Der MC-21-300, der neue Passagierjet aus Russland, wird für den Start des Testflugprogramms im Werk des Konsortiums Irkutsk Aviation vorbereitet.
EUROCONTROL CEO Safety Conference in Frankfurt – Am 10. und 11. Mai trafen sich dazu insgesamt 66 CEO sowie Safety Manager europäischer Flugsicherungsorganisationen. Bei der im Turnus von zwei Jahren stattfindenden Veranstaltung gab es zwei Schwerpunkte: Zum einen ging es um die Frage, wie sich die Flugsicherungsorganisationen gegen Cyber-Angriffe auf ihre technische Infrastruktur schützen können. Zum anderen wurde die Frage diskutiert, welche Vorgaben und Zielwerte zum Thema Safety in der nächsten Regulierungsperiode sinnvoll sind. "Managing complexity in a fast changing world" war das Motto der EUROCONTROL CEO Safety Conference, die unter Regie der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH stattfand.
Delta Air Lines aus Atlanta will von Airbus 30 weitere A321ceo kaufen. Die Bestellung ist schon die vierte der größten Current Engine Option-Version von Delta. Die erste A321 war im März 2016 an die US-Fluggesellschaft ausgeliefert worden. Viele A321 für Delta sollen dabei vom neuen US-Werk von Airbus in Mobile kommen.
Die Lufthansa Group habt mit ihren Fluggesellschaften im April 2017 rund 11,2 Millionen Fluggäste an Bord ihrer Flugzeuge begrüßt. Dies entspricht einer Steigerung von 25,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die angebotenen Sitzkilometer lagen um 15,8 Prozent über dem Vorjahr, gleichzeitig konnte der Absatz um 25,2 Prozent gesteigert werden. Daraus ergibt sich ein Sitzladefaktor, der mit 82,3 Prozent um 6,2 Prozentpunkte höher ausfällt als im April 2016. Damit hat die Lufthansa Group sowohl bei der Zahl der Passagiere als auch bei der Auslastung ihrer Flugzeuge neue Rekordwerte für den Monat April erreicht.
Drohnen-Startup "Airbus Aerial": Airbus verkündet die Firmengründung, die Aufnahme des Geschäftsbetriebs die Gründung eines US-Standorts auf der Fachmesse und Konferenz AUVSI Xponential in Dallas. Im Mittelpunkt des Geschäfts von Airbus Aerial, das sowohl in den USA als auch in Europa ansässig sein soll, steht die Entwicklung neuer Bilddatendienste. Diese Dienste sollen auf Basis der weltweit besten Software- und Luft- und Raumfahrttechnologien belastbare Daten von Drohnen, Satelliten, hoch fliegenden Luftfahrzeugen und anderen Quellen liefern und auswerten.
Mehreinnahmen von mehr als 54 Mrd. Euro kennzeichnen die aktuelle Steuerschätzung des Bundes für den Zeitraum bis 2021. Die Vereinigung Cockpit (VC) spricht sich dafür aus, Teile der zusätzlichen Steuereinnahmen auch für die Stärkung der deutschen Luftverkehrswirtschaft und damit auch zur Sicherung von gut 800.000 Arbeitsplätzen zu nutzen. Die Luftverkehrsabgabe ist 2011 eingeführt worden, um kurzfristig zur Haushaltsentlastung beizutragen, als aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise die Steuereinnahmen weggebrochen sind. Diese Situation ist nun vorbei und die Begründung für die Luftverkehrsabgabe als zusätzliche Belastung der Branche entfallen. So sieht es auch das Bundesverkehrsministerium in seinem kürzlich vorgelegten Luftverkehrskonzept.
airberlin beförderte innerhalb des weltweiten Streckennetzes im April 2.004.969 Fluggäste. Dabei legten die Passagiere 3,349 Milliarden Passagierkilometer (RPK) zurück. Der Sitzladefaktor belief sich im Monat April auf stabile 82,8 Prozent. Bei der Kapazitätsentwicklung hat airberlin bei einer fortlaufenden Kapazitätsanpassung 2,447 Millionen Sitze und 4,044 Milliarden Sitzplatzkilometer (ASK) angeboten. Das Geschäftsjahr 2016 und das erste Quartal 2017 stehen bei der Fluggesellschaft ganz im Zeichen der Umstellung auf das neue Geschäftsmodell. Strukturelle Probleme des alten Geschäftsmodells sowie hohe Restrukturierungskosten prägen die Berichtszeiträume.
Die Eckwerte am Frankfurter Flughafen sollen ab dem Winterflugplan 2017/18 von 100 auf 104 pro Stunde erhöht werden. Eckwerte beschreiben die maximal möglichen Starts und Landungen, die innerhalb einer Stunde durchgeführt werden dürfen. Das Board of Airline Representatives in Germany (BARIG) unterstützt grundsätzlich eine Kapazitätserweiterung an Deutschlands größtem Flughafen. Dennoch kritisiert der Verband, der rund 100 nationale und internationale Fluggesellschaften vertritt, scharf die durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Einvernehmen mit dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung erfolgte Genehmigung des Fraport-Antrages zur Erhöhung der Eckwerte.
Lufthansa Cargo unterstützt das Projekt Cargo Human Care (CHC), das vor nun zehn Jahren gegründet wurde, von Anfang. CHC wurde von Mitarbeitern der Lufthansa Cargo und Ärzten aus Deutschland mit dem Ziel, den ärmsten Menschen in Not in Kenia unbürokratisch und nachhaltig zu helfen, ins Leben gerufen. Medizin und Ausbildung sind die Eckpfeiler des Engagements: Heute betreibt der Verein ein Waisenhaus für 120 Kinder, eine Medizinstation, in der 50 deutsche Ärzte regelmäßig im Einsatz sind, sowie ein Jugendheim für die Berufsausbildung der Schulabgänger des Waisenhauses. Der Fracht-Carrier stellt unter anderem die Flugtickets für die Ärzte sowie freie Transportkapazität für medizinische Geräte zur Verfügung.
Die Fraport AG hat im letzten Geschäftsjahr die selbstgesteckten Klimaschutzziele für das Jahr 2020 deutlich vor der Zeit erfüllt. Vor diesem Hintergund hat sie sich, nunmehr für das Jahr 2030, in Anlehnung an den Klimaschutzplan der Bundesregierung neue Klimaschutzziele gesetzt. Bis dahin sollen die CO2-Emissionen aus der Geschäftstätigkeit der Fraport AG am Standort Frankfurt auf 80.000 Tonnen gesenkt werden. Gegenüber dem Stand von 1990, dem Basisjahr des internationalen Klimaschutzabkommens, entspricht dies einer Minderung von 65 Prozent. Die relative Emisson pro Verkehrseinheit (ein Passagier beziehungsweise 100 kg Fracht oder Post) soll auf 0,9 kg CO2 sinken.
Besuche einer interessierten Öffentlichkeit haben eine über sechzigjährige Tradition am Flughafen Zürich. Um die Faszination Fliegen auch den Passagieren näherzubringen und die Aufenthaltsqualität weiter zu erhöhen, lanciert die Flughafenbetreiberin nun eigens zwei Angebote. Passagiere im Dock E können nun auf einer Terrasse verweilen oder eine persönliche Führung mitten im Passagierbetrieb buchen. Beide Angebote erhöhen die Aufenthaltsqualität am Flughafen Zürich. Die Terrasse auf dem Dock E wird seit 08. Mai 2017 während bestimmter Zeitfenster für Passagiere, welche ab Dock E abfliegen, geöffnet. Inmitten der drei Pisten gelegen, bietet die Terrasse E frische Luft vor dem Abflug und eine spektakuläre Aussicht auf startende und landende Flugzeuge.
Ein Zwischenfazit der ersten vier Monate zeigt einen positiven Trend bei den Passagierzahlen am Paderborn-Lippstadt Airport. Bis Ende April starteten und landeten insgesamt 135.000 Passagiere an dem Flughafen. Das entspricht einem Zuwachs von rund 7,5 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Die positive Entwicklung beruht insbesondere auf den starken Passagierzuwächsen der Lufthansa-Verbindungen sowie der Antalya-Strecke. Mit den 34 wöchentlichen Anbindungen an die Drehscheiben München und Frankfurt und damit an das weltweite Streckennetz der Lufthansa konnten die Passagierzahlen in den ersten vier Monaten des Jahres um mehr als 14 Prozent gesteigert werden. Um mehr als 17 Prozent stiegen im gleichen Zeitraum die Passagierzahlen nach Antalya.