Die Passagierzahlen im Hause Lufthansa sind zwar gestiegen, jedoch waren die Verkehrserlöse aufgrund des anhaltenden Preisdrucks im Passagier- und Frachtverkehr mit minus 4,2 Prozent rückläufig. Die Umsätze der Lufthansa Group sind so in den drei Quartalen von Januar bis September um 1,8 Prozent auf 23,9 Milliarden Euro gesunken. "Die Lufthansa Group entwickelt sich in einem schwierigen Marktumfeld stabil", sagt Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG. "Dem Preisdruck im Luftverkehr begegnen wir mit konsequenter Kapazitäts- und Kostendisziplin. Unsere Strategie mit den drei Säulen Premium-Netzwerkairlines, Eurowings als erfolgreiche Zweitmarke und unseren weltweit führenden Servicegesellschaften zahlt sich aus. Unser Geschäft ist diversifiziert und robust. Wir sind zuversichtlich, im Gesamtjahr an das gute Vorjahresergebnis anknüpfen zu können."
Lufthansa Technik entwickelt mit dem Partner Aerolite Max Bucher AG eine neue Generation von Patiententransporteinheiten (Patient Transport Unit, PTU NG) für die Intensivbetreuung in VIP- und Sondereinsatzflugzeugen. In der PTU NG sind von der europäischen (EASA) und US-Luftfahrtbehörde (FAA) zertifizierte Technologien der beiden Partner integriert. Sie kann im Linien- und VIP-Betrieb in Flugzeugen von Airbus und Boeing eingesetzt werden. Die erste PTU NG wurde bereits an eine große Fluggesellschaft verkauft.
Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung die Änderung der Verordnung über den Flugsicherungsdienst (VFSD) genehmigt. Die Neuerungen betreffen die Ausarbeitung eines Mehrjahresprogramms für die Flugsicherungsdienste auf Regionalflugplätzen und das Inkasso der Gebühren für die An- und Abflugsicherung auf den Landesflughäfen. Die An- und Abflugsicherungsdienste auf den Flugplätzen der Kategorie II – Bern-Belp, Buochs, Grenchen-Solothurn, La Chaux-de-Fonds-Les Eplatures, Lugano-Agno, Samedan, Sitten und St. Gallen-Altenrhein – verursachen jährliche Kosten von rund 35 Millionen Franken.
Nach der heute erfolgten Ankündigung, dass Ryanair künftig auch Flüge ab Deutschlands größtem Flughafen Frankfurt anbietet, fordert das Board of Airline Representatives in Germany (BARIG) eine Gleichbehandlung von neuen und bereits in Frankfurt operierenden Fluggesellschaften. Laut der gemeinsamen Interessensvertretung von rund 100 nationalen und internationalen Airlines muss jegliche Ermäßigung bei den Flughafengebühren für alle gelten und darf einzelne nicht bevorzugen. "Frankfurt gehört nachweislich zu den mit Abstand teuersten Flughäfen in ganz Europa. Die sehr hohe Gebührenlast führt dazu, dass viele Fluggesellschaften die Wirtschaftlichkeit ihrer Frankfurt-Verbindungen überprüfen müssen", sagt BARIG-Generalsekretär Michael Hoppe.
Wie kann Fliegen noch umweltschonender gestaltet werden? Diese Frage richtet airberlin aktuell fächerübergreifend an Studierende. Einzelpersonen oder Gruppen können noch bis 22. Januar 2017 ein maximal zweiseitiges Konzept per E-Mail einreichen. Die beste Idee wird mit einem Fluggutschein in Höhe von 2.000 Euro belohnt. "Für Studenten ist das Flugzeug heutzutage ein häufig genutztes Verkehrsmittel. Wir suchen nun kreative Köpfe, die mit frischem Blick gemeinsam mit uns nachhaltige Maßnahmen für eine umweltfreundliche Luftfahrt entwickeln", sagt airberlin Chief Commercial Officer Julio Rodriguez.
Austrian Airlines bietet im Winter 2016/17 107 Destinationen in 56 Ländern an. Der österreichische Flagcarrier konzentriert sich im Winterflugplan vermehrt auf touristische Ziele: So geht es neu seit 25. Oktober 2016 einmal pro Woche mit einer Boeing 767 nach Havanna auf Kuba. Zusätzlich werden die Malediven und Mauritius bis zu zwei Mal pro Woche direkt aus Wien angesteuert. Colombo in Sri Lanka wird im Winterflugplan einmal pro Woche angeflogen. Nach Marrakesch bietet die Airline diese Saison einen zusätzlichen Flug und somit bis zu zwei wöchentliche Verbindungen an. Damit gleicht Austrian die starke Saisonalität aus und fliegt sowohl im Winter wie auch im Sommer eine interessante Auswahl an sonnigen Destinationen an.
Lufthansa Technik hat die erste Bestellung des innovativen "chair"-Flugzeugsitzes von einem ungenannten Kunden erhalten. Die modular aufgebaute VIP-Produktfamilie "chair" erhielt im Mai für die 9-g- und die 16-g-Varianten (g-Kraft = Lastvielfaches) die ETSO-Zertifizierung (European Technical Standard Order). Der Geschäftsbereich Original Equipment Innovation der Lufthansa Technik in Hamburg ist sowohl für alle Fragen rund um die Lufttüchtigkeit der Sitze als auch für die abschließenden Zulassungen verantwortlich. Die Produktion der Sitze übernimmt INAIRVATION, das Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa Technik und F/LIST.
Während die Lufthansa Passage nach fast 50 Jahren Abschied von der Boeing 737 nimmt, beginnt für die Lufthansa Technik mit der Boeing 737 MAX in Kürze das nächste Kapitel in der scheinbar unendlichen Geschichte dieses so eng mit dem Standort Hamburg verbundenen Flugzeugs. Nach Ausmusterung des letzten Bobbys bei der Lufthansa betreut die Lufthansa Technik aktuell 562 Boeing 737 überwiegend der Next Generation von weltweit 43 Kunden. Anfang der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hatte zunächst die Boeing 707 binnen kürzester Zeit die einstigen Stars der Langstrecke vom Himmel verdrängt.
Ryanair hat heute bekannt gegeben, dass ab März 2017 eine neue Basis in Frankfurt am Main (die 85. Basis insgesamt) eröffnet wird. Mit zwei stationierten Flugzeugen sollen vier neuen Strecken nach Palma de Mallorca (PMI), Alicante (ALC) und Málaga (AGP) in Spanien sowie Faro (FAO) in Portugal angeflogen werden.