TEXUS 51 ist am 23. April 2015 um 09:35 Uhr Mitteleuropäischer Zeit vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden in den Weltraum gestartet. Die 12,5 Meter hohe und 2,6 Tonnen schwere Forschungsrakete des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) trug vier deutsche Experimente aus Biologie und Materialforschung in eine Höhe von 259 Kilometern.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) organisiert vom 11. bis 15. Mai 2015 in Berlin die 36. Internationale Erdbeobachtungs-Konferenz ISRSE (International Symposium on Remote Sensing of Environment). Beachtung findet dabei auch die Weiterentwicklung der Fernerkundung durch Mikrosatelliten und Drohnen.
Während des US German Aerospace Roundtables (UGART) im Rahmen des 31. Space Symposiums haben das US-amerikanische Unternehmen Sierra Nevada Corporation (SNC) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Unterzeichnung für die Zusammenarbeit am neuen Projekt Dream Chaser bekanntgegeben.
Manchmal landet die Gemeine Miesmuschel (Mytilus edulis) als "Muscheln nach rheinischer Art" auf dem Teller oder wird in Belgien mit Pommes Frites serviert. Dass sie als Blutspender für Weltraumexperimente zum Einsatz kommen, ist eher selten. Auf der Internationalen Raumstation ISS ist dies jetzt aber der Fall.
Am 27. März werden zur Fortführung des Aufbaus des insgesamt 30 Satelliten umfassenden europäischen Satellitennavigationssystems Galileo die beiden nächsten Satelliten gestartet. Dazu wird es am Starttag um 14:00 Uhr MEZ eine Audiokonferenz geben. Die Galileo-Satelliten 7 und 8 sollen am 27. März um 22:46 Uhr MEZ (18:46 Uhr Ortszeit) von Europas Raumflughafen in Französisch-Guayana an Bord einer Sojus-Trägerrakete abheben. Nach einer orbitalen Testphase dürften sie Mitte des Jahres ihren Betrieb aufnehmen.
Die Raumsonde Dawn ist in ihrer Umlaufbahn um den Zwergplaneten Ceres angekommen – seit gestern 13:39 Uhr mitteleuropäischer Zeit, kreist sie um den Himmelskörper. Damit Dawn von Ceres‘ Anziehungskraft in einen Orbit gezogen werden konnte, bremsten die Ionentriebwerke die Raumsonde in 61.000 Kilometern Entfernung von dem Zwergplaneten ab.
Das fünfte Automatische Transferfahrzeug der ESA schloss mit seinem kontrollierten Wiedereintritt in die Erdatmosphäre und sicheren Verglühen über einem unbewohnten Gebiet des Südpazifik seine Mission zur Versorgung der Internationalen Raumstation (ISS) ab. Das Ende dieser Mission zu dem Zeitpunkt, als das Raumfahrzeug wie geplant um etwa 19:04 Uhr MEZ auseinanderbrach, markiert gleichzeitig das Ende des ATV-Programms der ESA. Mit diesem Programm wurde zur Versorgung der ISS das ausgefeilteste in Europa je entwickelte Raumfahrzeug konzipiert, das nach seinem Jungfernflug im Jahr 2008 in sechs Jahren vier weitere Starts absolvierte.