Seit dem 02. März 2004 ist Lander Philae an Bord der Rosetta-Sonde unterwegs zu seinem Ziel, dem Kometen Churyumov-Gerasimenko. Am 12. November 2014 wird er dort in 22,5 Kilometern Höhe über dem Kometen von der Sonde abgekoppelt und setzt – so der Plan – rund sieben Stunden später auf der Kometenoberfläche auf.
Gravitationswellen – vom deutschen Physiker Albert Einstein bereits 1916 auf der Grundlage seiner allgemeinen Relativitätstheorie vorausgesagt – erzählen uns die Geschichte unseres Universums. Wegen ihrer äußerst geringen Wirkung zweifelte Einstein allerdings daran, dass sie jemals nachweisbar wären.
Es wurde in der ägyptischen Historie gestöbert, neue Wortschöpfungen erfunden und nach geeigneten Vergleichen gesucht – insgesamt rund 8.300 Namensvorschläge für den Landeplatz J von Lander Philae auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko wurden beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der französischen Raumfahrtagentur CNES, der italienischen Raumfahrtagentur ASI und der europäischen Weltraumorganisation ESA eingereicht. Das "Steering Committee" des Landers stimmte als Jury ab und entschied sich für "Agilkia", die Insel, auf die der Tempel von Philae versetzt wurde.
Freude und Frust liegen manchmal nah beieinander. Während gestern die Cygnus-Raumkapsel mit Nachschub für die Raumstation ISS beim Start explodierte, startete am heutigen 29.10.2014, um 08:09 Uhr MEZ, das europäisch-russische Plasmakristall-Labor "PK-4" erfolgreich mit einer Progress Rakete vom Kosmodrom Baikonur zur internationalen ISS.
Der Komet Churyumov-Gerasimenko hat die Wissenschaftler nicht nur mit seiner ungewöhnlichen Form überrascht, sondern ist nun auch schon recht aktiv geworden. "Es gibt kräftig etwas zu sehen – und das fast über den gesamten beleuchteten Kometenkörper hinweg", sagt Dr. Ekkehard Kührt, wissenschaftlicher Leiter für die Rosetta-Mission im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Die NASA hat ein Foto des Weltraumteleskops Hubble veröffentlicht, das die bislang vielleicht am weitesten entfernte Galaxie zeigt. Die winzige Galaxie ist schätzungsweise 13 Mrd. Lichtjahre entfernt, und wird durch den Gravitationslinsen-Effekt wie durch eine Lupe auf der Hubble-Aufnahme vergrößert.
Ruag Space in Linköping hat von der Swedish Space Corporation (SSC) den Auftrag erhalten, das Steuerungssystem für die Höhenforschungsrakete Maxus zu aktualisieren. Das Upgrade für die Forschungsmission Maxus 9 mit einem GNC (Guidance, Navigation & Control System) der vierten Generation bringt die Steuerung der Rakete auf den aktuellen Stand der Technik. Höhenforschungsraketen werden verwendet, um wissenschaftliche Experimente an den Rand des Weltraums zu tragen, bevor Sie zurück auf die Erde fallen.
Nach detaillierten Untersuchungen steht nun fest, es wird der im September ausgewählte Landeplatz J auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko. Das Team im Lander-Kontrollraum des DLR kann sich somit definitiv auf die Landung auf dem Kopf des entenförmigen Kometen vorbereiten.
Seit Juni 2007 kreist der Radarsatellit TerraSAR-X um die Erde, im Juni 2010 folgte ihm sein Zwilling TanDEM-X ins All. Seit knapp vier Jahren werden nun beide Satelliten beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im engen Formationsflug betrieben. Die Satelliten nahmen dabei Daten für die neue globale Topographie der Erde auf.
Wenn sich heute, am 07. Oktober 2014, um 14:10 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) die Luke am amerikanischen Quest-Modul der Internationalen Raumstation ISS öffnet, beginnt für den deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst die wohl herausforderndste Aufgabe seines sechsmonatigen Aufenthaltes im All.