Am Sonntag, 15. Februar, ist es soweit: Das fünfte und letzte Automated Transfer Vehicle (ATV) wird nach dem Abdocken von der Internationalen Raumstation ISS wieder in die Atmosphäre der Erde eintreten und auseinanderbrechen. Und eine Spezialkamera soll das Ende des europäischen Raumtransporters ATV-5 "Georges Lemaître" filmen. Die im Auftrag der europäischen Weltraumagentur ESA von der Ruag Space gebaute Spezialkamera, die so genannte ATV Breakup Camera wird den Wiedereintrittdokumentieren. Dies soll Daten liefern, die Aufschluss darüber geben, was beim Auseinanderbrechen eines großen Raumfahrzeugs genau geschieht
Die ESA und die Europäische Kommission zeigen am 24. Februar gemeinsam mit Airbus Defence and Space und der IABG in Ottobrunn bei München ein letztes Mal den High-Tech-Satelliten Sentinel-2A im Reinraum, bevor er verpackt und zum Start nach Französisch-Guayana verfrachtet wird. Projektleiter und Fachleute werden erklären, welche neuen Möglichkeiten Sentinel-2 durch seine Überwachung der Vegetation und der Nutzung von Landflächen auf der Erde eröffnen wird.
Das IXV der ESA ist startbereit: Am 11. Februar um 14:00 Uhr MEZ soll das "Intermediate eXperimental Vehicle" bzw. vorläufige experimentelle Raumfahrzeug an Bord einer Vega-Trägerrakete von Europas Raumflughafen in Französisch-Guayana aus abheben, um bei dieser Mission sein Verhalten beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zu testen.
Das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Bundesministerium für Verteidigung (BMVg) haben heute eine Ausführungsvereinbarung unterzeichnet, mit der die Zusammenarbeit zwischen DLR und BMVg in der gemeinsamen Satellitenmission Heinrich Hertz definiert wird. Die deutsche Mission soll 2019 starten.
Airbus Defence and Space hat mit den Streitkräften der Vereinigten Arabischen Emirate einen Vertrag für die Entwicklung, Herstellung und den Start des leistungsstarken optischen "Falcon Eye"-Satellitensystems zur Erdbeobachtung unterzeichnet. Die Vereinbarung umfasst den Bau von zwei hochauflösenden optischen Satelliten und die Bereitstellung eines Bodensystems zur Überwachung der Bilderfassung sowie zum Empfang und zur Verarbeitung der Bilddaten. Das Unternehmen wird dabei ein Team aus Industrieunternehmen, einschließlich Thales Alenia Space als Mithauptauftragnehmer, leiten. Der Vertrag, der von den VAE im August 2014 offiziell unterzeichnet wurde, tritt nun in Kraft.
Magnetfelder bewahren Planeten wie unsere Erde vor der starken ionisierten Partikelstrahlung der Sonne und anderer kosmischer Quellen. In den Science-Fiction-Filmen der legendären "Star Trek"-Reihe wird auch die "Enterprise" auf ihren Reisen zu fernen Sternen von einem Schutzschild umgeben, das diese starke Sternenstrahlung abschirmt. Noch ist so eine Technologie Science-Fiction.
Europas fünfter Galileo-Satellit – einer der beiden, die im August vom Sojus-Fregat-Träger VS09 in einer falschen Umlaufbahn ausgesetzt wurden – hat am Samstag, den 29. November 2014, sein erstes Navigationssignal aus dem Weltraum gesendet. Der Satellit hat seine Zielbahn erreicht, woraufhin seine Navigationsnutzlast eingeschaltet werden konnte. Nachdem sich der Satellit nun auf einer für Navigationszwecke geeigneteren Umlaufbahn befindet, wurde eine umfangreiche Testkampagne in die Wege geleitet.
Am 02. Dezember 2014 tagten die Minister der 20 Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA sowie aus Kanada im Kongresszentrum "NCC-Kirchberg" in Luxemburg. Die Gespräche fanden unter Leitung der Schweiz und Luxemburgs statt – beide Länder teilen sich derzeit die ESA-Präsidentschaft.