CHEOPS ist ein Gemeinschaftsprojekt der ESA und der Schweiz. Ziel der mindestens dreieinhalb Jahre dauernden Mission ist die Suche nach Exoplaneten anhand von Helligkeitsveränderungen, die durch das Vorbeiziehen eines Planeten vor seinem Stern entstehen. Heute trat der Satellit schon mal den Luftweg an.
Erdbeobachter "schauen" gerne mit Radargeräten auf die Erde, und ein Meilenstein war das Multifrequenz-Radarsystem SIR-C/X-SAR, das vor 25 Jahren mit dem Space Shuttle Endeavour gleich zweimal um die Erde flog. Es war das bis dato fortschrittlichste zivile Radar im Erdorbit – und für die Erdbeobachtung ein so großer Schritt wie der Übergang vom Schwarz/Weiß- zum Farbfilm in der Fotografie.
Im Sommer 2018 bekam der nur 900 Meter große Asteroid Ryugu Besuch von der japanischen Raumsonde Hayabusa2. An Bord: die zehn Kilogramm schwere deutsch-französische Landesonde MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scout), nur so groß wie eine Mikrowelle und bestückt mit vier Instrumenten, dabei auch eine Kamera.
Der Kommunikationssatellit EDRS-C soll am 06. August 2019 an Bord einer Ariane 5 ECA abheben und ist Kernbestandteil des Europäischen Datenrelais System (EDRS) – der "Datenautobahn im All".
Satelliten sind für das heutige Leben nicht mehr wegzudenken. Ob für Navigation, Kommunikation, Umwelt- und Klimamonitoring oder die Wettervorhersage. Doch diese Hochleistungsmaschinen generieren riesige Datenmengen, die nicht so einfach auf die Erde zu bekommen sind und hernach Supercomputer füttern.