Die Lufthansa Gruppe berichtet für das erste Halbjahr 2015 eine solide Geschäftsentwicklung und eine Ergebnissteigerung in allen operativen Geschäftsfeldern. Das Adjusted EBIT verbesserte sich im Vorjahresvergleich um 290 Mio. Euro auf 468 Mio. Euro. Der Umsatz bis zum 30. Juni stieg im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres um 8,5 Prozent auf 15,4 Mrd. Euro, davon entfielen 12,1 Mrd. Euro auf Verkehrserlöse. Die Durchschnittserlöse der Passagierairlines der Lufthansa Gruppe stiegen im ersten Halbjahr 2015 vor allem währungsbedingt um 2,4 Prozent. Ohne den Rückenwind eines schwächeren Euros hätten sich die Durchschnittserlöse entsprechend der Prognose jedoch deutlich negativ entwickelt.
Für die MTU Aero Engines AG bedeutet Nachhaltigkeit vor allem Produktverantwortung über die gesamte Wertschöpfungskette. Deutschlands führender Triebwerkshersteller versteht darunter einen integrativen Ansatz, der in die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens sowohl ökologische als auch soziale Aspekte einbezieht. Der dritte Bericht des Unternehmens für die Jahre 2013/2014 vereint erstmals die Berichterstattung nach den beiden Standards UN Global Compact und Global Reporting Initiative (G3.1) und deckt alle europäischen Standorte der MTU ab.
Austrian Airlines hat das zweite Quartal 2015 trotz Krisen im Osten mit einem deutlich positiven Ergebnis von 36 Millionen Euro abgeschlossen. Aufgrund des traditionell schwachen und verlustbringenden 1. Quartals beläuft sich das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) im 1. Halbjahr auf -17 Mio. Euro (1. Halbjahr 2014: -41 Mio. Euro). Grund für die deutliche Verbesserung sind höhere Erlöse und geringere Kosten nach der Restrukturierung. Auch der billigere Treibstoff hatte einen positiven Effekt, dieser wurde jedoch durch erhöhte Technikkosten und Mehrkosten durch den stärkeren US-Dollar neutralisiert.
Der Umsatz der MTU Aero Engines AG ist im ersten Halbjahr 2015 um 21 Prozent auf 2.202,0 Mio. Euro gestiegen (1-6/14: 1.815,8 Mio. Euro). Das Unternehmen erzielte einen Ergebniszuwachs1 von 25 Prozent auf 212,8 Mio. Euro (1-6/14: 170,7 Mio. Euro). Die Ergebnismarge nahm von 9,4 Prozent auf 9,7 Prozent zu. Der Gewinn nach Steuern2 kletterte um 33 Prozent auf 147,2 Mio. Euro (1-6/14: 111,0 Mio. Euro). Die MTU erwartet jetzt einen Umsatz von etwa 4.600 Mio. Euro für 2015. Bisher war sie von rund 4.400 Mio. Euro ausgegangen (2014: 3.913,9 Mio. Euro).
Der Aufsichtsrat der MTU Aero Engines AG hat einstimmig die Verlängerung des Vertrages mit dem Vorstand Programme Michael Schreyögg um fünf Jahre beschlossen. Die Laufzeit des neuen Vertrages beginnt am 01. Juli 2016. Michael Schreyögg übernahm im Juli 2013 als Vorstandsmitglied die Verantwortung für die zivilen und militärischen OEM-Programme der MTU, die das Serien- sowie das Ersatzteilgeschäft, die Supply Chain und die Informationstechnologie beinhaltet. Seit Anfang 2015 zählt auch Marketing und Sales der MTU Maintenance zum Vorstandsressort Programme.
Konzern investiert 500 Millionen Euro in Innovationen bis 2020. Passagierflotten der Lufthansa Group mit neuem Treibstoff-Effizienzrekord. Engagement im aktiven Schallschutz und in der Klimaforschung ausgeweitet. Verbessertes Talent Management implementiert. Gesellschaftliches Engagement neu ausgerichtet. Um das Reisen für ihre Fluggäste noch effizienter, nachhaltiger und attraktiver zu gestalten, setzt die Lufthansa Group verstärkt auf ein vernetztes Innovationsmanagement und investiert bis 2020 500 Millionen Euro in Innovationen.
Der brandenburgische Wirtschaftsminister Albrecht Gerber hat der MTU Maintenance Berlin-Brandenburg in Ludwigsfelde am Donnerstag einen Besuch abgestattet. Empfangen wurde der Minister vom Geschäftsführer des MTU-Standorts André Sinanian. Albrecht Gerber war vor allem von dem Engagement des Unternehmens zur Standortsicherung der Luftfahrtindustrie in Brandenburg beeindruckt. Bei seinem Werksbesuch konnte sich der Wirtschaftsminister von der Leistungsfähigkeit des Standorts und dessen rund 600 Mitarbeiter im MTU-Werk überzeugen. Er informierte sich über die Instandsetzung von Flugzeugtriebwerken, Industriegasturbinen und deren Reparaturverfahren.
Die Sabre Corporation und Virgin Australia verlängern ihren bestehenden Technologievertrag und vertiefen ihre Zusammenarbeit. Die Vereinbarung umfasst nun auch den Einsatz von SabreSonic, wodurch elementare Airline-Prozesse, wie Reservierungen, Inventar und Abflugkontrollen optimiert und automatisiert werden – Fluglinien können so differenziertere Kundenerlebnisse anbieten.
Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) hat der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) vorgeworfen, ihre angeblich marktbeherrschende Stellung auszunutzen, um "Monopolrenditen" in unangemessener Höhe zu erwirtschaften. Dieser Vorwurf wird vom Flughafenverband ADV zurückgewiesen. Der Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV Ralph Beisel stellt klar: "Die vom BDF erhobenen Vorwürfe sind völlig haltlos: Kein einziger deutscher Flughafen kann derzeit kostendeckende Entgelte am Markt durchsetzen. Alle Flughäfen zahlen ca. zehn bis zu 50 Prozent der Kosten drauf."
Der Münchner Airport verzeichnete im ersten Halbjahr 2015 in allen Verkehrssegmenten Zuwächse: Mit 19,4 Millionen Fluggästen wurde in den ersten sechs Monaten dieses Jahres erneut ein Passagierrekord erzielt. Dies ist ein Plus von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. "Wir sind auf gutem Weg, die Marke von 40 Millionen Fluggästen erstmals innerhalb eines Kalenderjahres zu überspringen, wie wir das Anfang des Jahres bereits angekündigt haben.", erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG), Dr. Michael Kerkloh.
Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) fordert die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) zu mehr Kostentransparenz und sinkenden Gebühren für die Bestandsflughäfen Tegel und Schönefeld auf. Dies erklärte BDF-Geschäftsführer Michael Engel heute anlässlich der Vorstellung der neuen Entgeltordnungen der FBB, die ab dem 01.01.2016 in Tegel und Schönefeld gelten sollen. Für den Flughafen Tegel hatte die FBB in ihrem Geschäftsbericht 2014 erst jüngst einen neuen Rekordüberschuss von 88,1 Mio. Euro ausgewiesen – ein Plus von rund 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ergebnisse für den Flughafen Schönefeld veröffentlicht die FBB in ihrem Geschäftsbericht nicht.