Eine Frau verstärkt ab sofort die Luftrettungs-Staffel des ADAC. Melanie von Allwörden sitzt seit dieser Woche am Steuer eines Rettungshubschraubers und ist damit deutschlandweit die erste verantwortliche Pilotin in Diensten der Gelben Engel. Stationiert ist die 34-Jährige bei der Luftrettung im brandenburgischen Perleberg.
Nach neuneinhalb Monaten Bauzeit und einer einmonatigen Testphase wird das neue non Schengen-Terminal am Berner Flughafen durch Frau Regierungsrätin Barbara Egger offiziell eingeweiht. Der Beitritt der Schweiz zu den Abkommen von "Schengen und Dublin" bedeutete eine tiefgreifende Umstellung der bisherigen Betriebsabläufe für die Schweizer Flughäfen per 29. März 2009, weshalb neben dem Schengen auch ein non Schengen-Terminal notwendig wurde.
Die Beechcraft Vertrieb und Service GmbH bietet neuerdings im Rahmen ihrer umfangreichen Modifikationsleistungen für King Ai--Modelle der 200er Serie auch die Umrüstung auf 5-Blatt-Propeller an. Dabei werden die herkömmlichen 4-Blatt Propeller aus Metall durch die leichteren 5-Blatt Composit- Propeller des Herstellers MT-Propeller ersetzt, für die das Unternehmen erst vor kurzem die nötige EASA-Zulassung erhielt.
Am Samstag hat die ARA-Flugrettungs GmbH an ihrer Station in Fresach/Kärnten gemeinsam mit Vertretern aus Politik, von Polizei, Wasserrettung, Feuerwehr, Bergrettung sowie dem OEAMTC einen neuen Notarzthubschrauber in Dienst genommen. Die Maschine des Typs BK 117 C-1 ist noch moderner und leistungsfähiger als der bisher eingesetzte Hubschrauber und optimal für die alpine Flugrettung in Kärnten geeignet.
Um sich ein Bild über die derzeitigen Lebensumstände der Bevölkerung verschaffen zu können und um für schnelle Hilfe zu sorgen, fliegen führende Mitglieder der Hilfsorganisationen Humedica und World Concern, mit dem Heli Aviation Hubschrauber "German Help Three", direkt in die Krisengebiete. Die Dringlichkeit und der Sicherheitsaspekt sowie die Anwesenheit des Direktors für Gesundheit und Hygiene der Provinz Garissa, machen den Einsatz eines Hubschraubers für dieses Vorhaben dringend notwendig.
Der dreihundertste von den vier Partnerunternehmen des europäischen Konsortiums gefertigte Eurofighter Typhoon wurde heute von Cassidian an die spanische Luftwaffe, Ejercito del Aire, ausgeliefert. Mit diesem Meilenstein ist der Eurofighter Typhoon das einzige Mehrzweckkampfflugzeug der neuesten Generation, das die beeindruckende Zahl von 300 in Betrieb befindlichen Flugzeugen erreicht.
Die europäische Trägerrakete Ariane 5, die von Astrium entwickelt und gefertigt wird, startete heute erfolgreich vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana). Als eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der EADS spezialisiert sich das Unternehmen auf zivile und militärische Raumfahrtsysteme und Dienstleistungen."Der 46. erfolgreiche Start in Folge bestätigt die Zuverlässigkeit von Astrium als Hauptauftragnehmer der Ariane," sagte François Auque, CEO von Astrium.
Aufgrund der Streikankündigung der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) kann es am Donnerstag, dem 4.8.2011, zwischen 6 und 12 Uhr (Ortszeit) zu folgenden Einschränkungen im deutschen Luftraum kommen: Im Zuständigkeitsbereich der DFS innerhalb der Fluginformationsgebiete (FIR) Bremen, Langen und München sowie der Rhein UIR werden keine Flugverkehrskontrollfreigaben erteilt.
Während des Fliegerevents Tannkosh vom 26. bis 28. August in Tannheim verlost die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH an jeden hundertsten gelandeten Piloten eine neue elektronische Version des Luftfahrthandbuchs AIP VFR für den Sichtflieger in Deutschland, den „Visual Flight Guide“. Außerdem präsentiert die DFS ihre Luftfahrtpublikationen und den Fluginformationsdienst (FIS).
Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH hat heute der Fluglärmkommission (FLK) ihr Abwägungsergebnis der An- und Abflugrouten für den neuen Flughafen Berlin-Brandenburg-International (BBI) vorgestellt. Zuvor hatte die DFS dem Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) als Entscheidungsinstanz das Ergebnis der Abwägung zugeleitet.
Astrium hat gemeinsam mit seinen Konsortialpartnern bei der Antriebsherstellung Avio SpA (Italien) und SNECMA (Groupe SAFRAN, Frankreich) einen Zusatzvertrag im Wert von 60 Millionen Euro mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) unterzeichnet. Diese Nachtragsvereinbarung ist Teil des nächsten europäischen Trägersystems, "Future Launchers Preparatory Programme" (FLPP), das ESA-Programm zur Vorbereitung der Trägersysteme von morgen. In Rahmen des Progamms wird bereits seit dem Jahr 2007 Arbeit im Gegenwert von über 100 Millionen geleistet.
In der Nacht vom 13. auf den 14. Juni 2011 und damit zwei Wochen früher als geplant wird der neue Kontrollturm am Flughafen Frankfurt in Betrieb genommen. Ursprünglich war die Inbetriebnahme für den 30. Juni geplant und wäre so mit dem Ferienbeginn in Hessen und Rheinland-Pfalz zusammengefallen. Da es wegen der Inbetriebnahme zu Beeinträchtigungen im Flugverkehr kommen wird, hat die DFS alle Anstrengungen unternommen, um diesen Termin vorzuverlegen.
Der Turboprop ist vor allem bei schwierigem Gelände der Spitzenreiter: bei unbefestigten Pisten und knapp bemessenen Start- und Landebahnlängen stellt er viele VLJs in den Schatten. Deshalb eignet er sich hervorragend für den Einsatz auf europäischen Regional- und City-Airports mit verhältnismäßig kurzen Bahnen. m gewerblichen Luftfahrtbetrieb unterliegen alle Flugzeuge den EU-OPS-Sicherheitsstandards, die Sicherheitszuschläge von 25 Prozent auf die Netto-Startstrecken und 43% auf die Landestrecken von Turboprop- Flugzeugen mit einem maximalen Abfluggewicht von 5,7 Tonnen vorgeben. Bei Jets liegt der Sicherheitszuschlag mit 67% auf die Landestrecke sogar noch höher. Dies bedeutet, dass auf Flugplätzen mit 1.000 Metern Rollbahn selbst kleine moderne Jets gewerblich nicht mehr wirtschaftlich einsetzbar sind.