Wie können Flugzeuge Treibstoff sparen? Durch Veringerung des Luftwiderstandes. Dazu sollte Luft das Flugzeug möglichst gleichmäßig umströmen – das ist im Flug aber fast nie der Fall. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat im Projekt LamAiR (Laminar Aircraft Research) gezeigt, wie eine möglichst gleichmäßige Umströmung erreicht werden kann.
Der erste Messetag der ILA Berlin Air Show begann für die Allgemeine Luftfahrt auf dem "roger Airfield" mit einer Weltpremiere: Erstmals flog das Solarflugzeug "Elektra One Solar" vor internationalem Publikum und bewies den vollständigen und 100 Prozent emissionsfreien Wirkungskreislauf von Sonnenenergie und Flugzeug. Mit der Ankunft auf der ILA 2012 hat das Entwicklungsunternehmen PC-Aero den ersten komplett solaren Flug demonstriert. Über Solarpanele auf den beiden Tragflächen und dem Rumpf wird die notwendige Energie zum Fliegen generiert. Gleichzeitig sorgt ein Solarstromakku im Flugzeug für die Energieredundanz und liefert den vorab am Boden gespeicherten Solarstrom bei Nicht-Sonnen-Wetterlagen zuverlässig an den Motor. Die "Elektra One Solar" fliegt täglich im Vorführprogramm der ILA Berlin Air Show und kann auf dem "roger Airfield" zwischen den Vorführungen besichtigt werden.
Ein Flügelholm mit sinusförmigem Steg aus Kohlenstofffaserverbundstoffen (CFK) wurde von Premium AEROTEC entwickelt und gefertigt und damit eine Anwendungsmöglichkeit für CFK-Materialien im Flügelbau aufgezeigt. Das Bauteil entstand in einem zweijährigen Technologieprojekt in Zusammenarbeit mit Boeing. Einen entsprechenden Demonstrator präsentiert Premium AEROTEC auf der ILA in Berlin (Halle 2, Stand 2405).
Morgen startet die Internationale Luft- und Raumfahrtsaustellung ILA. Erstmals findet die ILA auf dem neuen Veranstaltungsgelände Berlin ExpoCenter Airport westlich vom Flughafen Berlin Brandenburg statt. Mehr als 1.200 Aussteller werden erwartet. Prof. Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung des Flughafens Berlin Brandenburg: "Die ILA ist das Schaufenster für die Luft- und Raumfahrtkompetenz der Region Berlin-Brandenburg. Wir freuen uns sehr, dass das Berlin ExpoCenter Airport jetzt direkter Nachbar des Flughafens Berlin Brandenburg ist. Der neue Standort bietet hervorragende Bedingungen für eine erfolgreiche ILA."
Das zuständige Registergericht der Stadt Frankfurt am Main hat mit dem heutigen Tag den Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt, Peter Feldmann, in den Aufsichtsrat der Fraport AG bestellt. Feldmann übernimmt das Mandat von Jutta Ebeling, das die ehemalige Bürgermeisterin der Stadt zum 31. August dieses Jahres niedergelegt hatte. Das Mandat gilt zunächst bis zum Ablauf der Hauptversammlung 2013.
Studierende deutscher Hochschulen können wieder Vorschläge für Experimente beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einreichen, die entweder auf einem BEXUS-Ballon im Herbst 2013 oder einer REXUS-Rakete im Frühjahr 2014 durchgeführt werden sollen. Bis zu 20 Experimente können insgesamt darauf untergebracht werden. Jeweils zwei Ballone und Raketen starten dann vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden. Einsendeschluss ist der 22. Oktober 2012.
Im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA ist Astrium für die Entwicklung wie auch die Produktion der ATV (Automated Transfer Vehicle) verantwortlich. „Albert Einstein“, der vierte von Astrium gebaute europäische Raumtransporter, ist nun auf dem Weg zum europäischen Weltraumbahnhof Kourou (Französisch-Guayana).
Der Entwurf des Lärmaktionsplans für den Flughafen Frankfurt ist da und wird von Montag, 3. September, bis Freitag, 5. Oktober, zur Einsicht ausgelegt. Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger haben Gelegenheit, den Plan einzusehen und ihre Meinung schriftlich zu äußern.
Die ADAC-Luftrettung GmbH setzt seit Mai 2012 zur Erhöhung der Flugsicherheit bei Dunkelheit Nachtsichtgeräte (Night Vision Goggles) ein. Die auf Restlichtverstärkung basierenden Geräte bieten der Besatzung die Möglichkeit, auch bei vollständiger Dunkelheit Hindernisse wie Stromleitungen, Masten oder Windräder zu erkennen.
Ob Unfall, Herzinfarkt oder Schlaganfall – in der Notfallrettung zählt jede Minute. Während der Landung werden die Piloten jedoch häufig behindert: "Die Landefläche sollte mindestens 25 mal 25 Meter groß sein", erklärt Karl-Heinz Heitmüller, Sicherheitsmanager der DRF Luftrettung. "Stehen Fahrzeuge oder Schaulustige im Weg oder fahren Fahrzeuge unter dem landenden Hubschrauber hindurch, erschwert dies den Zugang zur Unfallstelle und gefährdet die sichere Landung des Hubschraubers." Auch nach der Landung wird ein sicherer Abstand zum Hubschrauber oft nicht eingehalten: "Interessierte laufen häufig an den Hubschrauber heran, während sich die Rotorblätter noch drehen", so Heitmüller. "Das kann zur Lebensgefahr führen."
Philippine Airlines (PAL) hat mit Airbus einen Festauftrag über 34 A321ceo-, zehn A321neo- und zehn A330-300-Flugzeuge unterzeichnet. Der Kauf dieser Flugzeuge erfolgt im Rahmen eines umfangreichen Flottenmodernisierungsprogramms der Airline. Die ersten Flugzeuge sollen im Jahr 2013 ausgeliefert werden.