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Kollision und Absturz zweier deutscher Eurofighter

 

25. Jun 2019 - 02:33 Uhr


Info und News

Kollision und Absturz zweier deutscher Eurofighter

Zwei Eurofighter Militärflugzeuge sind am Montag zwischen dem Fleesensee und dem Drewitzer See in Mecklenburg-Vorpommern zusammengestoßen und abgestürzt. Dabei wurde ein Pilot der Bundeswehr verletzt, ein weiterer konnte nur noch tot geborgen werden.


Am 24.06. gegen 14:00 Uhr haben Bürger aus dem Bereich Nossentiner Hütter über den Polizeinotruf mitgeteilt, dass zwei Eurofighter abgestürzt waren. Zudem sollen zwei Fallschirme gesichtet worden sein. Sofort wurden alle verfügbaren Funkstreifenwagen zum Einsatzort geschickt. Die Polizei konnte bestätigen, dass zwei Flugzeuge abgestürzt sind. Eine Absturzstelle befindet sich im Bereich des Fliegerdenkmals zwischen Silz und Jabel in einem Waldgebiet. Das zweite Flugzeug ist auf einem Feld am Waldrand südwestlich der Ortschaft Nossentiner Hütte abgestürzt.


Gegen 14:45 Uhr konnte ein Pilot in etwa 20 Meter Höhe in einem Baum im Bereich Nossentiner Hütte gefunden und gerettet werden. Er gab sofort ein Lebenszeichen von sich und wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Mit zahlreichen Polizeibeamten, zwei eigenen und einem Polizeihubschrauber aus Brandenburg, mehreren Polizeidiensthunden, Beamten der Wasserschutzpolizei, der Bereitschaftspolizei und der Rettungshundestaffel wurden die Suchmaßnahmen nach dem zweiten Piloten intensiviert. Gegen 15:50 Uhr wurden Leichenteile in der Nähe von Silz aufgefunden. Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg und der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg waren zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz.


Eurofighter: Zusammenstoß in der Luft


Das Polizeipräsidium Neubrandenburg war mit etwa 290 Polizeibeamten und drei Polizeihubschraubern im Einsatz. Die Abarbeitung des beschriebenen Flugunfalls liegt im Zuständigkeitsbereich der Luftwaffe der Bundeswehr. Aus diesem Grund wurden Kräfte der Bundeswehr an den Ereignisort gebracht. Alle weiteren Ermittlungen wurden an die Bundeswehr übergeben. Die Kampfjets absolvierten eine Manöverübung. Wie es dabei zur Kollision kam ist noch unklar. Die Eurofighter trugen bei dem Flug keine Bewaffnung und waren mit je zwei Mann Besatzung unterwegs.


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