Der von Airbus Defence and Space entwickelte und gebaute Erdbeobachtungssatellit SPOT 7 ist am 30. Juni um 06:22 Uhr MEZ vom Satish Dhawan Space Centre in Indien an Bord einer PSLV-Trägerrakete (Polar Satellite Launch Vehicle) ins All gestartet. SPOT 7 wird den im selben Orbit positionierten Zwillingssatelliten SPOT 6 und die beiden sehr hochauflösenden Satelliten Pléiades 1A und Pléiades 1B ergänzen. Er wird um 180 Grad versetzt zu SPOT 6 um die Erde kreisen.
Zunächst wird Satellit AISat noch kräftig taumeln, nachdem ihn am 30. Juni 2014 eine Rakete vom indischen Startplatz Sriharikota 80 Kilometer nördlich von Chennai ins All transportiert hat. Doch sobald sich der Satellit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) stabilisiert hat, kommt sein Hauptakteur zum Einsatz.
Fußball-WM, verschiedenste Experimente unter anderem aus Medizin, Fluidphysik und Materialwissenschaften sowie die Vorbereitung eines Außenbordeinsatzes seiner Crewkollegen Alexander Skvortsov und Oleg Artemjew prägten die dritte Woche des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst auf der Internationalen Raumstation ISS.
Vier hoch-präzise einstellbare Triebwerks-Positioniermechanismen für die elektrischen Satelliten-Triebwerke bilden gemeinsam mit einer elektronischen Steuereinheit das gesamte Lenksystem der ESA Mission BepiColombo. Dieses Lenksystem wurde in nur knapp fünf Jahren bei Ruag Space in Wien entwickelt, gebaut und ausführlich getestet. Nach erfolgreichem Abschluss der System-Gesamttests bei Ruag Space wurden die vier Systeme an Airbus Defence and Space (ADS) zur Vorintegration auf einer Triebwerksplattform geliefert.
Eine Woche seiner auf 166 Tage angesetzten ISS-Mission "Blue Dot" ist nun vorbei – doch was hat der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst seit seiner Ankunft mit der Sojus-Kapsel auf der Internationalen Raumstation am 29. Mai 2014 um 05:52 Uhr unserer Zeit (09:52 Uhr Ortszeit Baikonur, 03:52 Uhr ISS-Zeit) eigentlich gemacht?
Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst startet am 28. Mai 2014 um 21:57 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom Weltraumbahnhof Baikonur (Kasachstan) an Bord einer Sojus-Trägerrakete zur Internationalen Raumstation ISS. Im Interview kurz vor dem Start erzählt er, was ihn im All erwartet und was er am meisten vermissen wird.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Europäische Raumfahrtorganisation ESA setzen ihre Kooperation in der Raumfahrtrobotik fort: Auf der ILA Berlin Air Show haben DLR-Vorstandsvorsitzender Prof. Johann-Dietrich Wörner und ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain ein seit Juni 2010 bestehendes "MoU" (Memorandum of Understanding) um weitere drei Jahre bis Ende 2016 verlängert.