Mit Blick auf die eigene Liquidität und die langfristig bedarfsgerechte Entwicklung des Flughafens hat die Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH FSG beschlossen, alle anstehenden Infrastrukturprojekte auf den Prüfstand zu stellen. Der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft hat dem zugestimmt.
Angesichts der Coronakrise erwartet die Flugsicherung DFS eine Erholung des Luftfahrtaufkommens erst ab dem zweiten Halbjahr. Auch die Lufthansa rechnet mit Monaten, bis die globalen Reisebeschränkungen vollständig aufgehoben sein werden und mit Jahren, bis die weltweite Nachfrage nach Flugreisen wieder dem Vorkrisen-Niveau entsprechen werde.
Die DFS-Gruppe steigerte im Geschäftsjahr 2019 ihren Umsatz nach IFRS-Rechnungslegungsstandard um 0,3 Prozent auf 1,181 Milliarden Euro. (2018: 1,177 Mrd.). Damit konnte die DFS im Geschäftsjahr 2019 trotz eines leichten Rückgangs der Verkehrsnachfrage und sich erneut verschärfender Rahmenbedingungen Umsatz und Konzernergebnis steigern.
Die Coronakrise hat weitreichende Folgen für die weltweite Wirtschaft und den Luftverkehr, trotzdem sol der Güterverkehr – insbesondere die Luftfracht – aufrechterhalten werden. Der Flughafen Frankfurt als Europas wichtigster Frachtflughafen stellt seine Cargo-Infrastruktur weiter vollständig zur Verfügung.
Am Albrecht Dürer Airport Nürnberg hat im Jahr 2019 Rückgang hauptsächlich die insolvenzbedingte Betriebseinstellung der Germania zu einem Passagierrückgang um 8,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr geführt. Germania hatte sich in Franken nach dem Aus von Air Berlin zur stärksten Touristikairline entwickelt.
Der Verwaltungsrat der Schweizer Flugsicherung skyguide schlägt der Generalversammlung Doris Barnert, Chief Financial Officer (CFO) und Leiterin Corporate Services bei Swissgrid, als neue Verwaltungsrätin vor. Formell erfolgt die Wahl anlässlich der Generalversammlung der skyguide AG am 14. Mai 2020.