Um 22:29 Uhr wurde das erste Signal des Duos im Kontrollzentrum in Darmstadt empfangen. Am 14. März 2016 um 10:31 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) war die ExoMars 2016-Mission der Europäischen Weltraumagentur ESA und der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos vom russischen Kosmodrom Baikonur zu unserem Nachbarplaneten aufgebrochen.
Die Mission ExoMars 2016, bestehend aus mit dem Trace Gas Orbiter und dem Landemodul Schiaparelli, startete heute um 10:31 Uhr (09:31 Uhr GMT) an Bord einer russischen Proton-Rakete von Baikonur in Kasachstan. Die Meldungen über die erfolgreiche Separation des Orbiters, die Aktivierung der Solarpanele und den Empfang der ersten Signale werden heute Abend ab 22:10 Uhr (21:10 GMT) erwartet. Exomars 2016 ist eine gemeinsame Mission der europäischen Raumfahrtagentur ESA und der russischen Raumfahrtagentur Roscosmos. Die Mission besteht aus der Spurengassonde Trace Gas Orbiter (TGO) und Schiaparelli, dem Eintritts-, Anflug- und Landungsdemonstrator.
Nach dem erfolgreichen Start von Sentinel-2A im Frühjahr 2015 folgt mit Sentinel-3A nun ein weiterer Umweltsatellit des europäischen Copernicus-Programms ins All. Am 16. Februar soll der Radarsatellit an der Spitze einer Rockot-Rakete vom russischen Weltraumbahnhof in Plessezk starten.
Der erste Laserknoten des Europäischen Datenrelaissatellitensystems (EDRS) wird am 29. Januar von Baikonur in Kasachstan aus gestartet. EDRS, das bisher ehrgeizigste Telekommunikationsprogramm der ESA, ist einmaliges Vorhaben, mit dem die Infrastruktur für ein völlig neues Marktsegment der kommerziellen Satellitenkommunikation geschaffen werden soll. Als neue Datenautobahn im Weltraum soll EDRS unter Einsatz einer hochentwickelten Lasertechnologie einzigartige, echtzeitnahe Relaisdienste zur Übertragung von Massendaten zur Verfügung stellen und dadurch den Zugang zu zeitkritischen Daten, wie etwa für Notfalldienste im Katastrophenmanagement oder die Meeresüberwachung, revolutionieren.
Derzeit nur noch 385 Kilometer von der Oberfläche entfernt, fliegt die Raumsonde Dawn über Ceres hinweg. Das Ergebnis: Fotos, die den Zwergplaneten in der bisher besten Auflösung von 35 Meter pro Bildpunkt zeigen und die Wissenschaftler auf eine Oberfläche voller Krater, Risse, Aufwölbungen und helle Flecken blicken lassen.
Tim Peake ist der dritte ESA-Astronaut, der in diesem Jahr zur ISS aufbricht. Samantha Cristoforetti beschloss ihre 199-tägige Rekordmission im Juni, Andreas Mogensen absolvierte einen arbeitsreichen zehntägigen Flug im September.
Am 17. Dezember werden die beiden nächsten Satelliten für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo gestartet, womit in diesem Jahr die Zahl der Galileo-Satelliten in der Umlaufbahn verdoppelt wird. Die Galileo-Satelliten 11 und 12 sollen um 12:51 Uhr MEZ (08:51 Uhr Ortszeit Kourou) gemeinsam an Bord einer Sojus-Trägerrakete von Europas Raumflughafen in Französisch-Guayana aus abheben. Nach einer orbitalen Testphase dürften sie im kommenden Frühjahr ihren Betrieb aufnehmen. Mit diesem sechsten Galileo-Start, dem dritten in diesem Jahr, erhöht sich die Anzahl der Satelliten in der Umlaufbahn auf 12.