Der Düsseldorfer Flughafen knackt die 24 Millionen-Marke. Noch nie starteten und landeten so viele Menschen in einem Jahr am größten Airport Nordrhein-Westfalens. Und dies trotz der diesjährigen Insolvenz der airberlin, immerhin die bis dahin größte Airline am Standort. Am Mittwoch, 20. Dezember, begrüßten Thomas Schnalke, Sprecher der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens, und Eurowings-Geschäftsführer Dr. Jörg Beißel den 24-millionsten Fluggast in Düsseldorf. Am Ende dieses Jahres werden voraussichtlich etwa 24,5 Millionen Passagiere den Flughafen genutzt haben. Dies ist ein Plus von rund 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei den Flugbewegungen erwartet der Airport eine Steigerung von etwa 1,8 Prozent.
Durchbruch für Eurowings: Die Low-Cost-Fluglinie der Lufthansa Group hat mit ver.di und der Vereinigung Cockpit (VC) kurz vor Weihnachten jeweils einen Tarifvertrag Wachstum für den Flugbetrieb Eurowings Deutschland vereinbart. Damit ist das Wachstum in allen Flugbetrieben der Eurowings kurzfristig sichgestellt, sagt Eurowings Geschäftsführer Jörg Beißel. Crews können sich also ab sofort nicht nur bei Eurowings Europe, sondern auch beim Flugbetrieb Eurowings Deutschland bewerben. Stellen für Kapitäne, Copiloten, Purser und Flugbegleiter sollen laut Beißel ab sofort ausgeschrieben werden.
Das Maßnahmenpaket zur finanziellen Restrukturierung des Bodensee-Airports erhält eine deutliche Bestätigung durch die Gremien der Stadt Friedrichshafen und des Bodenseekreises. Damit können alle notwendigen Investitionen bis 2022 wie vorgesehen getätigt und der Flughafen langfristig stabil aufgestellt werden. Ebenso wird damit eine höhere Entschuldung ermöglicht. Der Gemeinderat der Stadt Friedrichshafen und der Kreistag des Bodenseekreises haben dem vorgelegten Maßnahmenpaket zugestimmt. Die Restrukturierung sieht für die kommenden drei Jahre seitens der Gesellschafter neue Darlehen in Höhe von insgesamt 17,4 Mio. Euro vor. Davon werden 12,0 Mio. Euro für die Tilgung von bisherigen Darlehen verwendet, um die Zinslast zu senken. Mit den verbleibenden 5,4 Mio. Euro wird ein Teil der anstehenden Investitionskosten (insgesamt rund 13,2 Mio. Euro) bis 2022 gedeckt.
Wenige Tage vor Weihnachten gab es am Flughafen schon Geschenke: Heute Vormittag begrüßte der Köln Bonn Airport seinen 12-millionsten Fluggast in diesem Jahr. Mit einem Eurowings-Fluggutschein wurde Anke Zirpins aus Hilden in Terminal 1 empfangen. Damit hatte die 44-Jährige nicht gerechnet. Sie war zum Airport gekommen, um mit Eurowings in den Kurzurlaub nach Klagenfurt zu starten. Flughafenchef Michael Garvens begrüßte Anke Zirpins vor dem Abflug persönlich. Über Frau Zirpins, freute sich der noch-Airport-Chef Garvens aber ganz besonders. Mit Ihr durchbricht der Flughafen zum ersten Mal in seiner Geschichte in einem Jahr die 12-Millionen-Schallmauer. Dieses Ereignis zeigt einen stetigen Erfolgskurs, auf dem sich der Airport befinde, so Garvens.
Das Erreichen der 2.000.000-Passagiergrenze zum Ende dieses Jahres bleibt das erklärte Ziel des Dortmunder Flughafens. In der letzten Aufsichtsratssitzung im laufenden Jahr 2017 wurde daher noch einmal gespannt ein Blick auf die Verkehrsentwicklung am Dortmund Airport gerichtet. Der Ruhrgebietsflughafen konnte die Passagierzahlen über das gesamte Jahr betrachtet kontinuierlich steigern. Die Quartalsbilanzen verdeutlichen den eingetretenen Passagierzuwachs: 1,8 Prozent Passagier-Plus im ersten Quartal, 2,7 Prozent Passagier-Plus im zweiten Quartal, 3,3 Prozent Passagier-Plus im dritten Quartal.
Die Flughafen Köln/Bonn GmbH hatte kürzlich ihren Chef, Michael Garvens aufgrund von Verdachtsmomenten der Untreue beurlaubt, musste diese Entscheidung jedoch gerichtlich Anfang Dezember wieder zurücknehmen. Jetzt haben sich beide Parteien auf folgende Sprachregelung geeinigt, die gleichzeitig das Ausscheiden von Garvens bedeutet: "Der Aufsichtsrat der Flughafen Köln/Bonn GmbH und Herr Michael Garvens haben sich heute auf die einvernehmliche Beendigung der Tätigkeit von Herrn Garvens als Geschäftsführer zum 31. Dezember 2017 verständigt. Grundlage ist eine am heutigen Tag geschlossene Aufhebungsvereinbarung, die die wechselseitigen Interessen berücksichtigt..." so der Flughafen am gestrigen Freitag.
Das Passagieraufkommen am Flughafen Leipzig/Halle verzeichnete im November dieses Jahres zweistellige Zuwachsraten und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 20,5 Prozent auf 156.536. Im Zeitraum von Januar bis November erhöhte sich die Zahl der Fluggäste um 7,9 Prozent auf 2.239.694. Getragen wird das Wachstum zum einen von der Entwicklung des Linienverkehrs. Besonders positiv entwickelte sich zum anderen die Nachfrage zu touristischen Zielen in Ägypten, Griechenland und Tunesien. Die Anzahl der Flugbewegungen stieg im November um elf Prozent auf 6.032 Starts und Landungen. In den ersten elf Monaten wurden insgesamt 64.005 Flugbewegungen erfasst, 8,3 Prozent mehr als 2016.
Nach der Pleite der Mutter airberlin hat am gestrigen Mittwoch auch die Ferienflugtochter FlyNiki Insolvenz angemeldet. Die Ankündigung der EU-Kommission, die Übernahme der FlyNiki trotz weiterer Zugeständnisse des LH-Konzerns nicht zu genehmigen, hat Lufthansa bewogen, ihren Kaufantrag zurückzuziehen. Das Wachstum bei Eurowings und Lufthansa, das auch durch die airberlin-Insolvenz vorangetrieben wird, erzeugt aber gerade den Bedarf für tausende Arbeitsplätze im Lufthansakonzern. Auch nach der geplatzten Übernahme ist der Lufthansakonzern der absolute Profiteur der airberlin-Pleite.
Delta Air Lines hat bei Airbus 100 moderne A321neo in der Airbus Cabin Flex-Konfiguration (ACF) in Auftrag gegeben. Die US-Fluggesellschaft will mit dem größten Mitglied der Airbus Single-Aisle-Familie ihren künftigen Bedarf an effizienteren Flugzeugen höherer Kapazität decken.
"Christoph Niedersachsen" ist auf dem Weg zu einem Einsatz. Draußen ist es dunkel, trotzdem können die beiden Piloten alles deutlich sehen, denn sie tragen Nachtsichtgeräte. Seit dem Herbst liefen Schulungen an der Hannoveraner Station der DRF Luftrettung, jetzt nutzen die Besatzungen die hochmodernen Geräte standardmäßig bei Ihren nächtlichen Einsätzen.
Werner Brandt hat sein Mandat im Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG aus persönlichen Gründen mit Wirkung zum 31. Dezember 2017 niedergelegt. Der ehemalige Finanzvorstand von Fresenius Medical Care und SAP ist seit 2008 Mitglied im Lufthansa-Aufsichtsrat und leitet seit 2014 den Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats.
Im November 2017 sind 2.088.637 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Plus von 3,4 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Anzahl Lokalpassagiere stieg im November 2017 um 5,2 Prozent auf 1.456.469. Der Transferanteil lag bei 30,0 Prozent (-1,3 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr). Die Zahl der Umsteigepassagiere sank um 0,8 Prozent auf 626.096. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,7 Prozent auf 20.303 Starts oder Landungen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 117,1 Fluggästen 3,7 Prozent über dem Vorjahresniveau.