Die nördliche Start- und Landebahn am Flughafen Berlin Brandenburg wird in der zweiten Jahreshälfte 2014 noch vor der Eröffnung des BER saniert. Der Aufsichtsrat stimmte einem entsprechenden Beschluss der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH zu. Der Flugverkehr am Flughafen Schönefeld soll während der Bauzeit von mehreren Monaten temporär über die südliche Start- und Landebahn erfolgen.
Im November wurde das Safety Management System SMS des Hannover Airports durch die TÜO GmbH Böblingen zertifiziert. Der Hannover Airport ist damit der erste Verkehrsflughafen in Deutschland, der über eine Zertifizierung im Bereich Safety Management verfügt. Das SMS gewährleistet die Sicherheit des am Flughafen im luftseitigen Bereich tätigen Personals sowie die betriebliche Sicherheit im Allgemeinen.
Zukünftig nutzt die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH die Europäische Luftfahrtdatenbank European AIS Database (EAD) für ihre Flugberatungsdienste. Die EAD wurde im Auftrag der Europäischen Organisation für Flugsicherung EUROCONTROL entwickelt und hält statische und dynamische Luftfahrtinformationen bereit.
Der Leipzig/Halle Airport ist Deutschlands zweitgrößtes Luftfrachtdrehkreuz, an dem 2012 insgesamt 863.665 Tonnen umgeschlagen wurden. Seit 2008 betreibt DHL am Standort ihr europäisches Drehkreuz. Der Leipzig/Halle Airport ist seit 2009 zudem Heimatflughafen der AeroLogic, eines Joint Ventures der DHL Express und Lufthansa Cargo. Die Post will ihr DHL-Logistik-Center nun ausbauen.
Wolken können für die Erdatmosphäre sowohl einen wärmenden wie auch einen kühlenden Effekt haben. In aktuellen Klimamodellen sind detaillierte Bedingungen des Klimafaktors Wolke bisher noch unscharf erfasst. Es fehlen präzise Messungen, wie sich Wasser, Wasserdampf, Eispartikel und Wassertröpfchen bildende Aerosolpartikel in den hochaufragenden Kumuluswolken verteilen. Neue Messflüge in diese Regionen sollen diese Wissenslücke schließen helfen.
Das Schweizer Bundesgericht hat in seinem Urteil vom 13. November das Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL auf eine fehlende Rechtsgrundlage beim Verbot von Ultra-light-Flugzeugen hingewiesen. Das Urteil bedeutet nun aber nicht, dass damit UL-Fluggeräte künftig automatisch zugelassen sind.
Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) hat ein erdgasbetriebenes Blockheizkraftwerk in Betrieb genommen und ersetzt damit das alte Heizkraftwerk Nord. Die FSG investierte insgesamt rund 12,5 Mio. Euro in das Energieversorgungsprojekt. Mittels Kraft-Wärme-Kältekopplung spart die Anlage im Vergleich zum bisherigen Betrieb jährlich etwa 4.800 Tonnen CO2 ein.
Das Schweizer Flugaufsichtsbehörde BAZL hat ein neues Lärmschutzkonzept des Flughafens Zürich genehmigt. Es sieht Schutzmaßnahmen für rund 1.300 Liegenschaften im Süden des Flughafens vor. Diese sind besonders von den morgendlichen Südanflügen betroffen. Der Flughafen wird aber noch zu einem weitergehenden Schutzkonzept verpflichtet.
Neuer Service für Passagiere am Flughafen Köln-Bonn: Ab sofort können die Reisenden auf den Abflugmonitoren in den Terminals des Köln Bonn Airport sehen, mit wie vielen Minuten Wartezeit sie vor den Sicherheitskontrollen rechnen müssen.
Gestern Nachmittag wurde "Christoph 53", der am Flughafen Mannheim stationierte Hubschrauber der DRF Luftrettung, zu seinem 20.000. Einsatz alarmiert. Zwei Einsätze hatte die Besatzung schon geleistet, einen dringenden Patiententransport zwischen Kliniken und einen Notfalleinsatz, als um 15:55 Uhr wieder der Alarm schrillte.
Der Winterdienst des Dresdner Flughafens ist für den ersten Schnee gewappnet. 140 Mitarbeiter der Bereiche Verkehr, Technik und des Abfertigers PortGround GmbH sind für den Wintereinsatz ausgebildet. Nach dem Prinzip "Schieben, Kehren, Blasen" befreien sie eine insgesamt 76 Fußballfelder große Fläche von Schnee und Eis.
Zwei der neuesten Mitglieder aus der Familie der zweistrahligen Hubschrauber von Eurocopter, die Next-Generation EC175 und die EC145 T2, starten zur einer dreiwöchigen Tour durch Asien um Unternehmern im Öl- und Gasgeschäft, VIP, Charter, Militär und Sicherheitskräften ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.
Am 17. Februar 2010 hatte der Bundesrat in der Schweiz eine spezielle Verordnung erlassen, die es erlaubt, nächtliche Testflüge mit dem ersten Prototypen von Solar Impulse außerhalb der Öffnungszeiten des Flugplatzes Payerne durchzuführen. Heute hat die Landesregierung die Geltungsdauer dieser Verordnung bis Ende 2016 verlängert. Damit kann auch der zweite Prototyp sowohl tags- als auch nachtsüber Testflüge durchgeführen.