Im Herbst 2019 war der wissenschaftliche Leiter des MARE-Projekts Dr. Thomas Berger vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin mit seinem Team zum sogenannten Fit-Check bei der NASA im Johnson Space Center in Houston, Texas. Mit zwei Dummys, die den später zum Mond fliegenden Phantomen Helga und Zohar in Größe und Gewicht identisch sind, probten die Orion-Techniker vor Ort den Einbau in das Raumschiff.
Airbus feiert ein ganz besonderes Jubiläum: Seit 50 Jahren kann sich das britische Verteidigungsministerium (MoD) bei der sicheren militärischen Satellitenkommunikation weltweit auf Skynet-Satelliten verlassen. Und es gibt doppelten Anlass zum Feiern – Airbus blickt in diesem Jahr auch auf 50 Jahre Unternehmensgeschichte zurück.
Der Starliner CST-100 ist das wiederverwendbare Crew-Schiff von Boeing und steht kurz vor seinem ersten Flug zur Raumstation ISS.
Im Raumfahrtzentrum der Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH (IABG) in Ottobrunn bei München testen gerade Raumfahrtingenieure von Airbus den Satelliten Copernicus Sentinel-6A auf seine Einsatztauglichkeit im Weltall.
Unter der Leitung von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeichnet ein Kosmonaut im Modul Columbus auf der Raumstation ISS auf, wie Mikroteilchen schwerelos durch ein Neonplasma tanzen, Strukturen bilden und dadurch Einblicke in grundlegende physikalische Prozesse geben. Gespannt verfolgen die Wissenschaftler vom Kontrollzentrum CADMOS in Toulouse, Frankreich aus den Ablauf.
Das Instrument DESIS auf der Raumstation ISS ist das leistungsstärkste hyperspektrale Erdbeobachtungsinstrument im Erdorbit. Seine hochaufgelösten Daten liefern die Basis, um Maßnahmen für den Umweltschutz zu entwickeln oder die effizientere, ökologischere Nutzung landwirtschaftlicher Flächen zu unterstützen.
Röntgenstrahlung verrät uns viel über unser Universum und die vom deutschen Teleskop eROSITA (extended Roentgen Survey with an Imaging Telescope Array) jetzt gemachten Bilder geben einen Vorgeschmack, auf neue Einblicke in Galaxienhaufen, aktive Galaxienkerne, Supernova-Überreste und Röntgendoppelsterne.
Solar Orbiter, die Flaggschiffmission der europäischen Weltraumorganisation ESA zur Erforschung der Sonne, hat alle Tests abgeschlossen und ist bereit für den Transport nach Cape Canaveral, wo die Mission im Februar 2020 starten soll.