleichzeitig Ideenschmiede, der Entwickler, Hersteller und Instandhaltungsbetrieb mit sechs Jahrzehnten Erfahrung vereint. Mit dem eigenständigen Geschäftsbereich "Original Equipment Innovation" hat Lufthansa Technik zudem im zurückliegenden Jahr die Aktivitäten rund um Entwicklung und Produktion von Kabinen-Produkten in einer Hand gebündelt und die organisatorischen Grundlagen für einen Ausbau der Position als Herstellungsbetrieb geschaffen.
Dortmund Airport erweitert sein Ausbildungsangebot. Neben jährlich vier Auszubildenden zu Servicekaufleuten im Luftverkehr baut der Dortmunder Airport sein Ausbildungsprogramm damit um eine weitere Stelle aus. Im Luftfrachtbereich des Ruhrgebietsflughafens besteht ab August die Möglichkeit zur Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik. Interessierte können sich noch bis zum 01. Juni 2015 bewerben. Während der dreijährigen Ausbildung werden die verschiedenen Lagerbereiche im Cargo-Service durchlaufen. Sendungsannahmen von Luft-, Seefracht und Warenlieferungen, Einlagerung und Verladung und die Dokumentation der Sendungen gehören zu den zentralen Tätigkeiten.
Ein einjähriges Mädchen ist auf einer Rolltreppe am Flughafen Köln/Bonn, die im Terminal 1 hinunter zur Gepäckausgabe führt, verletzt worden. Das Kind, das in Begleitung seiner Mutter war, ist mit einem Finger in den Kamm am Ende der Treppe geraten. Dabei wurde ein Glied des kleinen Fingers abgetrennt. Das Mädchen hatte Zeugenaussagen zufolge schon die Rolltreppe verlassen und die Gepäckausgabe erreicht. Es muss dann wieder zurück zur Rolltreppe gelaufen sein. Das Mädchen wurde in ein Kölner Krankenhaus gebracht. Der Unfallhergang wird nun von der Polizei untersucht.
Die Taskforce, die am vergangenen Donnerstag in einem Spitzengespräch zwischen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Vertretern der deutschen Luftfahrt zu möglichen Konsequenzen aus dem Germanwings-Unglück vereinbart wurde, hat in Berlin ihre Arbeit aufgenommen. Die Ergebnisse aus ihrer Arbeit sollen helfen, die richtigen Schlüsse aus dem womöglich mit Vorsatz des Piloten verursachten Absturz und Vorbereitungen für die Sicherheit in der Luftfahrt zu ziehen. Die Ergebnisse sollen in die Diskussionen auf europäischer und internationaler Ebene einfließen, also bei EASA, ICAO und IATA.
Ryanair hat heute ihre Passagier- und Auslastungsstatistik für März 2015 veröffentlicht. Die Passagierzahlen stiegen im März demnach um 28 Prozent auf über 6,67 Millionen beförderte Fluggäste. Auch Auslastung stieg um zehn Prozent auf 90 Prozent. Diesen Anstieg führt die Low-Cost-Airline auf eine offensive Frühbucherstrategiezurück. Dadurch sei die Auslastung im deutlich ausgeweiteten Winterflugplan besser als erwartet angestiegen. Zu neuen Zielen im Streckenplan und erhöhten Frequenzen kommen laut der Airline Neuerungen wie eine neue Kabineneinrichtung in den Flugzeugen, ein ausgeweitetes Bordmenü aber auch geringere Flughafengebühren.
In der Zeit vom 09. bis zum 12. April 2015 finden am Flughafen Frankfurt wieder Vermessungsflüge statt. Die Instrumentenlandesysteme (ILS) der Nordwest-Landebahn werden für beide Betriebsrichtungen (Ost- und Westwetterlage) auf ihre Genauigkeit hin vermessen. Außerdem wird die einwandfreie Funktion einer weiteren Navigationseinrichtung, der Entfernungsmesseinrichtung (Distance Measuring Equipment, DME), überprüft. Dies geschieht mittels kreisförmiger Flüge im Abstand von 18 bzw. 45 Kilometern zum Flughafen. Die Kreisflüge berühren im Norden die Region Gießen/Wetzlar, im Osten Gelnhausen, im Süden Mannheim, im Westen Bad Kreuznach und werden in einer Flughöhe von rund 1.500 Metern stattfinden.
Die Erich-Becker-Stiftung wurde 1988 gegründet und verfolgt das Ziel, Nachwuchswissenschaftler bei der Forschung im Bereich Luftverkehr, Mobilität und Logistik zu fördern. Die Stiftung der Fraport AG hat auch im vergangenen Jahr wieder junge Wissenschaftler bei der Erstellung von akademischen Arbeiten finanziell unterstützt. Dafür stellte sie im Jahr 2014 einen Betrag von 95.000 Euro zur Verfügung, Förderschwerpunkt war das Thema Nachhaltigkeit im Luftverkehr. In den 27 Jahren seit ihrer Gründung hat die Stiftung nahezu 2,9 Millionen Euro für die Anfertigung von Diplom-, Master- und Studienarbeiten sowie Dissertationen und Habilitationsschriften bewilligt.
Die Piloten der ADAC-Luftrettung sehen sich mit der Zunahme der Drohnen einer steigenden Kollisionsgefahr ausgesetzt. Denn für Rettungshubschrauber stellen auch kleinere Modelle eine ernstzunehmende Gefahr dar. Für die Außenkontrolle von Hochhäusern oder spektakuläre Luftaufnahmen werden Drohnen, wie ferngesteuerte Multikopter mit integrierter Funkkamera, von Profis zwar schon lange eingesetzt. Seit diese Fluggeräte erschwinglich geworden sind, nutzen sie aber auch immer mehr Hobby-Piloten. Die Bandbreite reicht von kleinen Spielzeugen für den Flug durchs heimische Wohnzimmer bis zu mehreren tausend Euro teuren High-Tech-Geräten. Der Freizeitspaß birgt aber Gefahren für Luftfahrzeuge.
Embraer Executive Jets feiert die Auslieferung des 100. in Melbourne, Florida, produzierten Phenom-Jets. Die Phenom 300 war 2014 zum zweiten Mal in Folge das meistausgelieferte Business-Flugzeug. Fünf Jahre nach ihrem Start hat die Phenom 300 mittlerweile 57 Prozent Marktanteil bei den leichten Jets. Der Flugzeugtyp wird seit drei Jahren in dem Werk produziert. Das Werk in Melbourne nahm 2011 seinen Betrieb auf, mit dem Bau der Phenom 100, die Phenom 300 wird seit August 2012 dort gebaut.
Erneut kann in Richtung Norden die Anschlussstelle Schnelsen-Nord – und damit der Hamburger Flughafen – nur über den verbleibenden rechten Fahrstreifen erreicht werden: Von Dienstag, 07. April bis Donnerstag, 09. April werden im Hamburger Gebiet auf der A7 die Überholfahrstreifen während der Nachtstunden gesperrt. Verkehrsteilnehmer aus Richtung Süden mit Ziel Flughafen sollen der Beschilderung zum Flughafen genau folgen und sich rechts zu halten. Die Autobahn kann lediglich über den verbleibenden rechten Fahrstreifen an den Anschlussstellen Schnelsen und Schnelsen-Nord verlassen werden.